Chromebook Pixel vorgestellt

21. Februar 2013 Kategorie: Google, Hardware, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Es hat sich nun also bestätigt: Google hat eben das Chromebook Pixel vorgestellt. Das gekaperte Konzeptvideo von Anfang Februar hat nicht zu viel versprochen und bringt ein Premiumgerät mit Gorilla Glass-Multi-Touch-Screen und einer Auflösung von 2560×1700 (239 PPI).

Chromebook Pixel

Angetrieben wird das Gerät mit einem Intel Core i5-Prozessor (Dual Core 1,8 GHz) und einer integrierten Intel® HD Graphics 4000. Zusätzlich verbaut Google 4GB RAM und eine 32 GB SSD. Steckt also ganz ordentlich Power in dem Chromebook Pixel. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 5 Stunden bei aktiver Nutzung, zudem bringt man eine schicke hintergrundbeleuchtete Tastatur mit. Google Drive ist natürlich auch wieder mit an Bord und so schenkt Google einem 1 TB Cloudspeicher dazu.

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Man haut 2 verschiedene Versionen raus. Einmal die WIFI-Variante für 1299$, sowie eine Version mit LTE für 1449$. Großer Haken, wie fast immer bei den letzten vorgestellten Chromebooks ist die Auslieferung. Die WIFI-Version wird ab nächster Woche in Großbritannien und den USA verschickt, die LTE-Variante im April und in einigen lokalen Shops wie Best Buy.

Bildschirmfoto 2013-02-21 um 20.20.32

Hier noch einmal die gesamten technischen Details in Kurzform, welche bei Google Play bereits gelistet sind:

DISPLAY
12.85″-Display mit einem Seitenverhältnis von 3:2
2560 x 1700, at 239 PPI
400-Nit-Bildschirm
Extrabreiter Betrachtungswinkel von 178°

EINGÄNGE
Gorilla® Glass-Multi-Touch-Screen
Chrome-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
Vollständig klickbares Glas-Touchpad
HD-Webcam

ANSCHLÜSSE
2 USB 2.0
mini display port
2-in-1-Kartenleser für: SD, MMC

CPU
Intel® Core™ i5-Prozessor (Dual Core 1,8 GHz)
Intel® HD Graphics 4000 (integriert)

SPEICHER
4 GB DDR3-RAM
32 GB Solid State Drive*

GRÖSSE
297.7 x 224.6 x 16.2 mm

GEWICHT
1.52 kg (3.35 lbs)

AKKU
Bis zu 5 Stunden aktive Nutzung (Akku mit 59 Wh)

In Deutschland werden wir also noch eine Weile warten dürfen. Zur Abwechslung mal kein günstiges Chromebook, dafür mit sehr interessanten Spezifikationen. Würdet ihr euch eines kaufen wollen? [via]

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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

#Linux, #Ubuntu, #OpenSource #Android sind meine Themen. Du findest mich auch auf Twitter und Google+. Zudem schreibe ich Beiträge für freiesMagazin und auf meinem Blog Softwareperlen .

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50 Kommentare

Walter 21. Februar 2013 um 20:30 Uhr

nettes Display, ansonsten aber unbrauchbar. 32GB Space und 4GB Ram sind ein Witz, kein Numpad, nicht wirklich hübsch…

Walter 21. Februar 2013 um 20:32 Uhr

next: kein USB 3.0, kein Netzwerkport -> Tonne

lol 21. Februar 2013 um 20:37 Uhr

1300€/$ für ein Ding mit 32gb SSD und kein Netzwerk :D Kann es kaum erwarten das Ding nicht zu kaufen ^^

Askar 21. Februar 2013 um 20:38 Uhr

Für ein OS das hauptsächlich aus einem Internetbrowser besteht hau ich doch keine 1300 € raus, auch wenn es eine relativ hohe Auflösung hat… Ich glaub bei diesem stück Hardware kann man ohne lange nachzudenken sagen: “Griff ins Klo Google”

gam0rr 21. Februar 2013 um 20:39 Uhr

Ganz richtig, außerdem noch die relativ schwachte Akkulaufzeit mit 5 Std. Das Design sieht übrigens nett aus, allerdings für den Preis nicht wirklich schick- im Vergleich zu einem MacBook siehts sogar richtig ulkig aus.

http://cdn0.sbnation.com/entry_photo_images/7732773/theverge-pixel-19_2040_verge_super_wide.jpg

Alexander Simon 21. Februar 2013 um 20:40 Uhr

für das geld hol ich mir nen ultrabook oder nen macbook ;) was kann chrome schon…

Hendrik 21. Februar 2013 um 20:40 Uhr

Man hat zwar ordentlich power,aber wofür? Mit Chrome OS kann man das eh nicht nutzen

Konstantin 21. Februar 2013 um 20:41 Uhr

http://stadt-bremerhaven.de/video-google-stellt-chromebook-pixel-vor/ Doppelposting? – Aber auch nett – zwei Artikel zum exakt gleichen Thema…

FloH 21. Februar 2013 um 20:41 Uhr

Dazu noch die Akkulaufzeit – ein wirklicher Konkurrent der Ultrabooks und Macbooks!

Wie sieht denn die Zielgruppe für das Gerät aus?

Walter 21. Februar 2013 um 20:42 Uhr

lol @ Vergleichsbild ;)

Nungut, ein Gutes hat das Ganze evtl. … vielleicht schaffen es nun die anderen Notebookhersteller auch mal vernünftige Display in die Dinger zu bauen.

Konstantin 21. Februar 2013 um 20:43 Uhr

Na toll – Den Artikel ganz lesen und dann vom anderen nur die Überschrift… – sorry für den ersten Kommentar – hat sich ja gelöst…

eXeler0n (@eXeler0n) 21. Februar 2013 um 20:45 Uhr

Mehr Akkulaufzeit, mehr Speicher und günstiger. Das wäre was. Das Design des Gerätes finde ich echt geil. Endlich mal nicht mehr das ganze abgrundete Zeugs. Ich mags eckig und kantig!

HO 21. Februar 2013 um 20:45 Uhr

dank zahlreicher angebote in den letzten tagen bekommt man für den preis auch ein macbook pro retina 13″ …gleiche auflösung, viel mehr speicher und wohl wie gewohnt eine viel bessere qualität.

silverwolf 21. Februar 2013 um 21:04 Uhr

Toll! Ein richtig geiles Spielzeug! – Mit 10-facher lokaler Speicherkapazität und für 449,- € würde ich glatt in Versuchung kommen.

nilsreich 21. Februar 2013 um 21:15 Uhr

allein 1tb speicherplatz würden bei google drive 1800€ kosten…eigentlich also ein schnäppchen :-)

lol 21. Februar 2013 um 21:30 Uhr

Wenn die mir dann eine schnelle Internetleitung legen kein Thema ^^

Winfried 21. Februar 2013 um 21:47 Uhr

Der Flop ist vorprogrammiert. Wer wird sich denn so ein Ding kaufen? Das müssen schon richtige Google Hardcore-Fans sein.

Georg 21. Februar 2013 um 21:47 Uhr

Die TB Speicher sind sehr nice, aber die Hardware ist für den Zweck einfach sinnlos. Sagen wir mal, 1TB Google Drive, 128 GB integrierter Speicher, ein schwächerer Prozessor und mehr Akkuleistung bei einem Preis im (hohen) dreistelligen Bereich…dann wäre das Gerät für gutbetuchte cloud-Fans interessant. So macht Google sogar Apple neidisch was die Jagd nach dem überhöhtesten Preis angeht. :P

Mike 21. Februar 2013 um 21:52 Uhr

Ihr dürft den Touchscreen nicht vergessen, wenn der bei dieser Pixelzahl halbwegs genau sein soll, ist der ziemlich teuer.

Die Frage ist, sind das richtige Pixel oder ist das wie bei Apple eigentlich doch wieder 1280×800 nur in Retina?

Prinzipiell gefällt’s mir, v.a. das imho understatement beim Design. Argument dagegen ist für mich Netzwerk und Standby, sowie v.a. das OSchen.

OSelim 21. Februar 2013 um 22:11 Uhr

1TB wie cool ist das denn!!!

Christian 21. Februar 2013 um 22:16 Uhr

Das Design ist richtig sexy. Das Display auch. Touch braucht kein Mensch, aber zum Arbeiten leider (noch?) ein richtiges Betriebssystem. Alles in allem leider nicht brauchbar.

Tobi 21. Februar 2013 um 22:18 Uhr

also im Prinzip ist des Ding megageil!! abgesehen vom Akku.. ansonsten sollte die Offline-Funktionalität noch etwas verbessert werden. Filme oder Musik ist offline immer noch nicht möglich oder? Aber soll ja eh eher ein Arbeitsgerät sein. Und Office läuft ja offline.
Ach ja und der Preis ist mir zu hoch, ansonsten könnt man des Gerät schon kaufen

phony 21. Februar 2013 um 22:26 Uhr

Ich stelle mir die Frage, kann man da auch ein anderes OS drauf installieren?

jakob 21. Februar 2013 um 22:57 Uhr

SSD Aufrüsten und Linux drauf, dann vllt^^

Tom 21. Februar 2013 um 22:58 Uhr

Ich bin Chromebook Nutzer (das neue kleine 11 Zoll Notebook von Samsung – via amazon UK bestellt). Es hat 300 Euro gekostet und ist prima zum surfen.
Ich würde mir ein größeres Display wünschen, HP bietet ein 14 Zoll Chromebook in den USA an (ca. 450 $). Fall es sowas in Deutschland gibt, bin ich dabei.
Aber für 1000 Euronen und mehr hole ich mir einen Macbook Air.
Der Preis für das Chromebook ist irrational hoch – was bietet es mehr als ein Android (Betriebssystem auch von Google) Touchpad mit Tastatur (zum halben Preis) ?

toBe 22. Februar 2013 um 00:01 Uhr

Zuerst meine Meinung: Dieses Gerät ist absolut zu teuer, da es eigentlich nur als Zweitlaptop genutzt werden kann. Ebenso ist die Akkulaufzeit zu kurz. Ich werde es mir nicht zulegen. Trotzdem gibt es interessante Ansätze, wie den Touchscreen und den großen Cloudspeicher.

Und jetzt noch an alle Nicht-Chromebook-Besitzer, die diese Geräteklasse nie verstehen wollen (!!!!!!):
Ein Chromebook benötigt keinen großen internen Speicher und will ihn auch nicht haben. 32GB sind schon zu viel!!!! Der lokale Speicher wird für temporäre Dateispeicherungen und vorübergehende Offlineaktivitäten benutz. Das Chromebook will ein reiner Cloudcomputer sein (daher auch 1TB Onlinespeicher)!! Es braucht auch nicht mehr als 4GB RAM o.ä. … Für was denn?? Es ist ein Browser in einem Laptop! Bitte vergleicht es auch nicht mit einem Macbook o.ä. Das sind zwei verschiedene Geräteklassen, die verschiedene Ziele verfolgen!

Taranis 22. Februar 2013 um 00:12 Uhr

das Pixel wäre vielleicht sein Geld wert, wenn es gute Angebote für Mobiles Internet gäbe.
Keine Ahnung wie das in der USA aussieht, ob da Google schon ein eigenes Angebot hat, aber selbst ein Angebot mit 50GB Highspeed traffic würde bei aktiver Nutzung des Pixel nicht ausreichen und wäre eh zu teuer.
Mal davon abgesehen, dass die LTE Version gleich 150$ teurer ist O.o

schokophil 22. Februar 2013 um 02:22 Uhr

Der Name ist lustig und paradox. Es hat einen Bildschirm, bei dem man die Pixel nicht sehen soll und nennt es – Pixel. Passender wäre ein nettes Kunstwort wie z.B. “Retina” gewesen, oder “Ultrasharp” oder so was…

schokophil 22. Februar 2013 um 02:27 Uhr

@ Mike 21. Februar 2013 um 21:52 Uhr

Die Frage ist, sind das richtige Pixel oder ist das wie bei Apple eigentlich doch wieder 1280×800 nur in Retina?

A: Natürlich sind es WIE beiden MacBooks “richtige Pixel”. Nur könnte man beim MacBook in 2560 Pixel Auflösung kaum was lesen, das in Pixelgrösse definiert ist. Deshalb der Trick mit der scheinbaren 1280er Auflösung (Beim Macbook so gewählt, dass alle bisherige Software und das Web einwandfrei funktionieren) Die Bildqualität (v.a. von Texten) ist ja das Entscheidende, nicht ein möglichst kleiner Text.
In Chrome, man sich ja hauptsächlich im Browser bewegen sollte ist das weniger entscheidend, da die Seiten ja eh skalieren sollten.

Nachtlagerist 22. Februar 2013 um 02:52 Uhr

Wenn ich irgendwann anfange, mich morgens mit dem Hammer zu kämmen, kaufe ich mir das Teil auch. :)

Arne 22. Februar 2013 um 06:25 Uhr

Interessant ist es bestimmt, aber so ganz will mir nicht einleuchten wie ich nur mit Chrome OS klarkommen soll. Ok ich benutze schon viel die Google Anwendungen aber spätestens bei meiner IDE zum Entwickeln hört der Spaß ja schon auf?

Muss aber auch gestehen, noch keinen Plan was Chrome OS leisten kann?

entertainmentno1S 22. Februar 2013 um 06:46 Uhr

Ich versteht den Hype auch nicht, komisches teures Ding….

BK 22. Februar 2013 um 07:38 Uhr

Kann den Trend auch nicht nachvollziehen. Mit der Cloud arbeiten ist ja schön und gut, aber das ist auch mit anderen Rechnern möglich. Und die können neben Chrome auch noch phantatische andere Dinge.
Ich gebe zu, dass ich mich mit der Geräteklasse noch nicht so beschäftigt habe und auch noch keinen vollständigen Plan habe, was Chrome OS alles leisten kann, aber ich vergleiche immer Preis-Leistung.
Hinzu kommt, dass bei dem heutigen Stand des Netzausbaus keine lückenlose einwandfreie schnelle Internetverbindung gewährleistet werden kann. Fahrt mal auf der Autobahn oder im Zug. Da kann man noch nicht mal telefonieren, ohne das die Verbindung abbricht. Von Datentransport in die bzw. aus der Cloud ganz zu schweigen.

Für mich zu teuer und sinnfrei. Zum reinen Surfen nutze ich ein alten Laptop mit Linux Mint und Mozilla. Und selbst das Ding kann mehr…

Melron 22. Februar 2013 um 07:49 Uhr

Für so nen “Notebook” mit reinem online Betriebsystem gibt es einfach zu wenig Apps, kein “richtiges” Office usw….

max 22. Februar 2013 um 07:55 Uhr

Für 700,-€ würde ich es mir sofort kaufen! ;)

reist99 22. Februar 2013 um 08:06 Uhr

Tastaturbeleuchtung ist cool – wie oft suche ich im Dunkeln irgendwelche Sonderzeichen. Hat sonst nur Dell soweit ich weiß.

8bitman 22. Februar 2013 um 08:41 Uhr

Schick, aber viel zu teuer, das wird nix, Google :-)

Steff 22. Februar 2013 um 10:28 Uhr

@reist99: Tastaturbeleuchtung ist wirklich etwas sehr feines. Nutze ich auch schon seit über sechs Jahren – und nein, ich habe keinen Dell … ;-)

Flo 22. Februar 2013 um 14:09 Uhr

Für das Geld bekommt man ja ein MacBook Pro Retina, das 1000mal besser als das Chromebook Pixel ist.

elknipso 22. Februar 2013 um 15:20 Uhr

Viel, viel zu teuer für ein solches Gerät mit allen damit verbundenen Nachteilen.
Dann kauft man sich wirklich viel besser ein Ultrabook oder Macbook und hat deutlich mehr davon.

Tobi 22. Februar 2013 um 15:27 Uhr

@Flo: was ist am MacBook besser? das sind zwei verschiedene Geräte, für Personen mit verschiedenen Geschmäcker! Für mich böte das MacBook wahrscheinlich keine Vorteile!

Kevin 6. März 2013 um 12:21 Uhr

Hallo,

ich finde das Gerät tatsächlich sehr interessant. Wie schon weiter oben geschrieben wurde, ist eine große HDD/SSD nicht wirklich nötig – da das Chromebook Pixel nunmal ein “Cloud-Geräte” sein soll – und jeder der die Google Apps entsprechen nutzt, wird das auch verstehen ;)

Meine Frage: Wie kann ich das Ding in Deutschland bestellen=? :)


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