Chrome für Android bekommt einen Turbo-Modus

2. März 2013 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: caschy

Chrome für Android könnte in naher Zukunft einen Turbo-Modus bekommen, so wie man ihn bereits von Amazons Silk-Browser oder auch von Operas mobilen Browser kennt. Dabei wandern Anfragen erst einmal zu Googles Servern, die dann die Seite komprimiert an Google Chrome ausliefern. Das Ganze basiert auf Googles SPDY (gesprochen: speedy), einem experimentellem, TCP-basiertem Netzwerkprotokoll. (via)

turbo

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14 Kommentare

Robert B. (@pr3mut05) 2. März 2013 um 15:34 Uhr

Ist der turbo Schriftzug vom Videospiel Street Fighter “geliehen” oder irre ich mich da :D

memo 2. März 2013 um 15:49 Uhr

Hehe :-) War auch mein erster Gedanke…

Ich glaub’ ich pack’ meine verstaubte Konsole heute mal aus …

Andreas 2. März 2013 um 17:35 Uhr

Ein “Beenden”-Button wäre sinnvoller …

Blaine 2. März 2013 um 17:44 Uhr

Chrome für Android ist mir schnell genug, einen Turbo-Modus brauche ich nicht unbedingt.

ulkfisch 2. März 2013 um 18:43 Uhr

Auch wenn das Nexus 4 pfeilschnell ist, Chrome auf dem Nexus 4 ist eher langsamer, als der Android Browser auf dem Nexus S (auch wenn das letzte Update endlich ein wenig gebracht hat). Daran wird auch ein Turbomodus nichts ändern, vielleicht hilft er aber gegen schlechte Verbindungen.

Thomas Hesmert 2. März 2013 um 19:05 Uhr

Den “Turbo” kann man bereits jetzt nutzen. Einfach “Chrome beta” aus dem Google Play Store holen. Ist auf Android 4.1 und 4.2 wesentlich schneller als das normale Chrome für Mobilgeräte.

3lektrolurch 2. März 2013 um 19:12 Uhr

Zum Sparen von Traffic sehr sinnvoll.
Benutze bisher UCBrowser mini, find ich besser als Opera mini, weil er sich besser einstellen läßt. Nur sind die Berechtigungen übel, wohl weil dieser Browser aus China kommt….

Richard 2. März 2013 um 21:11 Uhr

Jede URL geht dann durch einen Google-Server. Das ist allen klar? Spannend wird es dann, wenn ihr eure Bank oder Kreditkartenkonten über den Server besucht und euch anmeldet. Das dürfte gegen die AGB der Bank bzw. KK-Firma verstoßen. Die merken das zwar erstmal nicht, speichern aber die (dann US-)IP und wenn euch später irgendwann einmal, von wem auch immer, die Kohle abgezockt wird, kann die Bank den Schadenersatz mit Hinweis auf die IP und den Proxy-Server (was anderes ist das nämlich nicht) verweigern. Nennt sich grobe Fahrlässigkeit. Gilt so ähnlich auch im Arbeitsrecht. Wenn ihr über den Weg z. B. die Firmenmails checkt. Wird die Firma später mal gehackt (von wem auch immer) habt ihr bzw. eure IP vielleicht ein Problem. Für so was kann man im Extremfall gefeuert werden. Ich hoffe, dass man das ausschalten kann. Mein mobiles Internet ist mir auch schon so schnell genug. Ich meine damit übrigens nicht, das der Dienst schlecht ist. Ich meine nur, man sollte Bescheid wissen was da passiert und dann qualifiziert Ja oder Nein dazu sagen.

Nikazilla (@Nikazilla09) 3. März 2013 um 00:35 Uhr

Schont das Daten-Volumen. Wird sicher praktisch sein, wenn man kein kompliziertes JavaScript braucht.
@Richard: Wieso sollte ich Kreditkartendaten in einen Handybrowser eingeben? o.O Entweder eine offizielle Banking-App, oder noch besser: gar nicht.

Matthias 3. März 2013 um 03:26 Uhr

Wär schön wenn man dadurch ‘nen staatlichen Vormund (chinesische Suppernanny z.B.) umgehen könnte…

phony 3. März 2013 um 11:40 Uhr

@Richard: Auch schon jetzt wird dein Profil mitgeloggt. ;-)

Besucherpete 3. März 2013 um 13:47 Uhr

@Richard: Da gibt es andere Server als die von Google, bei denen zumindest ich mir mehr Gedanken machen würde.

Jens 4. März 2013 um 11:54 Uhr

SPDY “experimentell”? Das ist für eine inzwischen recht weit verbreitete Technologie doch leicht irreführend. Und gibt es (zumindest bei Endanwendergeräten) eigentlich noch Protokolle, die nicht auf TCP aufsetzen? Würde ja bedeuten, dass abgesehen von der physikalischen Verbindung zum Netzwerk nix genutzt wird. Das macht keiner. Da kann man ja nicht mal mehr seinen normalen Internetzugangsanbieter nutzen, sondern müsste da was anderes nutzen.


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