CES 2015: Seagate stellt zwei neue Personal Cloud Speicher in sechs Ausführungen vor

5. Januar 2015 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von:

Unter dem Namen Personal Cloud hat Seagate im Rahmen der CES 2015 zwei neue Heimspeicher vorgestellt. Die Seagate Personal Cloud und die Seagate Personal Cloud 2-Bay kommen mit jeweils 3 unterschiedlichen Speicherausstattungen daher und werden bereits Ende des Monates in den USA ausgeliefert.

Neben klassischen NAS-Funktionen wie Auto-Backup für mehrere Rechner und Datenfreigabe im internen Netzwerk, bieten die neuen Speicher Remote-Funktionalität an, über die Ihr von Euren Smartphones und Tablets von unterwegs auf Eure Daten zugreifen könnt. Dafür braucht Ihr die Seagate Media App, die es für die gängigen Geräte und darüber hinaus für LG und Samsung Smart TVs, Roku Media Player, Google Chromecast und Apple TV (via Apple AirPlay) gibt. Außerdem wird DLNA unterstützt, sodass entsprechende Geräte inkl. Xbox und Playstation ebenfalls direkt von den Geräten streamen können.

Über einen eigenen App Shop lassen sich diverse Erweiterungen auf den Speicher aufsetzen, darunter WordPress, BitTorrent Sync und ElephantDrive. Für Entwickler stellt Seagate ein Software Development Kit (SDK) bereit, mit dem eigene Anwendungen geschrieben werden können.

Seagate_Cloud

Wer der Cloud nicht vertraut, der hat die Möglichkeit, ein automatisches Backup seiner Daten bei Amazon S3, Box, Baidu, DropBox, Google Drive, HiDrive und Yandex.Disk auf die Personal Clouds von Seagate zu ziehen. Für Baidu, DropBox und Google Drive gibt es zusätzlich die Möglichkeit, feiner abgestimmte Datenmengen zu synchronisieren.

Die Seagate Personal Cloud kommt in drei Varianten mit 3, 4 oder 5 TB Speicherplatz. 4, 6 bzw. 8 TB sind es bei der Personal Cloud 2-Bay, die allerdings ab Werk auf RAID 1 eingestellt ist. Das bedeutet einerseits, dass die Daten gespiegelt werden und im Falle eines Festplattecrashes nichts verloren geht, andererseits halbiert sich dadurch der effektive Speicherplatz auf 2, 3 bzw. 4 TB. Diese Einstellungen kann allerdings angepasst werden, sodass auf Kosten der Redundanz der gesamte Speicherplatz genutzt werden kann.

Preise für die sechs neuen Speicher waren noch nicht in Erfahrung zu bringen.


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