CES 2014: OKIDOKEYS startet Produktlinie mit Smart Locks und Keys

6. Januar 2014 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

OKIDOKEYS, das sind mitnichten die Haustürschlüssel von Ned Flanders, sondern smarte Schlüssel und die dazugehörigen Smart Locks, die nun auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gezeigt werden. OKIDOKEYS ermöglicht es seinen Nutzern, mithilfe einer kompletten Reihe von smarten Geräten den Zugang zu allen Wohngebäuden bzw. Haushalten jederzeit und überall auf einfache Weise zu steuern. Benutzer können jede Tür – Garagentore und elektronische Tore eingeschlossen – mit OKIDOKEYS öffnen oder verschließen, indem sie dafür Smartphones, Handys oder Smart-Tags nutzen und haben trotzdem noch die Möglichkeit, die normalen traditionellen Schlüssel zu verwenden.

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Die OpenWays-Gruppe, die Muttergesellschaft von OKIDOKEYS, ist ein Anbieter von Mobile-Key-Lösungen, die von großen US-amerikanischen und internationalen Hotelketten genutzt werden. OKIDOKEYS setzt diese Technologie ein und verwendet eine 256-Bit AES-Verschlüsselung um sein System abzusichern.

OKIDOKEYS Smart Locks bauen auf einer Multitechnologie-Plattform auf, darunter Bluetooth 4.0 (BLE), Near Field Communication (NFC), Radio Frequency Identification (RFID), Crypto Acoustic Credential (CAC) und ist durch des OKIDOKEYS Virtual Network (OVN) unabhängig von Wi-Fi-Netzwerken.

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Der OKIDOKEYS Smart-Lock kann unter Verwendung der bestehenden Riegel und Schlösser der ANSI-Klasse 1 und 2 an der Innenseite jeder Haustür installiert werden, wie man im Rahmen einer Pressekonferenz auf der CES mitteilte. Er kann innerhalb von Minuten ganz leicht angebracht werden ohne dass Bohrungen oder Verkabelung notwendig sind. Ist der Smart-Lock eingebaut, können die Nutzer ihre Türen mithilfe von Smartphones mit aktiviertem Bluetooth 4.0 öffnen und verschließen, indem sie die kostenlose App von OKIDOKEYS, die für iOS und Android zur Verfügung steht, verwenden.

Die Nutzer können je nach Bedarf verschiedene Zugangsregeln auswählen. Dazu gehört z.B. der Freihand-Modus, der die Tür automatisch aufschließt, wenn sich ihr ein autorisierter Nutzer nähert. Kombiniert man das System mit dem optionalen OKIDOKEYS Smart-Reader, haben Nutzer und deren Gäste die Auswahl zwischen Smartphones, Handys, Smart-Keys und traditionellem Metallschlüssel um Türen zu öffnen und zu verschliessen. Die Nutzer können sogar eine RFID-Karte im Kreditkartenformat in ihrer Brieftasche aufbewahren, für den Fall, dass der Akku ihres Mobiltelefons nicht aufgeladen ist.

Mit OKIDOKEYS App-Webportal können Nutzer Schlüssel mit ihrer Familie, Freunden und allen Vertrauenspersonen erstellen, teilen und auch annullieren – jederzeit und von jedem Standort aus. Damit ist es  ganz einfach, Zugang zu einer Wohnung bereitzustellen, wenn man nicht zu Hause ist.

OKIDOKEYS kann Hausbesitzer benachrichtigen wann immer an ihren Türen Aktivitäten vor sich gehen. Durch den integrierten Alarm von OKIDOKEYS Smart-Lock können Nutzer alarmiert werden, wenn eine nicht autorisierte Person die Tür öffnet. OKIDOKEYS wird im Januar zum Preis von 179 Dollar zum Kauf erhältlich sein und ab Anfang Frühjahr 2014 versendet werden. Eine europäische EN-Version des Produkts wird ebenfalls kurz danach erhältlich sein, damit Kunden auf der ganzen Welt von OKIDOKEYS profitieren können.

Meine Meinung dazu: Obwohl ich glaube, dass einheitliche Lösungen auf elektronischer Basis irgendwann einmal das klassische Schloss ablösen, hätte ich – wie viele von euch auch – sicherlich ein komisches Gefühl, diese Lösung bereits jetzt schon einzusetzen. Und die Frage ist ja immer: was sagt eine Versicherung heutzutage zu einer elektrischen Lösung, die vielleicht Unbefugten den Zugang zum Haus ermöglicht, ohne, dass die Unbefugten gewaltsam einbrachen? Eigentlich macht dies ja keinen Unterschied.



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Über den Autor: caschy

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