Anhänge in E-Mails scheinen out zu sein. Stattdessen wird einfach der Cloudspeicher genutzt. So muss nicht die dicke E-Mail nebst Anhang durch die Leitung, sondern es landet nur die Mail mit Link zum Anhang beim Empfänger. Gmail nutzt den Hausspeicher Google Drive, Dropbox arbeitet mit Yahoo Mail zusammen und Microsoft setzt bei Outlook.com ebenfalls auf die eigene Lösung namens SkyDrive.
Speicher-Anbieter Box, der schon fast jedem 50 GB Onlinespeicher lebenslang in die Hand gedrückt hat, macht nun eine Premium-Funktion kostenlos verfügbar; das Outlook-Plugin für Box. Dieses verdrahtet eure lokale Outlook-Installation mit dem Onlinespeicher. Zu den weiteren Aktualisierungen gehört übrigens auch die Unterstützung für die deutsche Sprache. Sofern ihr Outlook und Box nutzt und an der Lösung interessiert seid: hier findet ihr den Download und weitere Informationen.
Letzten Dienstag war mal wieder der bekannte Patchday bei Microsoft, bei der sie immer alle gesammelten Sicherheitsupdates für die verschiedenen Betriebssysteme veröffentlichen. Aktuell warnt nun aber Microsoft, dass ein Sicherheitsupdate 2823324 bei einigen Nutzern zu schwerwiegenden Fehlern führt und hat daher das Update vorerst zurückgezogen.
Bekannte Probleme sind, dass Windows 7 bei einigen Nutzern nach einem Neustart nicht mehr hochfährt oder Anwendungen nicht mehr geladen werden können. Falls die Updates schon eingespielt worden sind, empfiehlt man diese zu deinstallieren. In einem veröffentlichten Hilfe-Artikel beschreibt Microsoft die möglichen Fehler etwas detaillierter.
Benutzer des Browsers Firefox sollten heute bereits per automatischer Aktualisierung das außerplanmäßige Update eingespielt bekommen haben, sofern sie Windows als Betriebssystem nutzen. Firefox 20.0.1 behebt laut Changelog ein Problem, welches in Verbindung mit UNC-Pfaden auftreten kann. Das Format eines solchen Netzwerkpfades unter Windows wäre zum Beispiel: \\Server\Benutzer\Ordner. Wie eingangs erwähnt: Das automatische Update sollte bereits bei Nutzern von Firefox unter Windows angekommen sein, das betrifft auch die portable Variante von Firefox. Wie immer steht die aktuelle Variante von Firefox 20.0.1 auch als portable Version zum Download bereit.
Oder soll es sein. Woran? An sinkenden Absätzen im PC-Bereich. Neulich malte Gartner ein düsteres Bild über den PC-Markt, welches von ICD ebenfalls gezeichnet wurde. Statt den Markt zu beleuchten, wurde hier schnell ein Bauernopfer gefunden: Windows 8.
WhatsApp auf dem Computer nutzen. Der feuchte Traum vieler WhatsApp-Chatter. Statt abends auf das Smartphone einzuhämmern mal eben entspannt die Nachricht am Computer tippen. Das Witzige: es gibt ja zig Messenger, die diese Funktion anbieten. Deren Problem? Sie haben nicht die Benutzer-Basis von WhatsApp, einzig Facebook und Google fällt mir ein – allerdings behaupte ich, dass die Zahl der Menschen die Facebook-Software auf dem Smartphone hat, um ein Vielfaches höher ist, als die, die Google Talk-Software installiert hat.
Zurück zum WhatsApp-Client für den Desktop. Ganz frisches Tool, welches den Chat am PC und dem Smartphone möglich machen soll. Das Programm ist Open Source, jeder kann den Code einsehen oder mitmachen. Die jetzt erhältliche Version ist noch nicht funktional, sondern testet lediglich die Authentifikation. Ob ich dem Projekt Chancen einräume? Momentan eher nicht, selbst wenn Funktionalität besteht, wird WhatsApp sich sicherlich etwas einfallen lassen, weiterhin fand schon lange keine Weiterentwicklung statt.
Das Wall Street Journal will erfahren haben, dass Microsoft an einer neuen Linie der Microsoft Surface-Geräte arbeitet. Ach? Unter diesen Geräten soll sich auch ein Surface befinden, welches lediglich 7 Zoll groß ist. Microsoft versucht mittlerweile in allen Bereichen schneller zu agieren, sei es in Sachen Betriebssystem, Updates, Software – oder auch Tablets. Die 7 Zoll großen Geräte sollen nicht von langer Hand geplant worden sein, angeblich spielten sie in der mobilen Strategie letztes Jahr noch keine Rolle, bis man realisiert hat, dass es für die kleinen Tablets doch einen großen Markt gibt, der bisher vorzüglich von Android-Geräten und iPad minis beherrscht ist.
Kurznews: Spiele gegen Spende – das Prinzip des Humble Bundle ist bekannt. Heute startete der neue Weekly Sale mit einigen Spielen. Was dieses Mal in der Wundertüte steckt? Atom Zombie Smasher (Windows, Mac & Linux), Flotilla (Windows) und Air Forte (Windows, Mac & Linux). Wer mehr als der Durchschnitt zahlt, der bekommt noch Thirty Flights of Loving (Windows & Mac) dazu. Atom Zombie Smasher, Air Forte und Thirty Flights of Loving kommen auch mit Soundtrack daher.
Microsoft hat am heutigen Dienstag die Scroogled-Webseite aktualisiert. Auf dieser Seite attackiert Microsoft diverse Geschäftsgebaren von Google. In der Vergangenheit warf man Google vor, Mail-Inhalte werbetechnisch zu verwerten oder bezahlte Suchergebnisse aus dem Bereich Shopping für den Surfer prominenter zu platzieren.
Nun zeigt Microsoft anhand des App Stores für Android, dass Google den Entwicklern der Apps den vollen Namen nebst der E-Mail-Adresse in die Hand drückt. Diese Thematik würde von den Medien bereits im Februar aufgegriffen, rückt durch die aktuelle Aktion von Microsoft aber wieder in den Fokus.
Microsoft steht anscheinend vor der Einführung der sicheren 2-Faktor-Authentifizierung bei Microsoft-Konten. Bislang kann man sich mit dem Namen und einem Passwort einloggen, lediglich diverse Kontoänderungen müssen nach Codeangabe bestätigt werden. Momentan kommt dieser Code zum Beispiel an eine Ausweich-Adresse, könnte in naher Zukunft allerdings mittels Authentificator-App kommen, so wie es bei Dropbox, LastPass oder Google der Fall ist. Die Zwei-Faktor-Sicherheit bedeutet, dass man nicht nur Benutzernamen und Passwort eingeben muss, sondern einen Zahlencode, der auf dem Smartphone eingeblendet wird.
Wann es soweit ist, ist bislang noch nicht bekannt – ich selber begrüße diesen Schritt in punkto Account-Sicherheit bei Microsoft und werde euch Bescheid geben, wenn es soweit ist. (via)
Es gibt gute Neuigkeiten für alle, die gerne etwas mehr aus ihrem Android-Gerät herausholen möchten, beispielsweise um neue ROMs aufzuspielen oder Debugging durchzuführen und dabei auf die ADB-Treiber angewiesen sind. Dabei gab es allerdings gerade bei Windows 8 in letzter Zeit Probleme, sodass man zwar über USB auf die SD-Karte zugreifen konnte, weitere Treiber aber oft aufgrund der neuen Treiberverifizierung nicht installiert werden konnten.