Eine heimliche Liebe ist ganz frisch in Version 12 erschienen. Zum ersten Mal bloggte ich über Linux Mint, da war die Version 8 aktuell. 2009 war es, als ich das auf Ubuntu basierende Linux-System vorstellte. Mittlerweile ist einiges an Zeit ins Land gegangen und Linux Mint erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Version 12 kommt mit Gnome 3 und hat einen komplett neuen Desktop.
Allerdings hat man nicht Gnome 3 in Reinform genommen, sondern eigene Layer namens MGSE (Mint Gnome Shell Extensions). Diese können von reinen Gnome 3-Liebhabern allerdings deaktiviert werden. Was genau alles neu in Linux Mint 12 ist, kann hier eingesehen werden. Alle Downloadlinks findet ihr hier, viel Spaß beim Ausprobieren oder der produktiven Benutzung
Neues Humble Bundle. Kennt der regelmäßige Leser. Ein Haufen Indie-Spiele gegen eine Spende. Dieses mal dabei: Darwinia, Multiwinia, DEFCON, and Uplink vom britischen Indie-Studio Introversion. Alles Spiele gegen eine Summe eurer Wahl. Wer mehr als der Durchschnitt ausgibt (momentan 2,77 Dollar), der bekommt noch Crayon Physics Deluxe und Aquaria. Günstiger kommt man nicht an frische Indie-Spiele und einen guten Zweck kann man auch noch unterstützen. Go go go! Die Spiele haben keinen Kopierschutz und lassen sich unter Linux, Windows und dem Mac zocken.
Pixlr-o-matic ist eine Anwendung, die ihr nicht nur für iOS und Android bekommt, nein, es gibt auch eine Chrome Web App und das lokale Programm für Windows und Mac OS X, welches mittels Adobe Air realisiert wurde. Pixlr-o-matic ist für Menschen, die coole Effekte über ihre Bilder zaubern wollen, aber zu faul oder unwissend bezüglich Bildbearbeitung sind. Eben das, was auf mich zutrifft. Und so muss ich in Zukunft nur noch die Bilder zu Pixlr-o-matic schieben, suche mir aus den vielen, vielen vordefinierten Presets und Overlays etwas aus und bin durch. Wer mag, der kann am Ende auch noch einen Rahmen um die Bilder klöppeln.
Yeah – neue Version von TestDisk, ein Programm, um verloren gegangene Partitionen wiederherzustellen. Und das wichtigste im Paket: PhotoRec! Mit dem Programm stellt man nicht nur Fotos von SD-Karten, USB-Sticks und Festplatten wieder her, man kann eigentlich alles an Daten finden. Ich persönlich kenne im Kostenlos-Sektor nichts besseres – und PhotoRec bekommt ihr nicht nur für Windows, sondern auch für Mac OS X & Linux.
Ganz aktuell ist die Version 6.13 erschienen und ich möchte Menschen, die Angst vor der Kommandozeile haben, diese ein wenig nehmen. Denn verloren gegangene Daten sind schlimmer, als sich mal eben 10 Minuten meine Anleitung anzuschauen.
So Leute, nachdem ich hier gestern Abend alles über Google Music geschrieben habe und der Dienst nun offen ist, will ich eben noch verraten, wie ihr ratz fatz Google Music auch in Deutschland nutzen könnt. Wenn auch das Kaufen nicht geht, so habt ihr wenigstens Space für dicke 20.000 Songs, die ihr online speichern könnt und so auf euer Smartphone und euer Tablet streamen oder laden könnt. Da die Anmeldung über einen amerikanischen Proxy-Sever läuft empfehle ich vorab schon einmal eins: ändert nach dem Benutzen des Proxys euer Google Passwort.
Das Fernwartungstool TeamViewer dürfte den meisten Stammlesern ein Begriff sein, da ich schon einiges dazu geschrieben habe. Ganz aktuell ist die erste Betaversion von TeamViewer 7 ins Netz gestellt worden. Was hat man sich an Neuigkeiten für TeamViewer 7 auf die Fahnen geschrieben? Schnelleres Drag & Drop von Dateien (in das Fenster rein & raus), erweiterter Multi-Monitor-Support, das Speichern von Verbindungseinstellungen von Computern speichern, integrierte Screenshot-Funktion, aufgezeichnete Sitzungen können ins AVI-Format übertragen werden, das TeamViewer-Panel ist beweglich, des Weiteren hat man an der Performance-Schraube gedreht.
Insbesondere bei Direkt-Verbindungen und Dateiübertragungen sind die Verbindungen durch die Optimierung der Datenpakete und der (Windows) Anzeigeeinstellungen jetzt noch schneller. Die finale Version von TeamViewer 7 wird voraussichtlich im Dezember 2011 erscheinen, lediglich Mac- und Linux-Benutzer müssen noch ein wenig länger warten. Wie bisher ist Teamviewer für den privaten Einsatz kostenlos. Alternativen? Gibt mittlerweile jede Menge VNC-Derivate oder sogar das relativ aktuelle Fernwartungstool namens Chrome Remote Desktop.
HDR (High Dynamic Range) dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, oder? Es gibt wenige Kameras, die echtes HDR aufzeichnen können, deswegen müssen normale Fotografen oftmals mehrere Bilder in verschiedenen Belichtungen schießen, um ein HDR-Foto zu realisieren. Alternativ gibt es noch Pseudo-HDR, welches sich mit nur einem Foto realisieren lässt. Die oftmals pittoresk wirkenden Bilder finde ich klasse, 2007 habe ich mal ein Pseudo-HDR vom Weserstrandbad (hier in voller Auflösung) angefertigt, welches es nach 4,5 Jahren endlich geschafft hat, auf einen Rahmen gezogen zu werden, damit es in meinem Flur hängt.
Wie erwähnt: mein Bild war kein echtes HDR-Bild, sondern ein Pseudo-HDR aus nur einem Bild, welches vergleichsweise nicht einmal gut gelungen war. Es gibt verschiedene kostenpflichtige als auch kostenlose Software zum Erstellen von HDR und Pseudo-HDR, eine davon ist Fusion. Die Arbeitsweise ist simpel: Bild(er) rein, Filter einstellen, an den jeweiligen Regler Helligkeit & Co wählen und das HDR genießen – sofern man Freund dieser Bildart ist. Fusion ist nur für Windows, Mac OS X-Nutzer können sich HDRtist anschauen.
Ganz frisch ist die Version 1.2.48 von Dropboxerschienen. Die Reihe 1.2.x behebt eine schwere Sicherheitslücke, aufgrund der Dropbox vor einiger Zeit in fast allen Medien in der Schusslinie stand. So war es möglich, dass jemand eure Konfigurationsdateien auf einen anderen PC kopieren konnte und so Zugriff auf euren Dropbox-Account hatte.
Nun ja – ihr wisst ja: wenn jemand Zugriff auf euren PC hat – denn er kann ja die Konfigurationsdateien eurer Dropbox-Installation abgreifen, dann habt ihr höchstwahrscheinlich ganz andere Probleme. Außerdem hat man sensible eh maximal verschlüsselt in der Cloud, hier empfehle ich den Artikel TrueCrypt und Dropbox. Wer also noch nicht die aktuelle Release-Version nutzt: go go go! Wer zwischenzeitlich mal eine Beta oder so höher 1.2 genutzt hat, der war übrigens auch schon vorher nicht von der Lücke betroffen, diese wurde relativ zeitnah geschlossen.
Kleine Info für die Sparfüchse unter euch: die Jungs von Paragon hauen am 11.11.11. um 11:11 Uhr für ganze 11 Minuten alle Produkte für Privatkunden vergünstigt raus – für 11,11 Euro. Damit sparen Käufer dieser Software bis zu 68,84 Euro für einen Fesplatten Manager Professional oder 38,84 für den Partition Manager Professional. Weitere Privatkundenprodukte sind zum Beispiel Paragon Drive Copy 11 Professional, Backup & Recovery 11 Home und auch Produkte für den Mac, wie NTFS für Mac OS X 9.5 oder CampTune 9.5.
Der Einkauf ist auf ein Produkt pro Kunde beschränkt und nur für die Anwendung in Privathaushalten zugelassen. Großbestellungen werden storniert. Die Aktion beginnt um 11:11 Uhr und endet automatisch um 11:22 Uhr. Der Kauf im Facebook-Shop ist nicht auf Fans der Paragon Software Group beschränkt. Jeder kann dort oder auf unseren Internetseiten zu diesen Konditionen kaufen. Also, falls jemand zwingend war braucht: zuschlagen. Alternativ Freeware wie ich nutzen Find ich übrigens überhaupt nicht gut, dass Paragon da nicht an die Kölner denkt – da gibt es doch um 11:11 Uhr bestimmt schon die erste Stange Gaffel
ShareMouse ist eine Software für Windows und Mac OS X, mit der man einen Computer mit der Maus und Tastatur eines beliebigen anderen Computers fernsteuern können. Was, das kommt euch bekannt vor? Jau, kann sein. Erinnert hart an Mouse without Borders von Microsoft, oder Synergy (ja, auch Teleport), also nen Software-Switch für Maus und Tastatur, was viele klasse fanden. ShareMouse verbindet alle Computer auf dem Schreibtisch zu einer gemeinsam nutzbaren virtuellen Arbeitsoberfläche. Naja, die kostenlose Version macht das mit 2 Rechnern, bzw. 2 Monitoren. Der Mauszeiger kann nahtlos zwischen den Monitoren der Rechner bewegt werden, als ob es sich um einen einzigen Monitor handelt:
Das Schicke: es gibt nicht nur eine portable Version für die Windows-Kiste, auch für Mac OS X findet man eine Version. In der Software können eure Geräte ausgerichtet und mit einem Passwort versehen werden. Mac und Windows können übrigens gemixt genutzt werden Software made in Germany!
Das finde ich schon stark: Skype haut mal eben eine Developer Preview eines Entwicklerkits raus, welches es den Programmierern unter euch möglich macht, das Skype-Protokoll in den eigenen Programmen zu nutzen. Extrem großer Schritt von Skype, die ja von Microsoft gekauft wurden. Man trennt damit das Protokoll von der Software, sodass der Service auch in Programmen wie Trillian und Co (siehe Facebook) genutzt werden kann.
Zeichen der Zeit erkannt? Skype auch in fremder Software unterbringen (größere Verbreitung) und damit vielleicht ein paar neue User und damit vielleicht auch Bezahlkunden bekommen. (via)
Tach zusammen, hier schreibt der Michael aus Kleinenbroich am wunderschönen Niederrhein. Ich blogge mehr oder weniger regelmäßig unter http://blog.kleinenbroicher.de über alles, was mich so interessiert und von dem ich glaube, dass es jemand anderen auch interessieren könnte. In diesem Beitrag geht es darum, unter Windows Hörbücher für iTunes zu erstellen. “So what? CD rein und ab dafür!” mag der eine oder andere jetzt denken – und liegt damit auch nicht ganz falsch: man kann eine Hörbuch-CD einfach wie jede andere Musik-CD von iTunes importieren lassen. Dazu legt man die CD ein, bricht aber beim ersten Mal zunächst die automatische Aufforderung zum Importieren ab. Stattdessen stellt man durch einen Klick auf “Importeinstellungen…” rechts unten zunächst einmal sicher, dass man diese korrekt gesetzt hat:
Wunderlist: mein Lieblingstool, wenn es um Aufgaben geht. Klein, dafür nur mit minimalen Funktionen. Zu haben für Android, iOS, Mac, Windows und als Web-Version. Geil aber funktionsarm. Bislang gab der Minimalismus dem Team aus Berlin Recht. Doch nun soll es ein wenig weitergehen. Mehr Funktionen und Geld soll ja auch mal verdient werden. Der nächste Schritt heißt Wunderkit, welches bald in eine Beta startet.
Tjoa. Entweder habe ich den Newsletter der Berliner Wunderkinder übersehen, oder die haben gar keinen geschickt (gibt nur Infos im Blog) – denn Wunderlist ist nun auch für Linux zu haben. Damit entwickelt sich das kleine ToDo-Tool zum Alleskönner – gemessen an der Plattform. Mit Web, Windows, Linux, Mac OS X, Android & iOS hat man mit Sicherheit die momentan größten Märkte abgefrühstückt.
Zu Wunderlist muss ich zumindest den gelegentlichen Lesern dieses beschaulichen Blogs nichts mehr erzählen, ich habe hier an dieser Stelle eigentlich so ziemlich alles zu Wunderlist geschrieben, was es so zu schreiben gibt (Blogsuche nutzen). Ein kleiner, feiner ToDo-Manager, den ein paar optionale Funktionen sicherlich nicht weh tun würden. Trotzdem: behaltet das Tool im Auge – in der Hauptstadt wächst Großes heran!
Hach ja. Telekom und Co. Ich könnte jetzt einen Roman schreiben, warum ich bis April 2012 an die Telekom gebunden bin – und ab dem 1.10.2011 trotzdem für einen neuen Anbieter zahle. 6 Monate werfe ich dem magentafarbenen Riesen mein Geld (über 250 Euro) für eine Nullleistung in den Rachen – weil ich einfach unzufrieden mit Vertragsmodalitäten und dem generellen Umgang mit dem Kunden als solches bin. Aber egal, gehört hier nicht hin – meine Ära Telekom ist nach gefühlten 100 Jahren beendet. Die Jungs machen momentan wieder vermehrt Werbung mit dem Schlagwort Cloud. Und alle denken so: “Wooow, Cloud! Das muss gut sein, hab ich schon oft von gehört!”.