Als nach der großen Ankündigung von Ubuntu Touch endlich die ersten installierbaren Versionen von Canonical bereitgestellt worden sind, waren einige doch etwas enttäuscht, auch wenn diese klar als Entwickler-Version gekennzeichnet war.

Ubuntu Touch für Phones bekommt zentrale neue Funktionen Ende Mai
Neues, kleines Humble Bundle für OS X, Windows und Linux
Kurznews: Spiele gegen Spende – das Prinzip des Humble Bundle ist bekannt. Heute startete der neue Sale mit einigen Spielen. Was dieses Mal DRM-frei dabei ist? Costume Quest, Psychonauts und Stacking. Erst ab7,75 Dollar bekommt man Brütal Legend, ab 35 Dollar Broken Age. Alles Spiele sind inklusive Soundtrack für Windows, Mac OS X und Linux zu haben. Relativ unspannend dieses Mal, oder?
Ich schlage aus Prinzip zu.
Lightworks für Linux ab sofort in offener Beta
Der Video-Editor Lightworks hat bereits eine lange Tradition und konnte sich einen guten Namen in einigen großen Filmproduktionen machen. Bisher gibt es das Programm in einer limitierten Version für Windows kostenlos und seit längerer Zeit wird auch eine Alpha-Version auf Linux getestet. Heute gab man nun, wie vorher angekündigt, den Startschuss zur offenen Beta, bei der sich nun jeder selbst ein Bild machen kann.

Auf die extra geschaltete Beta-Seite kommt ihr allerdings nur nach einer kostenlosen Registrierung, diese Daten benötigt ihr auch für die Anmeldung am Programm. Derzeit gibt es allerdings noch einige Einschränkungen.
XnRetro: Fotoeffekte für OS X, Windows und Linux
Der kleine und kostenlose Bildbetrachter XnView für Windows sollte den meisten Lesern hier ein Begriff sein. Aus dem gleichen Hause kommt auch XnRetro, ein rudimentärer Editor für Windows, Mac OS X und Linux.
Mit ihm ist es möglich, diverse Effekte auf Fotos anzuwenden. Quasi das, was Menschen heute zumeist mit ihren Smartphones veranstalten. Die Handhabung ist einfach: Bild in das Programm ziehen, aus den momentan noch spärlichen Effekten und Overlays das Gewünschte auswählen – eventuell noch ein Rahmen drum und fertig ist das unter Umständen schicker als das Original aussehende Bild.
Ubuntu 13.04 Raring Ringtail veröffentlicht: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Heute ist es mal wieder soweit. In regelmäßigem Zyklus alle sechs Monate veröffentlicht Canonical eine neue Ubuntu-Version. Inzwischen sind wir bei 13.04 Codename Raring Ringtail angekommen, die ich seit ein paar Monaten in der Beta im Einsatz habe. Betrachten wir einmal kurz die wesentlichen Neuerungen und ob sich ein Upgrade lohnt.
Insgesamt sollte man kein Release erwarten, welches voller neuer Funktionen ist. Wenn man bedenkt, dass der Fokus bei Ubuntu gerade sehr intensiv auf Ubuntu Touch für Smartphones und Tablets liegt, Unity für alle Auflösungen vom Smartphone bis zum Fernsehr fit gemacht wird, ein verständlicher Ansatz.
BitTorrent Sync kann getestet werden: SkyDrive- oder Dropbox-Alternative auf P2P-Basis
Das neue Projekt aus dem Hause BitTorrent kann nun von euch ausprobiert werden, die Software ist aus der geschlossenen Alpha-Phase heraus und nun öffentlich. Was BitTorrent Sync ist? SkyDrive oder Dropbox für zuhause - so könnte man es wohl treffend beschreiben. Ich war Teilnehmer der Alpha-Phase und habe bereits hier schon meine ersten Erfahrungen mit der Software, die es für Mac, Linux und Windows gibt, beschrieben.
Zu bedenken ist: die Daten sind zwar hochverschlüsselt, wandern aber durch das komplette P2P-Netzwerk, eine entsprechende FAQ steht hier zur Verfügung. Vorteile dieser Lösung? Keine Cloud als solches nötig, kein Festlegen auf einen einzelnen Anbieter, quasi nur auf den eigenen Festplattenplatz beschränkter Speicher. So, wer wechselt jetzt auf diese Lösung?
Apache OpenOffice 4 bekommt Layoutüberarbeitung mit seitlicher Werkzeugleiste
Inzwischen ist einige Zeit vergangen, seit Sun von Oracle gekauft worden ist und ein Großteil der Entwickler nicht mehr mit der Politik von Oracle einverstanden waren. Es kam zu einem Fork LibreOffice unter der Leitung der Document Foundation, der sich ein Großteil der unterstützten Unternehmen anschlossen. Oracle hatte keine Ambitionen die Software weiter zu entwickeln und übergab das Projekt der Apache Foundation.
Während LibreOffice recht aktiv und verhältnismäßig schnell neue Versionen herausbrachte, hatte man das Gefühl das bei OpenOffice nicht mehr viel passiert. Inzwischen haben sich die Entwickler aber mit einem neuen Konzept zu Wort gemeldet, bei der man ein neues Layout mit seitlich angeordneter Werkzeugleiste präsentiert.

Humble Bundle Weekly Sale: neues Angebot
Kurznews: Spiele gegen Spende – das Prinzip des Humble Bundle ist bekannt. Heute startete der neue Weekly Sale mit einigen Spielen. Was dieses Mal in der Wundertüte steckt? Atom Zombie Smasher (Windows, Mac & Linux), Flotilla (Windows) und Air Forte (Windows, Mac & Linux). Wer mehr als der Durchschnitt zahlt, der bekommt noch Thirty Flights of Loving (Windows & Mac) dazu. Atom Zombie Smasher, Air Forte und Thirty Flights of Loving kommen auch mit Soundtrack daher.
Copy: ein weiterer Cloud-Dienst lockt mit jeder Menge Bonus-Speicher zum Start
Interessant, wer heute alles einen Cloud-Dienst startet. Hinter Copy.com steht Barracuda – ein Hersteller von Sicherheitslösungen für Netzwerke. Die machen jetzt also auch einen auf Cloud. Software für Linux, Windows, Mac OS X, Android und iOS hat man am Start und diese lief in meinem Kurztest erstaunlich gut.
Ubuntu 13.04 ohne Wubi?
Schlechte Nachrichten für Fans von Wubi (Windows-based Ubuntu Installer). Unter Umständen könnte es sein, dass Wubi ab Version 13.04 nicht mehr im Ubunu-Image zu finden ist. Wubi ist ein Installer für Ubuntu unter Windows. So haben auch blutige Anfänger ein Werkzeug in der Hand, um gefahrlos Ubuntu zu testen. Es ist keinerlei Änderung an den Festplatten bezüglich der Partitionierung vonnöten. Wie das funktioniert, wird unter anderem auch hier beschrieben. In der Entwickler-Mailingliste berät man momentan, Wubi aus dem Release 13.04 von Ubuntu zu entfernen, da noch zwei Bugs vorliegen.
Durch den Fokus auf die mobile Entwicklung des Betriebssystems geht die Foundation daher nicht davon aus, dass man Wubi bis zur Fertigstellung des Releases in einen einwandfreien Zustand ausliefern kann. Ebenfalls ruft man Entwickler dazu auf, aktiv die Bugs von Wubi zu beseitigen, damit man es doch noch ausliefern kann. Auch wenn Live CDs von Ubuntu zur Verfügung stehen: Wubi darf meiner Meinung nach nicht unter den Tisch gekehrt werden, da das Tool für viele die Tür in die Linux-Welt öffnet.













