Mein Namensvetter Carsten, Student an der TU Dresden (Verkehrsingenieurwesen) bot mir letztens an, doch einmal etwas über den Alltag und seine Nutzung mit dem Kindle von Amazon zu schreiben. Kam mir ganz recht, freue mich hier immer über Erfahrungsberichte, gerade bei Geräten, die ich niemals in die Hand bekam, bin bekanntlich kein Buchleser mehr. Trotzdem finde ich, dürfen solche Themen hier nicht fehlen. Hier also der dritte Nutzerbericht über den eBook-Reader aus dem Hause Amazon.
Seit ziemlich genau einem Jahr besitze ich den Amazon-E-Book-Reader. Im Jahr davor habe ich das Gerät mal in Natura gesehen und dachte, was wahrscheinlich viele denken, wenn sie das erste mal einen E-Ink-Bildschirm sehen: “Soll das ein Bildschirm sein?”. Für Weihnachten fiel mir dann erstmal kein besserer Wunsch als auch ein Kindle haben zu wollen ein. Nach dem Amazon ca. 1 Monat (aber nur 2 Tage davon für den Transport aus Nevada nach Deutschland) gebraucht hat, bis die Kiste bei mir ist, weiß ich jetzt: der Wunsch war goldrichtig, mir hätte nichts besseres einfallen können.
Heute war der Playstation Vita-Pressetag in Hamburg. Ich arme Seele hatte leider keine Zeit, konnte aber mit Viktor einen Interessierten finden, der da einfach mal anstelle mir vorbeischaut und ein paar Fotos macht. Des Weiteren hat Viktor für euch seine Impressionen aufgeschrieben und ein kleines Video gemacht. Danke an Viktor für den Betrag, das Video und die Bilder! Für die Neugierigen: die Playstation Vita wird ihren Deutschlandstart am 22. Februar in Deutschland erleben. 250 Euro wird der Spaß aus dem Hause Sony kosten. Ob das etwas für mich ist? Don’t know, war früher auch Konsolenhasser, habe aber nun PS3 und XBOX 360 zuhause. Man muss ja alles mal getestet haben. Nun lassen wir Viktor zu Wort kommen.
In der letzten Zeit habe ich, berufsbedingt und durch persönliche, technische Leidenschaften, ziemlich viele Ultrabooks in den Händen halten und nutzen dürfen. Ultrabooks. Eine Bezeichnung aus dem Hause Intel, die besonders mobile Laptops kennzeichnen soll. Unterstützt von Millionen Euro Werbebudget weltweit, Rabatten in Sachen Prozessoren & Co für die Hersteller und sogar die Möglichkeit, auf ein Referenz-Design von Intel zu nutzen, welches ein ideales Ultrabook beschreibt.
Ein Hersteller von Prozessoren gibt also Nicht-Apple-Herstellern die Möglichkeit, endlich – nach Jahren der MacBook Air-Existenz – etwas Gleichwertiges, ja sogar was Besseres zu liefern. Wir haben Anfang 2012 und die Hersteller haben es, meiner Ansicht nach,nicht hinbekommen. Der regelmäßige Leser weiss: ich bin Fan des MacBook Air. Dies hat nicht zwingend etwas mit Apple oder Mac OS X zu tun, sondern mit der Haptik des Gerätes. Es ist für mich persönlich (Stand heute) das beste Gerät. Es passt zu mir und deckt meine Bedürfnisse ab. Trotz alledem will ich Bewegung sehen. Doch was ich bis jetzt sah, ist größtenteils enttäuschend.
28. Januar 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy
Ich gestehe: damals fand ich Kinect zu sehr gehypt, mittlerweile bin ich Fan der Sensorleiste aus dem Hause Microsoft. Wer mal aus Spaßgründen damit gespielt hat, der wird mich verstehen. Im Februar wird Kinect für den PC erscheinen. Sicherlich erst einmal interessant für Entwickler, die Apps anpassen und / oder entwickeln wollen. 249 schlanke Euro kostet die Sensorleiste für den PC, doch bereits jetzt gibt es wieder frischen Stoff aus der Gerüchteküche, so soll die Microsoft’sche Technologie vielleicht in Notebooks der nächsten Generation Einsatz finden. Einsatzzweck? Klar, Gesten- oder Sprachsteuerung. Zum Spielen. Oder für Menschen mit einer Behinderung.
Bei The Daily berichtet man davon, dass man bereits jetzt Netbooks von ASUS testen konnte. Diese Prototypen liefen unter Windows 8 und hatten die Sensorleiste bereits verbaut. Nein, es gibt bislang keine Daten zur Verfügbarkeit, geschweige denn Preise. Auch wenn es heute noch komisch anmuten mag, per Geste oder per Sprache den PC zu steuern – ich bin da sehr gespannt drauf. Als damals die Maus auf den Markt kam, fragten sich die Anwender auch, was man damit soll…
28. Januar 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy
Universal-Fernbedienungen gibt es wie Sand am Meer, bekanntestes Produkt in diesem Bereich ist sicherlich die Logitech Harmony. In Zukunft wird das Smartphone zur Fernbedienung unserer Heimtechnik, dessen bin ich mir sicher. Aber auch Apple soll an einer universellen Fernbedienung feilen, zumindest deuten mittlerweile aufgetauchte Patentanträge darauf hin. Das bekannte Prinzip will Apple vereinfachen und es dem Benutzer so leicht & angenehm machen, verschiedene Geräte zu bedienen.
Apples Fernbedienung soll Geräte automatisch suchen und zum Portfolio der zu steuernden Geräte hinzufügen. Dies soll mit einem Dauerscanning realisiert werden – bin gespannt, was der Akku dazu sagt. Zwischen diesen Geräten können wir als Benutzer dann hin und her schalten, sehen aber dann auch nur die Menüelemente, die für dieses Gerät gebraucht werden. Laut Info soll es aber auch so sein, dass die Geräte ihre Funktionen an die Fernbedienung senden müssen. Das ist ja heute nicht der Fall und welcher Hersteller außer Apple sollte dies auch tun? Man kocht bekanntlich sein eigenes Süppchen. Auch bin ich mal gespannt, was der Nutzer zu einer Fernbedienung mit Touchscreen sagt. Im Hause Logitech will man herausgefunden haben, dass der Benutzer ein haptisches Feedback (Umschalten & Co) bevorzugt.
Wow, das ist nicht schlecht. Da hat sich jemand das Samsung Galaxy Nexus geschnappt, dieses mit Microsofts Kinect-Sensor und einem angepassten Android Ice Cream Sandwich nebst Beamer gekoppelt und heraus kommt ein kleiner Hauch von Zukunftsmusik. Präsentationen abhalten, die man auf dem Smartphone abspielt und dank Microsoft Kinect mit wedelnden Armen an der Wand bedient. Nein, das sieht natürlich nicht ganz so flüssig aus, ist aber ein erster Versuch. Ja, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Technologie in Beamern der Zukunft eingesetzt werden könnte. Alles Weitere zur Umsetzung erfahrt ihr bei TechCrunch.
Gestern Abend gab Apple die Quartalszahlen bekannt. Zahlen? Wie langweilig. Richtig, finde ich auch. Allerdings findet man neben den reinen harten Dollarzahlen auch Abverkaufszahlen vor. iPads, iPhones, iMac und Co. Sicherlich: an reine Betriebssystemzahlen wie Microsoft wird man nicht herankommen, ich meine gelesen zu haben, dass 525 Millionen Windows 7-Lizenzen im Umlauf sind. Legale. Apples Umsatz betrug 46,33 Milliarden US-Dollar und damit verzeichnet man ein neues Rekordergebnis. Gewinn? Über 13 Milliarden Dollar.
Microsofts Rekordergebnis? Nicht einmal die Hälfte. Das sind natürlich schreckliche Zahlen für die Analysten und Experten, die in den Kommentaren dieses Blogs dauerhaft den Untergang Apples prognostizieren. Denn hier zeigt sich eins: die, die immer ihr Gerät verteidigen, sich auf ihrem Besitz – sei es Apple, Samsung, iOS, Sony, Windows, webOS, Nokia, Windows & Co (um nur ein paar Marken zu nennen) – etwas einbilden, sind immer subjektiv und nicht über den Tellerrand schauend unterwegs. Der, der ein wenig Ahnung hat, der kauft sich das Gerät, welches am besten seine Bedürfnisse und Leidenschaft unterstützt. Unabhängig von der Marke. Und wenn im Mobile Sector der Allgemeinheit momentan besser Apple passt – so what?
Kennt ihr das Feature, welches ich mir von Smartphone oder Tablet am meisten wünsche? Ich verrate es euch. Es nennt sich Akkulaufzeit. Die hat man grundsätzlich immer nötig. Es sei denn, man hat sein Büro zuhause, so wie ich. Unterwegs aber bin ich ein Strom-Junkie. Der Zombie jagt den Hirnen nach und ich den Steckdosen. Irgendwann jedenfalls.
Und so verriet ich ja, mit welcher Ausrüstung ich nach Las Vegas gereist bin, dabei auch der Sanyo Mobile Booster KBC-L2B, den ich im Vorfeld von Sanyo zugeschickt bekommen habe. Ich war guter Dinge, dass ich das mobile Ladegerät nicht brauchen würde, doch zu später Stunde auf der Lenovo-Party war der Akku des Samsung Galaxy Nexus leer – meiner allerdings noch nicht so voll, als das ich ins Hotel gefahren wäre. Zum Glück hatte ich den Notfall-Rucksack mit der Technik dabei und das Ladegerät.
Es ist eine Sache aus der Automobilindustrie: Nissan Scratch Shield. Ein Lack, welcher sich selbst repariert. Könnte ein Traum für jeden Autofahrer sein, nie mehr diese kleinen, aber nervigen Kratzer. Aber: kann natürlich auch wunderbar in der Technik eingesetzt werden, schließlich tragen wir Notebooks, Smartphones und Tablets mit uns herum, die auf jeden Fall schützenswert sind. Deshalb hat Nissan auch mal flugs eine iPhone-Hülle aus ABS-Kunststoff geklöppelt, die mit eben jenen Polyrotaxan-Lack versehen ist.
Bekanntlich war ich in London zur Nokia World, um mich über Nokias damaliges Schlachtschiff, das Lumia 800 zu informieren. Kurze zeit später traf das das Objekt der Begierde zum Test ein. Ja, ein phantastisches Gerät – aber ich muss gestehen: ich komme mit Windows Phone 7 einfach nicht zurecht. Wobei “zurecht kommen” vielleicht unglücklich gewählt ist.
Ich nutze Android und iOS und Windows Phone 7 ist das System, welches mir persönlich am wenigsten Freude bereitet. Es passt einfach nicht zu mir. Nun gab es hier schon den einen oder anderenBericht zum Nokia Lumia 800 im Blog und es folgt ein weiterer. Denn mein lieber Kollege Matthias bekam von mir das Gerät in die Hand gedrückt, weil er es gerne testen wollte. Matthias hat mir ein paar Zeilen für euch da gelassen, vielleicht gefällt euch seine persönliche Meinung aus der Alltagsnutzung ja
Das HP TouchPad dürfte sich für viele Frickler als Goldgrube herausstellen. Schlanke 99 Euro für ein 1a-Tablet bezahlt, für das es mittlerweile schon Android 4.x Ice Cream Sandwich gibt. Sicherlich, es sind erste Versionen, doch die Leute, die das TouchPad in Erwartung von Android gekauft haben, werden sicherlich etwas Zeit und Geduld zum Lesen von Anleitungen haben.
Tim ist so einer, er hat auch ein HP TouchPad und hat sich letztens Android Ice Cream Sandwich auf selbiges installiert. Wer das auch machen möchte, kann den Ausführungen von Tim folgen. Tim ist auch bei Google+ zu finden.
21. Januar 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy
Es könnte der ultimative Traum für jeden Frickler sein: Raspberry Pi. Das per HDMI an euren TV anschließbare Board soll 35 Dollar kosten, bietet einen 700 MHz ARM 11-Prozessor & 128 /256 MB RAM für das Betriebssystem Debian Linux, dazu LAN und USB. Nicht nur, dass das XBMC (Xbox Media Center) auf dem Stick läuft und so aus jedem TV einen Smart TV macht, Rasbperry Pi verfügt in der neuen Version auch über die Möglichkeit, Apples AirPlay abzuspielen.
Es kann also auch via iPad und iPhone auf den TV gestreamt werden. Ende 2011 sollte Raspberry Pi eigentlich schon verfügbar sein, doch bis dato warte ich vergeblich auf einen Startschuss, um das geeky Gadget in meine vier Wände zu holen. (via)
Kleiner Schwenk in die Zukunft gefällig? Wir telefonieren oder surfen mit unserem Smartphone und währenddessen lädt es sich auf? Das immer volle Smartphone, welches sich über Solarzellen im Display auflädt? Vielleicht keine allzu ferne Zukunftsvision, denn einen Team an der University of Cambridge ist es gelungen, einen einfachen Prototypen vorzustellen. Dabei fängt man unnützes Licht (nur 36% der OLED-Strahlung erreicht uns) mit Photovoltaik-Folien ab und nutzt zusätzlich die Sonne. Sollte das Gerät das ankommende Sonnenlicht zu 5% nutzen können, so würde man 165 Mikrowatt pro Quadratzentimeter Energie “ernten”. Effizienz momentan: 11% bis max. 18%.
Hört sich natürlich alles erst einmal toll an, zeigt aber, dass im Energiebereich noch Forschungsbedarf besteht. Bis wir mittels Solar im Display unsere Smartphones aufladen, werden viele Jahre vergehen und selbst dann müssten wir vielleicht unsere Smartphones in Vollhorst-Brustbeuteln mit uns herumtragen – der Sonne entgegen. Da lob ich mir doch lieber die in der Zukunft überall ausliegenden Induktionslader. (via, via)
Mein lieber Scholli. Meiner Meinung nach darbte die Xbox 360 lange Zeit vor sich hin, mittlerweile hat man nicht nur Kinect auf den Markt gerockt, sondern auch noch Sky auf das Gerät gebracht. Nebenbei gab es noch vieles rund um die mobilen Apps nebst einem neuen Dashboard. Und nun? Gibt es sogar die ZDF Mediathek auf der Xbox 360. Steuerung? Na klar – per Controller oder per Kinect. Übrigens: nicht nur für Gold-Mitglieder, sondern auch für Silver-Mitglieder, wie ich eines bin:
Mit der ZDFmediathek stehen Nutzern aller Geräteklassen von PC über Mobil bis TV-Schirm etwa 75 Prozent des ZDF-Programms als On-Demand-Video zur Verfügung. Alle bekannten Sendungen und Programm-Schwerpunkte des ZDF-Hauptprogramms sowie der Digitalkanäle ZDFinfo, ZDFkultur und ZDFneo sind als “Sendung-verpasst-Angebot” oder online first, also vor dem TV-Sendetermin, verfügbar. Auch die Xbox-Mediathek ist wie alle anderen ZDF-Onlineangebote kostenfrei. Ein kostenpflichtiger Account ist nicht erforderlich.
Einige Zeit ist vergangen, seitdem ich mir für teuer Geld das Samsung Galaxy Nexus kaufte. Zeit für meinen persönlichen Erfahrungsbericht, zu dem ich vorab sagen muss, dass ich natürlich nicht objektiv sein kann. Das ist keiner. Zuviele Geräte der höheren Preisklassen nutzte ich in der letzten Zeit, sodass ich immer gezwungen bin, Vergleiche zu ziehen. Trotz alledem hoffe ich, dass ihr ansatzweise mit meiner kleinen Review anfangen könnt. Der Grund warum ich das Samsung Galaxy Nexus kaufte?
Ich wollte eines der ersten Geräte mit Android Ice Cream Sandwich haben. Zudem erschien mir das Google-Gerät auch in Sachen Update logisch. Schneller wird man keine Updates bekommen, da es viele Hersteller bekanntlich nicht auf die Kette bekommen, zeitnah Updates anzubieten, bzw. erst einmal die Oberfläche angepasst werden muss. Es sollte mein Android-Referenz-Telefon für die nächste Zeit werden, ich war es satt, mich alle paar Monate neu in ein Smartphone zu verlieben, das zwar immer leistungsstärker ist, aber diese Leistung von mir nicht gebraucht wird. Dual Core? Quad Core? Ich bin kein Gamer, alle mir bekannten und von mir benutzten Apps laufen auch wunderbar auf einem Smartphone mit Single Core.