Password. Admin. Passwort123. 123456. NamederFreundin. Na, klingelt es? Jau, viele von uns sind faul. Die gleichen Passwörter. Immer und überall. Zum Glück gibt es bei Google so etwas wie die doppelte Anmeldesicherheit – aber ansonsten? Wir wechseln selten Passwörter. Wir verwenden zu häufig identische Passwörter. Und zumindest Firefox-Nutzer können sich mit dem aktuellen Projekt aus den Mozilla-Labs vor Augen führen, wie uralt die Passwörter sind.
Der Firefox in Version 11 ist nun offiziell da. Die neue Version von Firefox kommt mit einigen tollen Änderungen daher, so können Benutzer nun auch die Erweiterungen synchronisieren. Heißt: wer mehrere Rechner nutzt, der kann nun neben Lesezeichen, Passwörtern und Co auch die Erweiterungen synchronisieren.
Das Feature hatte ich euch ja schon vorgestellt, als es in der Betaversion von Firefox 11 eingeführt wurde. Ausserdem neu in der Version 11: Import von Lesezeichen aus Google Chrome. Falls jemand zurück wechseln wollen würde.
Windows 8 bedeutet nicht nur eine große Umstellung für die Jungs aus Redmond und uns Benutzer – auch Entwickler müssen nun schauen, was sie machen, denn Windows 8 bietet mehrere Optionen für Programme. Weiterhin gibt es normale Programme, wie wir sie kennen, aber auch Metro UI-Apps sind ein Punkt. Metro UI-Apps sind quasi die Programme, die ihr in der Oberfläche seht. Außerdem gibt es dann noch die Browser, die für die Metro UI angepasst sind. Beispiel: der Internet Explorer unter Windows 8. Ein ganz normales Programm auf dem Desktop, allerdings eine anders aussehende Fullscreen-App innerhalb der Metro-Oberfläche.
Und für eben jene schraubt Mozilla gerade am Firefox rum – man hat die Entwicklung also aufgenommen. Kein ganz einfaches Unterfangen, sondern ein großes Projekt, wie man mitteilt. Bin mal gespannt, wie die Browser unter Windows 8 im Metro-Modus zu bedienen sind, wie die Experience ist. Kurioses Randdetail: ein Browser kann nur im Metro UI-Modus laufen, wenn er als Standard im System definiert ist: “Unfortunately a browser can only participate in Metro mode if it is the default browser. So if Firefox is not the default browser on a system, you can’t use it in Metro mode. This is a decision made by Microsoft.” Wann es Firefox für die Metro UI geben soll? Release ist für Firefox 14 geplant, was im Juli wäre.
Über Mozillas Do not Track hatte ich ja seinerzeit berichtet. Kleine Auffrischung? So läuft Werbung im Netz unter Umständen ab: es werden übergreifend Cookies angelegt und euch so die passende Werbung präsentiert. So könnte Anbieter XYZ wissen, dass ihr einmal Seite A und Seite B mit dem Thema “Musik” angesurft habt – so könntet ihr zum Beispiel auf Seite C dann Werbung mit dieser Thematik angezeigt bekommen. So sieht das zum Beispiel bei Google Adsense aus. Do not Track ist ein Feature im Firefox-Browser: dabei wird im Browser eingestellt, dass man nicht getrackt werden möchte.
Allerdings ist dies kein technischer Zwang oder ähnliches: die Werbetreibenden können selbst entscheiden, ob sie den mitgesendeten “Do not Track-Header” akzeptieren oder nicht. Dieses Feature wird nun auch in Mozillas mobiles Betriebssystem, Boot2Gecko implementiert. Über das von der Telekom und o2 unterstützte System berichtete ich ja bereits einige Male. Durch den Einbau in Boot2Gecko möchte Mozilla das Problem ausmerzen, dass Apps ja auch selber tracken können und so nicht den Do not Track-Header im Browser sehen. Die Betriebssystemebene umgeht dieses und sendet dann global den Do not Track-Header für Webseiten und Apps aus.
Ich hatte hier in der Vergangenheit ein Dutzend Mittel und Wege beschrieben, wie man in den diversen Browsern Google Mail als Standard einrichtet – also bei einem Klick auf einen mailto-Link reagiert. Dies war ansonsten mit einigen kleinen Tools oder Frickeleien zu realisieren.
Ganz aktuell bietet Google Mail den Nutzern aber selber an, es als Standard-Mailer zu nutzen, falls nicht eingestellt. Realisiert wird dies mittels HTML5. Auf der Supportseite ist auch beschrieben, wie man den Standard wieder ändert, falls man Google Mail nicht mehr als Standard nutzen möchte. Wie das im Firefox funktioniert, lest ihr hier. (via)
Kurze Kurznews aus dem bescheidenen WLAN von Barcelona. Die Jungs von Mozilla haben eine strategische Partnerschaft mit Telefonica und Telekom bekannt gegeben. Die beiden Telefonie-Dienstleister unterstützen das Projekt rund um das mobile Smartphone-OS Boot2Gecko von Mozilla maßgeblich. Die Jungs haben auch schon eine laufende Demo gefilmt und lassen erahnen, was in Zukunft vom Projekt zu erwarten ist. Mehr Infos im Mozilla Blog.
Über Mozillas universellen Schlüsseldienst habe ich ja in der Vergangenheit schon zweiMal berichtet. Ohne Passwörter kann man sich nur mit seiner eigenen E-Mail-Adresse in Seiten einloggen, die die Anmeldung mit Persona, so wie BrowserIDnun heisst, unterstützen. Eure Identität wird dabei im Browser gespeichert, diverse Erweiterungen erledigen ja bereits heute ähnliches.
Ob so etwas mal spruchreif wird oder flächendeckend eingesetzt wird? Ich glaube nicht. Technisch muss man sich das übrigens vorstellen, als würde man sich auf irgendwelchen Seiten per bestehendem Google-, Facebook- oder Twitter-Account einloggen.
Mensch, so viele nachgelegten Updates kenne ich ja gar nicht von Mozilla. Sei es drum – neue Version 10.0.2 von Firefox mit geschlossenen Sicherheitslücken, zusätzlichem Anti-Aliasing für WebGL & Co ist jedenfalls da. Wie immer habe ich das portable Paket aktualisiert, Benutzer der Vorgängerversion nutzen den internen Updater. Viel Spaß. Download Portable Firefox 10.0.2
Nimmt man die reine Überschrift ohne die Metro UI dann ist das Ganze nichts Spektakuläres. Betrachtet man allerdings die spezielle Metro UI und die Metro UI-Apps, dann ist die Meldung schon als etwas Besonderes einzustufen. Mozilla hat dieser Tage veröffentlicht, wohin die Reise im Jahr 2012 gehen soll, dazu gehört auch eine eigens angepasste Version von Firefox für die Microsoft’sche Metro UI, die ja eher für den Einsatz auf Smartphones und Tablets gedacht ist.
Noch nicht offiziell via Autoupdate ausgerollt, aber im Kommen: das Update auf Firefox 10.0.1, welches einige Fehler behebt, wenn es um die Interaktion mit Seiten ging, die ein Java-Applet einsetzen. Hier funktionierten dann unter Umständen die Adressleiste, das Suchfeld und andere Textfelder nicht mehr wie gewünscht. Portable Firefox 10.0.1 habe ich dahingehend aktiviert, wer vom Problem bislang nicht betroffen ist, kann auch auf das automatische Update warten. Download Portable Firefox 10.0.1
Es ist einer der besten Google Mail-Tipps seit langem – so jedenfalls meine bescheidene Meinung. Es ist ja immer so eine Sache, wenn man kein Mailprogramm nutzt, sondern im Browser Mail benutzt. Da kann es unter Umständen schon mal vorkommen, dass man einen mailto-Link anklickt und das verhasste Mail-Programm auf dem Rechner öffnet sich.
Dabei will man das ja gar nicht – man will, dass sich Google Mail öffnet. Ich habe die Thematik bereits angesprochen undLösungswegeaufgezeigt. Aber – es gibt noch einen Tipp, den ich sehr cool finde.
8. Februar 2012 Kategorie: Firefox, geschrieben von: caschy
Moin! Wie so oft berichte ich auch aus der Welt der Mockups, der Designentwürfe. Gerade bei Mozilla ist man immer äußerst kreativ – meistens in Person von Stephen Horlander, der mal wieder neue Ideen zeigt, die mir außerordentlich gut gefallen, da sie wirklich modern aussehen. Was fehlt, dürfte ersichtlich sein: der Menübutton. Ich zeige hier einmal den Entwurf für die Windows-Version von Firefox, Mac OS X und Linux gibt es hier zu betrachten. Also ich mag den Entwurf – was sagt ihr? (via)
Push. Ein tolles System, gerade im mobilen Bereich: habe ich einer App erlaubt, mir Push-Nachrichten zu senden, so bekomme ich Informationen gesendet, auch wenn die entsprechende App nicht geöffnet ist. Kennt man im Android- oder iOS-Bereich vielleicht von Facebook, Twitter, Mail & Co. Mozilla will dieses Push-System anscheinen in den Browser implementieren, Webseiten sollen in der Lage sein, Push-Nachrichten an den Surfer zu senden, ohne dass dieser die Seite geöffnet haben muss. Auch hier wäre zum Beispiel Twitter, Facebook oder Mail ein Anwendungsbeispiel – oder eine Zahlung geht auf meinem Konto ein. Ob sich solche Systeme in Zukunft durchsetzen? Möchte ich jetzt nicht voraussagen wollen. Was denkt ihr darüber?
4. Februar 2012 Kategorie: Firefox, geschrieben von: caschy
Gerade erst ist Firefox in der finalen Version 10.0 erschienen, nun liegt bereits die Version 11 als Beta vor. Eine der wohl interessantesten Änderungen dürfte sicherlich das Feature der Synchronisation sein. Synchronisation? Gibt es das nicht schon? Ja, in Sachen Passwörter, Lesezeichen & Co sicherlich – die Gabe, Erweiterungen zu synchronisieren, fehlte dem Firefox bislang. Dieses Feature hat aber in der Version 11 Beta Einzug gehalten und findet sich in den Einstellungen von Firefox Sync. Auch neu in dieser Version: Firefox kann nun sämtliche Einstellungen von Chrome importieren, falls jemand von Chrome auf Firefox wechseln will. (via)
Immer mehr Dienste im Internet und im besten Falle immer mehr Passwörter, die wir uns merken müssen. Was hilft? Der gute alte Notizzettel? Alternativ gibt es Softwarelösungen, über die ich schon in vergangenen Zeiten gebloggt habe. KeePass. KeePassX. RoboForm. 1Password. Xmarks, LastPass. Einige Dienste, wie LastPass zum Beispiel, sind Erweiterungen mit angeschlossenem Onlinedienst. Die Dienste lagern in der Cloud, synchronisierbar auf andere Rechner. Die Gefahr dürfte auf der Hand liegen. Dann gibt es aber noch andere Dinge, wie KeePass, deren verschlüsselte Datenbanken kann man notfalls mittels TrueCrypt und Dropbox auch hin und her synchronisieren.