Man mag von der Computer Bild halten was man will, doch ich wage jetzt einmal die steile These, dass in deren Räumlichkeiten auch okaye Leute rumlaufen, die gerne ihren Job gut machen. Nun ja – heute las ich bei einem Redakteur der CB bei Google+, dass man wohl zumindest eine Quelle hätte, die aussagt, dass ein Antivirenhersteller explizit dabei half, dass bei einer überwachten Person der Scanner beim Bundestrojaner nicht anschlug. Die Aussage sei von einem Mitarbeiter des besagten Antivirenherstellers getroffen worden, die CB hält die Quelle für glaubwürdig, sagt aber, dass eine weitere Quelle beziehungsweise die Aussage des Herstellers fehlt. Schade.
Antivirenhersteller half beim Bundestrojaner
Google: eingeloggte Benutzer suchen nun sicher – SSL als Standard
Da werden sich ja einige freuen, die Google-Suche, die vorher nur als Betaversion SSL-verschlüsselt suchen konnte, ist nun für alle eingeloggten Benutzer standardmäßig aktiv. Heisst, ihr könnt nun nicht mehr “überwacht” werden, was eure Suchbegriffe angeht. Im Umkehrschluss kann ein Webseiten-Betreiber auch nicht feststellen, mit welchen Suchbegriffen man eine Seite besuchte, sofern man diese über Googles SSL-Suche besuchte. Das SSL-Feature dürfte einigen SEOs nicht gefallen, nicht wahr? Keyword-optimiertes Gelumpe ist dann nicht mehr so – Content is King.
Die einzige Chance für SEOs ist die Top 1000-Liste in den Google Webmaster Tools: “What does this mean for sites that receive clicks from Google search results? When you search from https://www.google.com, websites you visit from our organic search listings will still know that you came from Google, but won’t receive information about each individual query. They can also receive an aggregated list of the top 1,000 search queries that drove traffic to their site for each of the past 30 days through Google Webmaster Tools.”. Noch ist das Feature nicht ausgerollt, wird aber in den nächsten Wochen für euch verfügbar sein – https statt http. Schick, schick. (via)
MailStore Home 5.0 erschienen
Vor 10 Tagen hatte ich einen Vorab-Einblick in das kostenlose und portable Programm MailStore Home, welches hier schon oft Thema im Blog war. Stichwort: durchsuchbares Backup von E-Mails aus Outlook, Thunderbird, Google Mail & Co. MailStore Home 5 kommt mit einer neuen Oberfläche daher, des Weiteren kann man direkt aus dem Installationsprogramm heraus eine portable Version erstellen.
Die wohl wichtigste Neuerung dürfte die Auto Configuration sein. Dabei gebt ihr nur eure Mail-Adresse nebst Passwort ein und MailStore Home 5 erledigt den Rest. Seit eben gerade ist MailStore Home 5.0 für jedermann da und kann von euch heruntergeladen werden, fröhliches Backup!
Backify: neuer Backup-Dienst mit 512 GB kostenlosen Onlinespeicher
WARNUNG VOR DIESEM DIENST: UPDATE
Der Philipp hatte mich angeschrieben und mich auf Backifiy hingewiesen. Kurioserweise konnte ich mich zwar anmelden, aber ich habe nie eine Bestätigung bekommen, sodass ich mich hätte einloggen können. Von daher übernimmt Philipp (vielen Dank an dich!) jetzt den Part des Schreibers – viel Spaß beim Lesen!
Die Tage ging wieder einmal ein neuer Online-Backup Dienst durch die Web-Medienwelt. Auch wenn es bereits genügend andere (freemium) Cloud-Speicher wie zum Beispiel Dropbox, SkyDrive, Box.net, Stratos HiDrive, Ubuntu One und viele andere gibt, ist dieser alleine durch seine schiere Größe erwähnenswert, die jeder Nutzer kostenlos geschenkt bekommt. 512 Gigabyte an Daten darf man bei Backify kostenlos hochladen.
Google Chrome: 27 von 100 Erweiterungen mit Sicherheitslücken
Nein, den Chrome-Entwicklern mache ich jetzt keinen Vorwurf – warum auch? Es sind eher die Entwickler von Erweiterungen, die unsauber arbeiten sollen. Insgesamt 27 von 100 untersuchten Erweiterungen sollen Sicherheitslücken enthalten, eine alarmierende Zahl. Es wurden 50 zufällige und 50 der beliebtesten Erweiterungen unter die Lupe genommen. Die Erweiterungen wurden dahingehend getestet, ob sie via Web oder WLAN angreifbar waren. Gut zu wissen: die beliebten Erweiterungen XMarks und LastPass sind laut Aussagen der Tester sicher.
Windows Firewall Notifier: interessant bei ausgehenden Verbindungen
Kleiner Freewaretipp zur späten Abendstunde: Windows Firewall Notifier. Die Freeware erweitert die Firewall von Windows 7 um eine zusätzliche grafische Oberfläche, um ausgehende Verbindungen besser zu verwalten (Windows Firewall Notifier extends the default Windows embedded firewall behavior, allowing to handle outgoing connections). Quasi eine Alternative zur Windows Firewall Control, die ich in der Vergangenheit schon vorgestellt hatte. (via efb)
Wenn man überwacht, dann sollte man es schon richtig machen
Umzugsbedingt bin ich zur Zeit nicht die gewohnten 14 Stunden online, auch der Medienkonsum ist nicht der alte, sodass ich leider nicht alles mitbekomme. Mitbekommen habe ich aber, dass sich die Freunde aus der Politik mal am Bundestrojaner versucht haben. Angeblich. Denn abgestritten wird bereits. Die, die uns regieren, haben uns – sofern es sich bei der vom CCC auseinander genommenen Software tatsächlich um den so genannten Bundestrojaner handelt, belogen. Ohne Ende – aber das ist ja leider nichts Neues. Kurzer Roundup: dem CCC (Chaos Computer Club) sind Festplatten zugespielt worden, auf denen sich der Bundestrojaner befand. Hier einmal die Info des CCC als PDF.
Dicke Sicherheitslücke bei HTC-Geräten mit Android
Smartphones von HTC sind wohl von einer dicken Sicherheitslücke betroffen. Zumindest, wenn auf ihnen Android läuft. So soll bei mit HTC Sense ausgestatteten Geräten der Zugriff auf Nummern, SMS, E-Mails und mehr für andere Apps möglich sein. Dies kann man bei Androidpolice lesen. Dort berichtet man, dass die Sicherheitslücke beim HTC Thunderbold, dem Evo 3G, dem 4G und anderen Geräten auftritt. Ob das eigene Gerät betroffen ist, kann man testen, indem man die Proof of Conecpt App bei Androidpolice herunterlädt und ausführt.
Kurzer, leicht verständlicher Anriss der Sicherheitslücke, so wie ich sie verstanden habe: eine HTC-Support-App gibt fälschlicherweise allen Anwendungen, die Internet-Zugriff haben, Zugriff auf Mail, SMS, Kontakte & Co – eine “böse” App könnte so eure Daten auslesen und an einen eventuellen Angreifer schicken. Für alle Details schaut ihr bei der Androidpolice vorbei. Im WindowsBlog, wo ich auf die Story aufmerksam wurde, liest sich das Ganze ein wenig anders, beziehungsweise wird dort wieder das Fass Open Source / Closed Source / Android / Windows Phone aufgemacht.
7Tokens Manager: Backup der Microsoft Windows 7- oder Microsoft Office-Aktivierung
Der 7Tokens Manager ist ein kleines Tool, welches die Aktivierungsdaten eures Microsoft-Betriebssystems oder auch von Microsoft Office sichert. So kann man – nach einer frischen Installation zum Beispiel – die Daten gleich direkt wieder einspielen und so die Software aktivieren. Die aktuelle Version 3 unterstützt nicht nur Windows 7, sondern auch Office 2010. Kann man also als Alternative zu ABR und OPA sehen.
Google Chrome: von Microsoft als Malware PWS:Win32/Zbot erkannt
So kann es gehen. Bereits gestern wurde bekannt, dass die kostenlose Sicherheitslösung von Microsoft, die Security Essentials (die ich übrigens auch einsetze), Amok laufen. Zumindest erkennen sie einen Schädling namens PWS:Win32/Zbot und bieten dessen Entfernung an. Im Anschluss ist man um einen Browser ärmer: Google Chrome. Denn die Security Essentials erkennen diesen fälschlicherweise als Malware an. Wirkt sich wie folgt aus: entweder lässt sich Google Chrome nicht mehr starten oder das Laden von Webseiten schlägt fehl.
Steganos Safe 12: einfache Verschlüsselung für Nicht-Profis, gerade kostenlos
Kleiner Tipp für all diejenigen, die sich nicht mit TrueCrypt & Co befassen möchten. In einem aktuellen Giveaway bekommt man gerade die Vollversion von Steganos Safe 12 kostenlos – sonst kostet diese knapp 30 Euro. Die Software zum sicheren Verschlüsseln kenne ich persönlich seit dem Jahr 2007.
Mit ihr lassen sich dynamische Container mit einer Größe von bis zu 1 TB anlegen. Verschlüsselt wird per 256Bit AES, Steganos Safe 12 bindet sich nahtlos in euer System ein (ab Win XP), sodass Tresore schnell geöffnet werden können. Auch schön: aus dem Programm heraus könnt ihr den Part Portable Safe nutzen – somit könnt ihr auch unterwegs die Software nutzen und eure Tresore öffnen.
SanDisk Memory Zone: Automatisches Backup von Daten eures Android-Smartphones
Jaja, das passiert, wenn ich morgens noch keine 10 Kaffee getrunken habe: da nenne ich das kostenlose Android-Tool namens Memory Zone einfach mal Secure Zone und statt vom Android Market spreche ich vom App Store. Insert Coffee here!
Outpost Security Suite Pro 7.5 Jahreslizenz kostenlos
Eine neuen Promoaktion ist in da house! Outpost haut mit der PC Welt gerade eine 1-Jahres-Lizenz der Security Suite Pro raus. 2005 nutzte ich das erste Mal Outpost (damals noch 2.7 mit nem kostenlosen Key aus der c’t), da damals die Entwicklung der Kerio Firewall eingestellt wurde. Lange Zeit her das Ganze. Mittlerweile verzichte ich auf eine zusätzliche Software-Firewall .
LastPass Premium: 6 Monate kostenlos für Studenten (oder Inhaber einer Hochschul-Mailadresse)
LastPass ist bekannt, oder? Der Dienst bietet online die Möglichkeit, Passwörter zu synchronisieren. Die kostenlose Variante synchronisiert dabei von Browser zu Browser, die Premium-Variante bietet für nen Dollar im Monat die Möglichkeit, LastPass auch mobil auf allerlei Plattformen wie Android, iOS, Symbian, BlackBerry, WebOS & Co zu nutzen. Die LastPass-Jungs hatten vor einiger Zeit übrigens auch XMarks übernommen – den Dienst zum Synchronisieren von Lesezeichen. Lange Rede, kurzer Sinn: es gibt 6 Monate Premium für unsere Studenten für umme.
Wer LastPass nur im Browser nutzt, der braucht sicherlich nicht zuschlagen. Wer auch auf dem iPad LastPass nutzen will, der kann sich auch den LastPass Tab Browser anschauen. Danke Matthias für den Tipp!
TuneUp 2011 kostenlos
Man mag von TuneUp halten was man will, ich kenne das Programm seit TuneUp 97, habe es damals gerne benutzt, um irgendwelche Einstellungen vorzunehmen. Irgendwann brauchte ich den ganzen Zauber allerdings nicht mehr. Trotzdem: TuneUp wird sicherlich viele Freunde haben und eben jene werden sich sicherlich freuen, wenn sie lesen, dass es die Version 2011 von TuneUp gerade in einer Promotion kostenlos gibt. Die einzelnen Funktionen von TuneUp 2011 werde ich jetzt nicht herunterbeten, der geneigte User darf selbst auf die Entdeckungsreise gehen. Wie immer gilt: vor Änderungen ruhig mal ein Systembackup machen






















