Google veröffentlicht Tool zum Entfernen bösartiger Software

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Google hat sich schon einiges einfallen lassen, um den Nutzer vor bösartiger Software zu schützen. So überprüft Google Chrome Downloads auf gefährliche Dateien, zudem gibt es im Schadensfall eine Möglichkeit, Chrome auf Werkszustand zurückzusetzen. Google, übrigens auch Käufer von VirusTotal, hat nun eine Software in einer Beta veröffentlicht, die euren Windows-PC auf schädliche Software untersucht, die Chrome in Sachen manipulierte Startseite, Popups und ähnlichem verändert. Das Tool zum Entfernen bösartiger Software analysiert euren PC und versucht schadhafte Software, die Chrome manipuliert, zu entfernen. Wer sich das Ganze anschauen will, findet hier die Software und dort eine Hilfeseite von Google.

Deutscher Onlinedienst Cloudsafe schließt

Die Cloud unterscheidet sich nicht in vielen Sachen vom normalen Handel, wenn es um Druck durch Mitbewerber geht. Die großen Anbieter schlucken die kleineren Dienste oder die größeren Dienste können durch einen größeren Kundenstamm andere Preise machen. Nun macht der nächste Cloud-Anbieter Feierabend, hierbei handelt es sich um den deutschen Anbieter Cloudsafe.

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Google äußert sich zu 5 Millionen aufgetauchten Gmail-Logins

Gestern wurde bekannt, dass insgesamt 5 Millionen Datensätze von Gmail-Kunden ins Netz gelangt sein sollen. Ebenfalls wurde eine Seite ins Netz gestellt, über welche man schauen konnte, ob man betroffen ist. Nun hat Google offiziell zum Vorfall Stellung genommen.

Google Office

iCloud: neue Tarife ab sofort buchbar, iCloud Drive im Web freigeschaltet

Am Rande der Apple Keynote zum neuen iPhone 6, dem iPhone 6 Plus, Apple Pay und der Apple Wacth wurden auch die neuen Preise für die Speichermöglichkeiten innerhalb der iCloud vorgestellt (wir berichteten). Mit dem nahenden 17. September und der Verteilung von iOS 8 hat Apple sich dazu entschlossen, die Pläne nun buchbar zu machen.

icloud

Sicherheitsupdates: Adobe Air, Adobe Flash Player, Internet Explorer, .NET Framework, Lync

Adobe und Microsoft haben Sicherheitsupdates bereitgestellt, die sich Nutzer von Adobe Air, Adobe Flash Player, Internet Explorer, Lync und .NET Framework installieren sollten. Adobe patcht damit alleine beim Flash Player mindestens 12, teilweise kritische, Sicherheitslücken, bei Microsoft sind es sogar 42, die ebenfalls zum Teil als kritisch eingestuft sind. Also, einmal alle Updates machen und danach wieder beruhigt schlafen. Falls Ihr die Updates nicht automatisch angeboten bekommt, an dieser Stelle gibt es den aktuellen Flash Player, Adobe Air hier. Die Updates von Microsoft kommen wie gewohnt über die Update-Funktion von Windows.

Flash

Synology DiskStation Manager 5.0-4493 Update 5 erschienen

Ganz kurz notiert: Besitzer einer Synology DiskStation sollten ihr Update anwerfen, da der DiskStation Manager 5.0-4493 Update 5 erschienen ist. Das Update sorgt nicht nur für einen stabileren Kopiervorgang auf geteilte und verschlüsselte Ordner, sondern behebt auch eine Sicherheitslücke, die es Servern erlaubt, unberechtigte Zugänge zu erlauben. Das Update ist also Pflichtprogramm. Das Update  5.0-4493 Update 5 bekommt ihr über die Aktualisierungsfunktion im DiskStation Manager. (danke Frank und Daniel).

DSM Synology

5 Millionen Gmail Logins sollen im Umlauf sein, Prüf-Tool vorhanden

Knapp 5 Millionen Benutzer- / Passwort-Kombinationen sollen laut einer russischen Seite von Gmail abgegriffen worden sein. Mehr als die Hälfte davon sollen auch funktionieren. Die Datenbank befindet sich im Umlauf, wer betroffen ist, sollte zumindest zügig das Passwort ändern, besser aber noch direkt auf die 2-Faktor-Authentifizierung zurückgreifen. Es gibt auch ein Prüf-Tool, um zu sehen, ob man selbst betroffen ist. Die E-Mail-Adressen werden angeblich nicht gesammelt, es wird sogar angeboten, dass man bis zu 3 Zeichen in der E-Mail-Adresse mit Wildcards ersetzen kann. Müsst Ihr selbst entscheiden, ob Ihr das macht. Die Seite findet Ihr hier.

Google Office

iCloud: E-Mails bei suspektem Web-Zugriff

Apple kam in den letzten Tagen unschön in die Medien. Konten von Prominenten wurden gehackt, Nacktbilder sickerten ins Netz. Apple musste sich erklären und teilte mit, dass es sich zwar um keinen iCloud-Hack handelte, man versprach aber, dass man die Sicherheit verbessern wolle. Das Ganze ist natürlich dennoch etwas unschön, da Apple anscheinend keinen Schutz gegen Brute Force-Attacken anbietet und zudem die iCloud nicht durch Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt ist.

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Man hat aber nun nachgearbeitet und verschickt Informations-E-Mails, wenn man sich in den iCloud-Account einloggt. Hierbei handelt es sich allerdings nur um reine Informationen, die echten Mehrwert vermissen lassen. So sieht man nicht, von wo aus zugegriffen wurde, eine IP oder eine Location sucht man vergebens. Anscheinend kommt die Informationsmail nur, wenn jemand von woanders zugreift. Bei einem Zugriff von zuhause aus bekam ich keine Mail, während bei einem Zugriff auf San Francisco die hier eingebundene Mail kam.

Chrome: Passwort Generator mit neuer UI

Der Passwort Generator von Chrome hat schon einige Zeit auf dem Buckel, nun wird Google bald eine neue UI ausrollen. Bislang ist die neue Optik hinter zwei Flags versteckt, die ihr bei Interesse setzen müsst. Zum Einsatz kommen muss derzeit ebenfalls Googles experimentelle Chrome-Version namens Canary. Aktiviert ihr die Flags chrome://flags/#enable-password-generation und chrome://flags/#enable-save-password-bubble, so werden euch bei neuen Logins Passwörter von Googles Generator vorgeschlagen, die sicher sein sollen. Zum Einsatz kommt bei Googles Lösung eine Implementierung des FIPS 181 Automated Password Generator (APG). Bleibt zu hoffen, dass Nutzer die Möglichkeiten des Generators nutzen und nicht – wie häufig – auf nur ein Passwort bei ganz vielen Diensten setzen.

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Tim Cook: Apple nicht schuld an iCloud-“Hack”, trotzdem werden neue Schutzmaßnahmen eingeführt

Tim Cook äußerte sich in einem Interview erstmals zum iCloud-Hack von vor ein paar Tagen. Die Hacker hätten die Sicherheitsfragen der Promi-Opfer korrekt beantwortet und konnten sich so in die Accounts einloggen. Tim Cook sieht das Problem zudem eher bei der Aufklärung, als technisch weiter aufzurüsten. Apple bietet eine 2-Faktor-Authentifizierung an, die nach seiner Aussage aber nicht viel genutzt wird. Deshalb müsse man die Nutzer sensibilisieren.

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