Skype-Werbung leitet auf Webseiten mit schädlicher Software

2. Februar 2014 Kategorie: Backup & Security, Software & Co, Windows, geschrieben von: caschy

Microsofts Messengerdienst Skype hat oder hatte Probleme mit seiner Werbevermarktung. Benutzer im Skype-Forum beklagen sich gerade darüber, dass sie durch die Werbebanner ungefragt auf Seiten umgeleitet werden.Die Nutzer klicken also nicht, sondern werden automatisch in ihrem Standardbrowser auf eine Webseite geschleust, die anscheinend Malware anbietet. Die Webseite ist derzeit nicht erreichbar, in den Skype-Foren bestätigt ein Moderator den Umstand und teilt mit, dass man sich des Problems im Klaren wäre. Solltet ihr also Skype unter Windows nutzen und sich euer Browser unerwartet öffnen, dann klickt bitte nicht auf irgendwelchen Seiten rum und holt euch so eventuell Schadsoftware ins Haus. Augen auf und eventuelle Skype-Partner informieren!

outlook skype

Pry-Fi für Android bringt ein Stück Privatsphäre auf Smartphones

2. Februar 2014 Kategorie: Android, Backup & Security, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Die Vorteile einer aktiven WLAN-Verbindung und trotzdem nicht von anderen trackbar sein? Pry-Fi, eine neue App von Chainfire, soll dies ermöglichen. Root vorausgesetzt, kann die App dafür sorgen, dass Ihr unterwegs nicht anhand Eures Netzwerk-Scan-Verhaltens verfolgt werden könnt. Im Normalfall ist es so, dass Ihr munter die MAC-Adresse Eures Smartphones in die Welt posaunt, wenn WLAN aktiviert ist. So lassen sich Bewegungsprofile erstellen, wenn Ihr öfter mit dem gleichen Gerät unterwegs seid, was eher normal als außergewöhnlich ist.

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Firefox Sync 1.5 ab sofort in den Firefox Nightlys

1. Februar 2014 Kategorie: Backup & Security, Firefox & Thunderbird, geschrieben von: caschy

Bereits Mitte Januar teilte Mozilla mit, dass man das Synchronisations-Tool Firefox Sync vereinfachen wolle. Mit diesem Tool kann man zwischen verschiedenen Firefox-Installationen seine Bookmarks, Passwörter und andere Einstellungen synchronisieren. Diese Möglichkeit besteht seit langem, sollte aber für neue Benutzer vereinfacht und optisch neu gestaltet werden. Bereits jetzt ist der neue Firefox Sync in der Nightly des Firefox zu finden, ich habe für euch einen ersten Blick auf das Tool geworfen. Kurze Info: es ist wirklich einfach und in zwei Minuten erledigt.

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Humble Bundle mit 2-Faktor-Authentifizierung

1. Februar 2014 Kategorie: Android, Backup & Security, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Humble Bundle kennt Ihr, 2-Faktor-Authentifizierung auch. Unser Leser Tim hat uns mitgeteilt (Danke dafür!), dass die 2-Faktor-Authentifizierung nun auch bei Humble Bundle möglich ist. Aktivieren kann man diese in den Einstellungen, nachdem man sich eingeloggt hat. Der Android-Client hat dieses Feature ebenfalls kürzlich erhalten. Auch wenn es manchmal unbequem ist, die Aktivierung der 2 Faktor-Authentifizierung sollte bei jedem Dienst vorgenommen werden, der es anbietet. Wenigstens, wenn bei diesem Dienst wichtige persönliche Daten hinterlegt sind oder sonstiger Schaden angerichtet werden kann. Aktuell könnt Ihr beim Humble Bundle Weekly Sale übrigens Games von Codemasters günstig abstauben.

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Chrome warnt, wenn Einstellungen unwissentlich geändert wurden

1. Februar 2014 Kategorie: Backup & Security, Google, Internet, geschrieben von: caschy

Seit einiger Zeit haben die Nutzer des Browsers Google Chrome die Möglichkeit, den Browser auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, wenn irgendetwas schief gelaufen ist. Diese Möglichkeit befindet sich in den erweiterten Einstellungen von Google Chrome unter dem Punkt “Browsereinstellungen zurücksetzen”. Hier bekommt man dann quasi ein sauberes Profil eingespielt, Erweiterungen und Co werden deaktiviert – sollte bei Google Chrome nicht so schlimm sein, dank Cloud-Synchronisation kann man sich Lesezeichen und Co ja wieder ratz fatz reinziehen.

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Yahoo Mail: Angriff auf Mail-Accounts

31. Januar 2014 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: caschy

Attacken auf die Sicherheit stehen bei großen Firmen auf der Tagesordnung, so auch bei Yahoo. Vor kurzem bekam man Wind von einem koordinierten Angriff auf die E-Mail-Accounts der Nutzer. Um die Kunden zu schützen, ist man direkt dazu übergegangen, die Passwörter der betroffenen Accounts zurückzusetzen. Hierbei handelte es sich um Nutzer, deren Daten in der Form schon im Internet zu finden waren. In der letzten Zeit gab es einige Hacks, bei denen Millionen Datensätze erbeutet wurden. Hierbei zeigt sich die Gefahr, die viele Nutzer von Internet-Diensten eingehen: sie nutzen die identische Kombination aus Benutzernamen und Passwort bei mehreren Diensten.

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Ist einer dieser Dienste kompromittiert worden und verliert Daten, so ist die Chance groß, dass  probiert wird, sich mit identischen Daten bei anderen Diensten einzuloggen. Interessant ist, dass Yahoo schreibt, dass man nicht wisse, woher diese Datenbank kommt. Man habe keine Beweise, dass die Daten von einem Yahoo-Server stammen, kategorisch kann man dies bei der Aussage auch nicht ausschließen. Ich weiss, es ist eine Heidenarbeit, aber versucht wirklich, bei jedem Dienst unterschiedliche Passwörter zu nutzen, es gibt unzählige Programme, die Zufalls-Passwörter erzeugen. Viele Dienste bieten mittlerweile die Zwei-Faktor-Authentifizierung an, auch Yahoo Mail. Nutzt diese.

Extension Defender will euch vor schadhaften Chrome-Erweiterungen schützen

30. Januar 2014 Kategorie: Backup & Security, Google, geschrieben von: caschy

In der letzten Zeit gab es wieder vermehrt Schlagzeilen rund um Chrome-Erweiterungen, die dem Benutzer Werbung unterjubeln oder vielleicht Daten abgreifen wollen. Hier will nun der Extension Defender einspringen. Eine Erweiterung mit von Hand gepflegter Datenbank. Installiert ihr die Erweiterung, so könnt ihr die von euch installierten Erweiterungen nach Übeltätern scannen lassen und diese eventuell entfernen.

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Android Geräte-Manager bekommt Passwort-Funktion

29. Januar 2014 Kategorie: Android, Backup & Security, Google, geschrieben von: caschy

Der Android Geräte-Manager von Google, mit dem ihr eure Android-Geräte orten, löschen und sperren könnt (hier die Anleitung für den Android Geräte-Manager), bekommt ein Update, welches derzeit über den Google Play Store ausrollt. Damit gesichert ist, dass auch nur ihr auf eure Geräte zugreifen könnt, ist bei einem App-Start oder bei Kontenwechsel einstellbar, dass ein Passwort abgefragt wird. Interessanterweise scheint es sich um eine Funktion zu handeln, die auch seitens des Servers als Update gepusht wird, denn obwohl das Update im Store ist, ließ sich das Tool nach einer Neuinstallation bei mir nicht dazu überreden, ein initiales Passwort anzunehmen, wie im offiziellen Changelog angegeben.

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AVAST warnt vor Malware-Version von FileZilla

28. Januar 2014 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

Der Antivirus-Hersteller AVAST warnt derzeit vor modifizierten Versionen des beliebten FTP-Programmes FileZilla. Das Programm ist Open Source, wurde aber modifiziert und wird auf diversen Seiten zum Download angeboten. Die modifizierte Version kopiert die Zugangsdaten der Benutzer und sendet diese an einen Server, der anscheinend in Deutschland steht, dort ist er allerdings über einen russischen Registrar geschützt.

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Mit den gekaperten Daten lässt sich viel anstellen, so lassen sich zum Beispiel Webseiten löschen, kopieren oder auch mit schadhaftem Code versehen. Also: immer Augen auf, von wo ihr FileZilla herunterladet. Schon in der Vergangenheit gab es Meldungen dieser Art und das Schlimme ist, dass Google manche Seiten, die nicht legale Software oder modifizierte Open Source Software anbot, durch Bewerbung mittels Adsense ganz oben anzeigte und den nicht so firmen Benutzer in die Irre führte.

Rovio: Keine NSAngry Birds

28. Januar 2014 Kategorie: Backup & Security, Mobile, geschrieben von: caschy

Gestern wurde bekannt: NSA und Co sollen Daten aus populären Smartphone-Spielen und -Apps nutzen, um Bewegungsprofile und mehr zu erstellen. Gerade Rovio trifft diese Behauptung hart, selbst bei uns in der Tagesschau wird darüber berichtet, dass die Spiele Ziel der NSA sein sollen. Rovio muss eventuellen Schaden eindämmen und teilt mit: Alles Blödsinn, keine NSAngry Birds.

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Die Finnen teilen mit, dass man keine Daten mit der NSA oder irgendwelchen anderen Behörden teile. Wie ich bereits gestern schrieb: es geht nicht um Angry Birds als solches, sondern um die Daten aus Werbenetzwerken, wie sie in fast allen Apps erhoben werden, die sich über Werbung finanzieren. Rovio selber sagt, dass man keinem Werbenetzwerk erlaube, persönliche Daten von Spielern zu nutzen. Rovio will jetzt, wie andere Firmen auch, die Betreiber der Werbenetzwerke noch einmal genauer untersuchen und prüfen, ob diese für Spionagezwecke missbraucht werden. Wie man das herausfinden will, teilt man bei Rovio nicht mit. Vögel wird man kaum abschießen.



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