Screenhero ist ein in der Grundversion kostenloses Programm, welches in einer ersten Version für Mac OS X erschienen ist, aber bald auch für Windows erscheint. Mit der Software könnt ihr gemeinsam mit mehreren Leuten an einem Bildschirm über das Internet arbeiten. Quasi die gemeinsame Arbeit, die man bei Google Docs realisieren kann, in jeder Anwendung an einem Rechner.
Zur Realisierung gibt es ein Kommunikationstool, sprich: einen Messenger, über den ihr eure Kontakte verwaltet. Geteilt werden kann entweder der ganze Bildschirm oder auch nur die konkrete Anwendung. Für das gemeinsame Arbeiten vielleicht eine nette Sache, für Remote-Administration eher weniger, dafür gibt es bessere Lösungen, die kein extra Konto voraussetzen.
Im Laufe der Jahre sind Rechner immer angenehmer zu benutzen geworden. Vieles wurde mittlerweile für den Anwender vereinfacht, was einfach klasse ist. Der Rechner soll für jeden benutzbar sein, nicht nur Freaks vorbehalten sein. So ist mit den Jahren auch der Austausch von Daten im Netzwerk immer einfacher geworden. Der Mac hat seine öffentlichen Ordner und Windows auch. Mac zu Mac hat zudem noch AirDrop; das Austauschen von Daten ist zu einem Klacks geworden, wenn man die betreffenden Freigaberechte unter Windows beachtet.
Ich möchte hier keine Diskussion vom Zaun brechen, welcher der vielen Passwort-Manager da draußen wohl der beste ist. Ich mag alle irgendwie ein bisschen. KeePass ist Open Source und seit Jahren eine Bank, aber teilweise etwas umständlich zu bedienen, wenn man noch iOS, Browser und Android mit einbezieht.
Dann gibt es noch das Online-Tool LastPass, welches die wohl beste Browser-Erweiterung bietet, mobile Apps allerdings Premium-Benutzern vorenthält. Auch gibt es die von Mac-Benutzern oft hochgelobte Lösung namens 1Password. iOS, Android-Reader, Mac, Windows und eine Browser-Erweiterung gibt es wohl auch.
Kleiner Tipp für die Mac-Nutzer unter euch, die vielleicht noch nicht zur bekannten Passwort-Verwaltung 1Password gegriffen haben. Gleich zwei Möglichkeiten zum Sparen gibt es, sofern ihr eh mit dem Gedanken gespielt habt, euch die Software zuzulegen. Die iOS-Version von 1Password ist gerade für die Hälfte zu haben und schlägt mit 7,99 Euro zu Buche und auch die Mac-Version kann man günstiger erwerben.
Schlechte Nachrichten für diejenigen, die sich in der nächsten Zeit einen Mac Pro anschaffen wollten. Apple wird innerhalb der EU und einigen weiteren Ländern (Island, Lichtenstein, Norwegen und die Schweiz) nur noch bis zum 18. Februar neue Bestellungen annehmen und diese bis spätestens 1. März ausliefern. Danach wird der Verkauf zumindest bis auf weiteres eingestellt.
Grund für Apples Verkaufsstopp ist eine neue EU-Richtlinie (genauer gesagt ein Zusatz-Paragraf der IEC 60950-1), die ab dem ersten März in Kraft tritt. In der Richtlinie geht es insbesondere um interne Komponenten, wie die Verkabelung und das Netzteil, allerdings ist unklar, bei welchem Punkt der Mac Pro nicht konform ist. Apple sieht in jedem Fall derzeit keine Notwendigkeit den Mac Pro für diese Richtlinie zu zertifizieren und setzt ihn bei uns komplett ab.
Viele von euch kennen ja bestimmt die Sicherheitssoftware Prey, die ich hier bereits im Jahre 2010 vorstellte. Mit ihr ist es möglich, Systeme mit Mac OS X, Windows, Linux, iOS und Android zu sichern. Sehr interessant dürfte die Tatsache sein, dass Prey Open Source ist, mit der kostenlosen Variante lassen sich bis zu drei Geräte absichern. In Zukunft wird man nicht nur neue Clients für die Plattformen bekommen, sondern Prey wird auch Überwachungen per Frontcam über euer Android-Smartphone vornehmen können.
Mit Prey ist es zum Beispiel möglich, eure Smartphones oder Rechner zu überwachen und via Google Maps zu orten. Ich selber setze bislang nur auf Cerberus bei meinem Nexus 4, meine Macs sind vollständig mit FileVault verschlüsselt und die Windows-Geräte sind ebenfalls mit TrueCrypt gesichert. Dennoch werde ich mir die neue Version von Prey einmal anschauen, vielleicht sind die Clients ja etwas besser geworden. Falls ihr Prey nutzt und die neue Version vorab testen wollt, dann tragt euch da ein.
Mac OS X hat eine fantastische Funktion namens AirDrop. Man muss sich nicht mit Freigaben herumärgern, sondern sucht im AirDrop einfach nach Rechnern im Netzwerk und kann diesen einfach eine Datei schicken. Das Gegenüber kann diese Datei dann annehmen. Flotter und bequemer No-Brainer, den es in einer ähnlichen Form auch als NitroShare für Windows gibt.
30. Januar 2013 Kategorie: Apfelmus, geschrieben von: caschy
Wenn viele Leute den Begriff Apple TV hören, dann denken sie an das Phantom der Smart TV-Szene, doch ich meine hiermit die kleine Box, die einige von euch ja sicherlich schon seit Jahren nutzen. Hier könnten wir bald die vierte Generation zu sehen bekommen. Anscheinend handelt es sich bei der neuen Version um keine Generation, die einen großen Sprung hinlegt, verbessert wurde anscheinend das WLAN- und Bluetooth-Modul, welches gegen eines ersetzt wurde, das auch im iPhone zum Einsatz kommt. Ebenfalls soll der Prozessor gewechselt werden, hier greift man in Zukunft zum A5X statt zum betagten A5. Der A5X tauchte zum ersten Mal im iPad 3 mit Retina-Display auf.
Ebenfalls soll sich die Kantenlänge um kleine 4 Millimeter verringert haben. Ich habe mir mal testweise (mal wieder) ein Apple TV bestellt, da diese kleine Box seit dem Erscheinen von iOS 6.1 Bluetooth-Tastaturen unterstützt und zudem auch den “Serien-und-Filme-als-Flatrate”-Dienst Watchever unterstützt, den ich hier im Blog bereits vorstellte. Wann die neue, verbesserte Version der Apple TV-Box erscheint, ist bislang unklar, Dokumente liegen jedenfalls der Federal Communications Commission (Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte in den USA) vor. (via, via)
Ich hatte die Tage ja hier darüber berichtet, dass BitTorrent auch auf Synchronisation setzen will. Zu diesem Zweck schickt man sich an, die Rechner der Nation mit der eigenen SyncApp auszustatten, damit der geneigte Nutzer seine Daten via Peer2Peer verschicken und synchronisieren kann. Ist das so neu? Nein, nicht wirklich, dennoch eine spannende Software.
Im eigenen LAN wird logischerweise direkt, aber dennoch mit 256 Bit AES verschlüsselt synchronisiert. Unterschied zu Dropbox und Co: es lassen sich frei definierbare Ordner von Rechner A und Rechner B synchronisieren. Jeder Ordner muss dabei auf dem Rechner angegeben werden, jeder Ordner bekommt seinen eigenen, geheimen Schlüssel. Rechner A synchronisiert also nur mit Rechner B, wenn der Schlüssel stimmt.
Das Backup-Program Carbon für Android (nicht zu verwechseln mit dem Twitter-Client) hatte ich hier im Blog schon begleitend vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Lösung um Apps und deren Einstellungen entweder lokal oder in der Cloud zu sichern. Gesicherte Apps können dann ganz einfach über mehrere Geräte synchronisiert werden oder irgendwann wieder auf das Ursprungs-Gerät eingespielt werden. Man kann Carbon kabellos nutzen, sofern man sein Gerät mit Root-Rechten ausgestattet hat.