Beim Discounter Netto wird man ab der kommenden Woche komplett per App bezahlen können. Das Bezahlsystem funktioniert dabei über eine App, die auf dem Android-Smartphone oder dem iPhone installiert werden muss. Der Kunde bekommt dabei nach dem Einscannen der Artikel einen Zahlencode auf das Smartphone geschickt, der wiederum an der Kasse eingetippt werden muss, damit die Zahlung ausgelöst wird.
Die Apps für Apples iPhone und Smartphones mit Android werden von der deutschen Software-Firma Valuephone entwickelt. Dabei werden übrigens auch alle verfügbaren Rabatt-Coupons automatisch gegengerechnet. Kunden können wöchentlich bis zu einem Betrag von 250 Euro über die App einkaufen, als Dienstleister des Lastschriftverfahrens tritt die Deutsche Post auf. Kassenbons findet man dann hinterher in der App. Interessant ist, dass die Meldungen alle von deutschlandweiter Bezahlung sprechen, innerhalb der App aber nur “teilnehmende Märkte” erwähnt werden. Auch muss erwähnt werden, dass die App nicht zufriedenstellend funktioniert. So wurde bei meinem Test der Server nicht gefunden, sodass eine Nutzung unmöglich war. Lass das mal an der Kasse passieren. (via rp online)
Google macht es mittlerweile möglich, direkt über die Sprachsuche Musik zu erkennen. So könnt ihr die Suche auf eurem Smartphone anwerfen, um zum Beispiel den tollen Track namentlich ausfindig zu machen, der gerade im Radio läuft. Das funktioniert bei einigen bereits, manche Benutzer können die neue und praktische Funktion nicht nutzen. Was also tun? Klar, es gibt Shazam und Soundhound.
Aber auch von Google gibt es eine weitere Lösung, die auf den Namen Sound Search hört. Ein kleines Widget, welches euch im besten Falle den gerade gehörten Song ausgibt. Auch hier besteht das Problem: obwohl im Play Store, ist dieses Widget nicht für alle verfügbar. Ich selber habe mit vier Android-Geräten kein Glück. Von einem Leser habe ich allerdings die APK bekommen, die dafür sorgt, dass man das Google Sound Search Widget nutzen kann. Viel Spaß damit. Für die Installation müsst ihr temporär fremde Quellen erlauben.
Ortsbasierte Spiele gewinnen durch die hohe Verbreitung von Tablets und Smartphones immer mehr an Bedeutung. Dass dies funktioniert, sieht man an Ingress, das bereits eine sehr große Fangemeinde hat. Zombie Earth verfolgt ebenfalls den ortsbezogenen Ansatz und versucht sich über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter zu finanzieren.
Ist die Finanzierung erfolgreich, 75.000 Dollar sind das Ziel, soll das Game im September für iOS und Android erhältlich sein. Man muss sich das Spiel als eine Mischung aus Ingress und Plague Inc. vorstellen. Man läuft mit dem Smartphone durch die reale Welt und muss sich vor Zombies schützen oder als Zombie versuchen, andere zu infizieren. Gestartet wird mit Patient 0, von da aus beginnt dann das Spiel.
Das Android-Sicherheits-Tool Lookout will zukünftig eine harte Linie gegen Apps fahren, die sich durch Werbung finanzieren. Die mobile Werbebranche wächst schneller als erwartet. Laut Gartner soll 2013 weltweit bereits ein Umsatz von 11,4 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet werden. Keiner hat ein Problem mit werbefinanzierten Apps, doch anscheinend sind auch einige schwarze Schafe dabei, gegen die Lookout nun vorgehen will. Man will Werberichtlinien einführen, um den Anstieg von aggressiver Adware zu bekämpfen.
So sammeln Werbenetzwerke persönliche Informationen und Daten, ohne dass der Nutzer dafür seine Einwilligung erteilt hat. Bestimmte Verhaltensweisen, wie die Änderung der Lesezeichen-Einstellungen oder Pop-up-Anzeigen außerhalb einzelner Apps ,stellen ein zusätzliches Ärgernis dar, gegen welches man vorgehen will. Aktuell gibt es noch keine einheitliche Vorgehensweise, wie mobile Adware klassifiziert wird.
Googles Sprachsuche kann anscheinend bei vielen Benutzern momentan wieder mit einer neuen Funktion aufwarten: dem Erkennen von Musik. Zwar gibt es sogar eine eigene App von Google namens Sound Search, aber diese funktioniert derzeit nicht auf allen Geräten. Mein Kollege Christian wies mich heute morgen auf die Song-Erkennungs-Funktion hin, die bei ihm unter Android 4.1.2 funktioniert. Ich selber habe das Samsung Galaxy S4 mit Android 4.2.2, konnte die Google Sprachsuche nicht dazu überreden, mir gehörte Songs auszugeben.
Eine kurze Recherche bei Twitter ergab, dass bei vielen Nutzern die Sprachsuche nun auch Songs erkennt. Ihr könnt das gerne selber ausprobieren, so ganz scheint es aber noch nicht zu funktionieren, wie mir Benutzer via Twitter mitteilten. Mal ging es, mal nicht. Feststehen dürfte: mit dieser Funktion wird Google in naher Zukunft Diensten wie Shazam Probleme bereiten. Logisch: auch Google bietet den Benutzern erkannter Musik an, den Track direkt zu kaufen.
Die Facebook-App für Android hat ein Update spendiert bekommen. Wenig spannend für mich: die riesigen Sticker, quasi größere Smilies. Sie findet man nun auch in der neuen Version von Facebook vor. Was für den einen oder anderen vielleicht interessant ist: es lassen sich nun per App Kommentare von anderen löschen. Dies war vorher nur via Web möglich. Manchmal hat man ja leider Experten als Kommentatoren, deren Aussagen man bei Facebook löschen will. Übrigens Seitenbeitreiber: auch der Facebook Seitenmanager für iOS hat gestern ein großes Update bekommen.
9. Mai 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy
Das ehemalige Kickstarter-Projekt, welches Carmageddon auf das iPhone brachte, hat heute die Android-Version veröffentlicht. Diese Version ist nur heute kostenlos. Plot? In spröder Grafik (das Original ist von 97) muss man mit dem Auto möglichst schnell Checkpoints abfahren. Das kann man normal machen, alternativ fährt man andere Autos zu Schrott oder nietet alles um, was da so kreucht und fleucht. Dafür gibt es dann Zeitpunkte. Bescheuert, aber Mitte der 90er ein Heidenspaß, an den sich sicherlich noch viele Leser erinnern. Fröhliches Zocken allerseits, ich habe es eben mal angetestet, versprüht meiner Meinung nach nicht mehr das Flair vergangener Tage.
9. Mai 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy
Vorgestern schrieb der Sascha noch darüber, dass der Android-Emulator Bluestacks, den wir hier schon einige Male im Blog hatten, 10 Millionen Downloads feiert. Mit Bluestacks zaubert ihr also Android-Apps und -Games auf Windows-PCs und Macs. Heute flatterte dann die aktuelle Pressemitteilung rein, dass man nun auch eine eigene Konsole anbietet. Diese erinnert schwer an die OUYA-Konsole, hat aber anscheinend ihre Stärken im Gaming-Bereich, ebenfalls ist das Finanzierungsmodell ein etwas anderes.
Ich hatte mich schon ein wenig gefreut, als ich Samsung Side Sync in der Videodemonstration sah. Das Tool, welches auf dem Galaxy-Smartphone und auf dem PC installiert sein muss, bringt beide Geräteklassen näher zusammen. So lassen sich zum Beispiel Dateien per Drag & Drop auf das Smartphone kopieren, oder aber auch Text aus der Zwischenablage. Auch lässt sich der Bildschirm des Galaxy-Smartphones 1:1 auf dem PC abbilden.
Ebenfalls könnte man auf Wunsch automatisiert Daten vom Smartphone auf den Rechner sichern. Wie erwähnt: setzt auf beiden Seiten eine Software voraus. Die entsprechende App befindet sich im Android-Store von Samsung. Problematik? Samsung setzt bislang zwingend voraus, dass der PC oder das Notebook auch von Samsung ist, ansonsten verweigert die Software ihren Dienst. Eigentlich schade, diese Begrenzung einzubauen, nicht wahr? Naja, zumindest kann man mittels Teamviewer für Samsung-Geräte auch den Bildschirm von Android-Geräten auf den Rechner holen. (via SammyHub)
9. Mai 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy
Flipboard wird von einigen Menschen gerne genutzt, die ihre Nachrichten im Magazin-Stil lesen – quasi das Pendant zu Google Currents. Gut designte App, die auch rund läuft und soziale Elemente nicht vermissen lässt. Heute dann das große Update auf die Version 2.0 für Android. Mit dieser Version 2.o ist es nun möglich, eigene Magazine zu realisieren – ein Umstand, der bislang nur der iOS-App vorbehalten war. Diese von dir angelegten Magazine können aus verschiedenen Quellen bestehen.