„Caprine“: Inoffizielle Desktop-App für den Facebook Messenger

30. Mai 2017 Kategorie: Social Network, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Mittlerweile gibt es einen ganzen Haufen an Wrappern bzw. Apps für diverse Messenger: Am bekanntesten ist vermutlich „Franz„. Gibt es mittlerweile nicht nur für Apple Macs, sondern auch für Windows und Linux. Alternativen sind z. B. der „Harvester Messenger“ oder auch das offene „Rambox“. Auf den Facebook Messenger hat sich nun „Caprine“ spezialisiert und soll mit zusätzlichen Features punkten.

„Caprine“ bietet auch ein Dark-Theme, erlaubt euch Shortcuts auf der Tastatur anzulegen und funktioniert plattformübergreifend. Nutzen könnt ihr die Desktop-App sowohl unter Windows, Linux als auch macOS. Ihr könnt auch die Textgröße anpassen, was vielleicht für diejenigen mit 4K-Monitoren unter euch eine hilfreiche Option darstellt.

Kompatibel ist „Caprine“ zu Linux, Windows ab Version 7 (aber nur 64-bit) und macOS 10.9 oder neuer. Bei Interesse findet ihr den Download auf der offiziellen Website. Auch der Quellcode steht ganz offen zur Verfügung. Das Interface passt sich übrigens je nach Fenstergröße an und ihr könnt die Desktop-Benachrichtigungen an- oder ausschalten. Falls ihr sehr viel schreibt, könnt ihr auch einstellen, dass „Caprone“ immer im Vordergrund vor anderen Fenstern bleibt.

Schließt ihr das Fenster, läuft die App im Hintergrund weiter, via Rechtsklick auf das Tray-Symbol bzw. Dock könnt ihr „Caprine“ dann aber freilich auch komplett deaktivieren. Eine schöne Funktion: Falls ihr möchtet, könnt ihr abschalten, dass eurem Gegenüber angezeigt wird, ob ihr gerade tippt und wann ihr zuletzt online gewesen seid.

Falls ihr Interesse habt, könnt ihr „Caprine“ als Desktop-App für den Facebook-Messenger ja mal antesten. Die App ist natürlich kostenlos. Den Download findet ihr auf der oben verlinkten Website des Entwicklers.


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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