Canonical veröffentlicht Designrichtlinien für Ubuntu for Phones Apps

13. Februar 2013 Kategorie: Linux, Mobile, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Wenn sich eines in den letzten Jahren im Bereich der mobilen Apps gezeigt hat, dann das Apps nicht nur viele nützliche Funktionen bieten müssen, sondern diese auch über ein modernes und einfach zu benutzendes Design verfügen sollten. So haben sowohl iOS, als auch Android ab 4.0 ganz klare Designrichtlinien, um dem Anwender eine möglichst konsistente Benutzeroberfläche darzustellen.

Bei Canonical, der Firma hinter Ubuntu, zieht man nun nach und hat eine Webseite für die zukünftig geltenden App Design Guides ihres Ubuntu for Phones OS veröffentlicht.

Ubuntu App Design Guide

Die App-Entwickler dürften gut daran tun, diese Richtlinien auch umzusetzen, da man das bisherige Konzept und Design der Prototypen überwiegend positiv bewertet hat und sich nah an dem bekannten Ubuntu-Design auf dem Desktop orientiert.

Aktuell arbeitet man selbst an 12 Kern-Apps, die beim offiziellen Start bereits vorinstalliert werden (u.a. E-Mail, Wetter, Kalender, YouTube, Dateimanager u.v.m.). Hierfür hat man erst kürzlich um Mithilfe für die bestmögliche Umsetzung gebeten, deren Vorschläge auch öffentlich einsehbar sind.

phone-naturally-neat

Es ist meiner Meinung nach auf jeden Fall richtig, so früh wie möglich auch einen Schwerpunkt auf ein gutes Design zu legen, damit der Benutzer auch Freude hat dieses zu benutzen. Spannend wird in jedem Fall sein, ob man viele App-Entwickler für die Plattform begeistern kann, oder ob diese zunächst abwarten, wie das System später angenommen wird. Bis Oktober werden wir uns wohl noch gedulden müssen. [via]


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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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6 Kommentare

Stanislav Kulik (@stanislavkulik) 13. Februar 2013 um 20:09 Uhr

Richtlinien sind gemeint nehme ich mal an (siehe Titel).

Patrick Meyhöfer 13. Februar 2013 um 20:17 Uhr

Ja, danke für den Hinweis!

Stanislav Kulik (@stanislavkulik) 13. Februar 2013 um 20:23 Uhr

Aber um mal beim Thema zu bleiben, es ist elementar wichtig eben solche Guidlines zu erstellen und diese dann natürlich auch einzuhalten.
Wenn dies nicht getan wird, oder erst sehr spät sieht alles aus wie Kraut und Rüben. Siehe Android, da ist eine Zeitlang so eine Grütze entstanden.
Zum Glück haben sich die Verantwortlichen aber auch da ins Zeug gelegt und versucht ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten.

Die Designrichtlinien stehen natürlich nicht nur für Optik, dass ist das was viele Leute leider übersehen. Es geht bei Design um Usability und Bedienung des Ganzen.
Ohne Richtlinien geht das schnell in die Hose und alle wundern sich, warum Ihre (vielleicht wirklich) tolle App untergeht.

Georg 13. Februar 2013 um 22:24 Uhr

Das Einhalten der Richtlinien ist ein MUSS und ich bin guter Dinge – wenn das mobile Ubuntu auch auf bekannten Techniken wie GTK basiert sollten die Entwickler es leicht haben, ihre Anwendungen passend zu gestalten. Viele Anwendungen aus dem Gnome/GTK-Bereich bräuchten ja nur an kleine Displays angepasste Frontends. ;-) KDE ist ja schon ein bisschen weiter im Bereich Mobil, von daher wird es sicher auch möglich sein bspw. Calligra Mobile optisch anzupassen.

Uwe 14. Februar 2013 um 09:15 Uhr

Ich finde es überaus spannend, dass sich hier ein weiteres Mobil-System entwickelt – die Optik finde ich soweit bisher bekannt sehr ansprechend.

Ich hoffe dann, dass sich Ubuntu auf (jegliche…?) Android-Smartphones portieren lässt, um es dann man ausprobieren zu können. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich die App-Situation entwickelt.


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