Bundesverkehrsminister kritisiert Deutsche Bahn für Wi-Fi-Verzögerung

9. Februar 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: André Westphal

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Unser Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt von der CSU muss sich selbst wohl keine Gedanken um die zweite Klasse der ICE der Deutschen Bahn machen. Dobrindt dort als Fahrgast anzutreffen, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Trotzdem ist der Politiker erzürnt über die jüngsten Aussagen des Bahn-Verkehrsvorstandes Berthold Huber, laut denen sich die Einführung des kostenlosen Wi-Fis in der zweiten Klasse der ICE eventuell auf 2017 verzögern könnte. Dobrindts Antwort lautet unterkühlt: „Die ICE-Flotte wird dieses Jahr in der 2. Klasse mit kostenlosem WLAN funktionsfähig ausgestattet. So ist es mit der Bahn vereinbart, und dabei bleibt es.

Dobrindt gibt sich streng und erklärt, er werde keine Verzögerungen akzeptieren. Gegenüber Hubers Aussagen schlägt der Bundesverkehrsminister einen ziemlich harten Tonfall an: „Ich rate der Bahn, keine Zweifel aufkommen zu lassen, dass sie die Digitalisierung des Verkehrsträgers Schiene mit aller Kraft vorantreibt.

Deutsche Bahn ICE

Huber hatte kürzlich erklärt, dass sich die großflächige Einführung des Wi-Fi-Zugangs in der zweiten Klasse der ICE durchaus bis auf 2017 verzögern könnte. Man wolle zwar 2016 mit der Umstellung beginnen, wann jene bei der Deutschen Bahn abgeschlossen sein könnte, wusste Huber jedoch nicht zu sagen: „Ob wir mit jedem Fahrzeug in 2016 durch sind, kann ich nicht versprechen.“ Man darf gespannt sein, ob Huber sich hier von Dobrindt unter Druck setzen lässt oder die Bahn es doch eher gemächlich angehen lässt. Verspätungen sind bei der Deutschen Bahn ja nichts allzu ungewöhnliches.


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Über den Autor: André Westphal

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