Browser-Benchmarks in Windows 10 bescheinigen verbesserte Render-Engine für Project Spartan

26. Januar 2015 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von:

Microsofts neuer Browser mit dem Projektnamen „Spartan“ wird mit Windows 10 Einzug auf die Rechner der Nutzer erhalten. Neben den neuen Funktionen, wie das Beschriften von Webseiten, die dann mit anderen geteilt werden können, soll der neue Browser auch in Sachen Performance eine gute Figur machen. Was mit der neuen Render-Engine möglich ist, hat sich AnandTech angeschaut und festgestellt, dass es in manchen Bereichen starke Verbesserungen gibt. Nicht vergessen sollte man jedoch, dass es sich hier noch nicht direkt um Spartan handelt, sondern eine experimentelle Funktion im Internet Explorer. Der Spartan Browser ist in der aktuellen Technical Preview von Windows 10 noch nicht vorhanden.

Spartan_Performance

Durchlaufen musste die experimentelle Version einige Browser-Benchmarks, die größten Sprünge im Vergleich zum aktuellen Internet Explorer wurden im Octane 2.0 und dem Kraken 1.1 Benchmark erreicht. Dass es kaum Verbesserungen im Sunspider-Benchmark gibt, ist dem Umstand geschuldet, dass Microsoft den Internet Explorer bereits für Sunspider optimiert hatte.

Wer die Windows 10 Technical Preview bereits nutzt, kann die neue Engine auch selbst im Internet Explorer aktivieren. Über about:flags den Eintrag Enable Experimental Web Platform Features auf enabled stellen. Eine kleine Anzahl an Nutzern wird das Feature bereits standardmäßig aktiviert haben. Insgesamt legen die Benchmarks des experimentellen Internet Explorers nahe, dass Spartan ein flotter Browser wird. An WebGL und HTML 5 muss Microsoft zwar noch schrauben, der deutliche Sprung in den anderen Bereichen lässt aber hoffen, dass dies auch noch erledigt wird.


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