Boston Dynamics: Spot, der Minensuchhund der Neuzeit?

10. Februar 2015 Kategorie: Google, Hardware, geschrieben von:

Seitdem ich ein kleiner Junge bin, fasziniert mich Science Fiction. Schuld daran ist sicherlich auch Captain Future, der mit seinen Kumpanen Grag und Otto im Raumschiff Comet unterwegs war. Wer sich nicht mehr so genau erinnert: Grag ist der Roboter, während Otto der Androide ist. Solche Wesen begeistern und interessieren die Menschen und Wissenschaftler seit Ewigkeiten.

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Schaut man sich die Entwicklung an, dann wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die Roboter ernsthaft und überall nutzbar sind. Wo sie allerdings schon jetzt gut nutzbar sein könnten, dass ist beispielsweise das Erkunden gefährlicher Landstriche, die vielleicht durch Kriege oder Naturkatastrophen für den Menschen zu gefährlich sind. Die Firma Boston Dynamics war vor Jahren hier im Blog schon Thema, die stellen nämlich recht intelligente Maschinen her, die teilweise schon autark agieren können.

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Google schnappte sich die Firma, die unter anderem für die DARPA entwickelt, bereits im Jahre 2013. Bekannte Projekte der Firma sind BigDog und WildCat, Roboter, die über eine erstaunliche Balance und Natürlichkeit verfügen. Das Ganze erinnerte mich damals beim genauen Anschauen an eine Sequenz aus einem Terminator-Film, mit dem Kauf von Boston Dynamic durch Google verschmelzten die dummen, aber gewandten Roboter mit einer Firma, die die nötige künstliche Intelligenz als Technologie liefern kann.

Nun hat Boston Dynamics den neusten Roboter vorgestellt, der auf den Namen Spot hört. Spot ist ein vierbeiniger Roboter, der für den Innen- und Außenbetrieb ausgelegt ist. Er ist elektrisch angetrieben und arbeitet hydraulisch. Spot hat einen Sensorkopf, mit diesem kann er auch in unwegsamen Gelände problemlos navigieren. Spot ist ein Leichtgewicht und wiegt unter 73 Kilo. Achtet mal unbedingt im Video darauf, wie Spot auf Einwirkungen wie Tritte reagiert. Ich bin ja sonst jemand, der lieber in die positive Zukunft der Technik schaut, als in die negative – aber die Kisten sind echt gruselig. Ich möchte mir nicht vorstellen, was man mit den Spots und WildCats in 10 bis 20 Jahren im schlimmsten Falle anstellen kann.


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