Bose bringt neue Wireless Soundbar und Premium-Surround-Systeme

12. Oktober 2016 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: André Westphal

bose logoBose hat sowohl eine neue Wireless Soundbar als auch neue Surround-Systeme fürs Zuhause angekündigt. Zunächst wäre da die Soundbar SoundTouch 300, welche nur 10,8 x 97,8 x 5,7 cm misst und somit auch bei denjenigen ins Heimkino passen sollte, die nur wenig freien Platz haben. Ihr könnt die Soundbar, wie es anno 2016 auch Standard sein sollte, ins Wi-Fi-Netzwerk einbinden und via Bluetooth bzw. NFC mit anderen Endgeräten koppeln. Dadurch bietet sich die Bose SoundTouch 300 dann freilich auch für das Musik-Streaming über beispielsweise Deezer und Spotify an.

Laut Bose soll die SoundTouch 300 deswegen den Spagat zwischen Heimkino-Soundbar und Streaming-Schaltzentrale bewältigen. Damit Räumlichkeit entsteht, setzt Bose auf sogenannte PhaseGuide Arrays. Letztere senden die Audiosignale an die linke bzw. rechte Seite des Raumes. Das Ergebnis dürfte sicherlich nicht an reinrassige 5.1-Anlagen heranreichen, aber das schafft generell keine Soundbar. Zudem verspricht Bose saubere Bässe und detailreiche Wiedergabe über alle Frequenzbereiche. Wie auch bei AVRs ist ein Audiokalibrierungssystem (ADAPTiQ) integriert, damit sich der Klang an die jeweiligen Gegebenheiten im Raum anpasst.

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Die Bose SoundTouch 300 bietet als Anschluss auch noch HDMI mit Audio Return Channel (ARC) für die Verbindung mit TV-Geräten und DVD- bzw. Blu-ray-Playern. Auch 4K-Passthrough soll funktionieren. Wer den Klang noch weiter aufpeppen will, kann z. B. das kabellose Acoustimass 300 Wireless Bass Modul nachrüsten. Alternativ gibt es noch die Virtually Invisible 300 Wireless Surround Lautsprecher für 5.1-Surround-Sound. Auch hier erfolgt die Verbindung, der Name verrät es, kabellos. Als Preisempfehlung nennt Bose 799,95 Euro für die SoundTouch 300, 799,95 Euro für das optionale Bassmodul und 349,95 Euro für die drahtlosen Surround-Zusatz-Lautsprecher. Erhältlich sind die Komponenten allesamt noch ab Oktober 2016. Alle genannten Lautsprecher können mit anderen Bose-SoundTouch-Lautsprechern vernetzt werden, um Multiroom-Sound zu nutzen. Ihr wollt alle technischen Daten genau studieren? Die Produktseite ist bei Bose mittlerweile online.

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Dazu gesellt sich das “ Premium Home Entertainment System“ Bose Lifestyle 650 für 5.1-Sound. Bose rühmt sich seine bisher kleinsten Satellitenlautsprecher überhaupt in ein derartiges System zu integrieren. So messen die vier OmniJewel-Satelliten nur 4,67 x 14,66 x 4,67 cm (B x H x T). Trotz der geringen Größe sollen die Brüllwürfel Boxen einen guten Klang bieten. Zu den Satelliten kommen, klassisch für ein 5.1-System, ein Center und ein Bassmodul für omnidirektionalen Klang. Bei den Gehäusen setzt Bose auf gebürstetes Aluminium. Abermals kommt das ADAPTiQ-Audiokalibrierungssystem zum Einsatz und es sind Verbindungen wie Bluetooth, NFC und Wi-Fi möglich. Außerdem sind ganze sechs HDMI-Eingänge mit 4K-Passthrough mit von der Partie. Via Fernbedienung lässt sich das System dann unkompliziert bedienen.

Als Alternative führt Bose auch noch das System Lifestyle 600 ein, das in den Kernfeatures dem 650 gleicht, aber vier etwas größere Jewel Cube Satellitenlautsprecher und einen Jewel Cube Zentrallautsprecher einspannt. Als Preise nennt Bose für das Lifestyle 650 4.499 und für das Lifestyle 600 3.499 Euro. Auch diese Systeme sollen noch ab diesem Monat im Handel zu haben sein. Einen Überblick über alle technischen Daten der Bose Lifestyle 650 / 600 erhaltet ihr auch direkt auf der neuen Produktseite des Herstellers.

Stolze Preise, so dass sich Boses Heimkino-Systeme natürlich an diejenigen richten, welche nicht nur die Ästhetik des Herstellers schätzen, sondern auch die drahtlosen Fähigkeiten bemühen wollen.



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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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