Bösartige Erweiterungen: Google mistet aus

2. April 2015 Kategorie: Backup & Security, Google, geschrieben von:

Bei Google räumt man derzeit auf, konkret geht man im Chrome Web Store auf Reinigungstour und schmeißt suspekte Erweiterungen raus. Hierbei handelt es sich um Erweiterungen, die schon zig Mal in den Medien waren, Erweiterungen, die dem Nutzer ungefragt Werbung auf Seiten anzeigen oder Werbung ersetzen – oder irgendwelche Warnmeldungen ausspielen, dass man sein System einem Sicherheitscheck unterziehen müsse.

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Mehr als 100.000 Beschwerden zu diesem Thema habe man von Chrome-Nutzern bekommen, mehr Meldungen, als zu Performance- oder Netzwerkstörungen. Hierbei leiden nicht nur die Besucher der Seiten, auch Werbetreibende und Webseitenbetreiber kämpfen mit diesem Problem. Die Richtlinien für Erweiterungen sollen hier eigentlich klar aussagen, was erlaubt ist und was nicht – ein Nutzer, der sich aktiv für eine Werbeunterstützung einer Erweiterung entscheidet, der wird dies auch zukünftig erledigen können, Google geht es nur um Erweiterungen, die ungefragt eingreifen.

Eine Studie von Google und der University of California Berkeley ergab, dass diese Ad Injections sowohl unter Windows, als auch auf dem Mac auftreten, ferner sind neben Chrome auch der Firefox und der Internet Explorer betroffen. Fünf Prozent aller Nutzer, die Google-Seiten besuchten, sind laut Studie betroffen, 32 Prozent aller Ad Injections bei Chrome-Erweiterungen sind als Malware zu betiteln.

192 bösartige Erweiterungen betrafen 14 Millionen Nutzer – aus diesem Grund hat man diese Erweiterungen erst einmal deaktiviert. Google nutzt zukünftig die Techniken der Forscher, um diese Erweiterungen aufzuspüren, damit diese nicht beim Nutzer Unheil anrichten. (via google security)


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