BlackBerry schreibt erneut schwarze Zahlen

28. März 2015 Kategorie: Mobile, geschrieben von: Pascal Wuttke

Wunder gibt es immer wieder. Offenbar trägt die Unternehmensrichtung, die BlackBerry-CEO John Chen nach dem Abdanken von Ex-CEO Thorsten Heins Ende 2013 einschlug, mittlerweile Früchte. Die jüngsten Quartalszahlen für BlackBerry tragen nämlich zum zweiten Mal in Folge die Farbe schwarz. Doch der steigende Gewinn bedeutet noch lange keine langfristige Stabilität des Unternehmens, denn der Umsatz von BlackBerry sinkt auch weiterhin.

Blackberry-Logo

Für das vierte Geschäftsquartal von BlackBerry, welches am 28. Februar abgeschlossen war, erzielten die Kanadier jedenfalls einen Gewinn von 28 Millionen Dollar. Klingt auf den ersten Blick nach keiner großen Summe, jedoch muss man bedenken, dass das gleiche Quartal im Vorjahr noch mit einem Minus von 423 Millionen Dollar endete. Zudem befindet sich BlackBerry nach wie vor in einem Umbruch, seitdem Jon Chen an der Spitze des Unternehmens sitzt. Dieser hat klar die Zielsetzung vorgegeben, nicht mehr den Verbrauchermarkt als primäre Zielgruppe anzusprechen, sondern sich mehr auf das Steckenpferd von BlackBerry zu konzentrieren: Den Businessbereich.

Dem Gewinn steht außerdem noch der Umsatz gegenüber. Und der lag mit 660 Millionen Dollar im vierten Geschäftsquartal erneut 17 Prozent unter dem vorherigen Quartal. Auch die reinen Verkaufszahlen lesen sich traurig – lediglich 1,6 Millionen Smartphones von BlackBerry konnten im vergangenen Quartal abgesetzt werden. Dennoch blickt das Unternehmen optimistisch nach vorn. Man möchte in den kommenden Quartalen weitere Gewinne erwirtschaften und der Umsatzdurststrecke ein Ende setzen. Man plane bereits in diesem Jahr mit weiteren Smartphones wieder Gewinne einzufahren.

(Quelle: CNET / Mobilegeeks)



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Über den Autor: Pascal Wuttke

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