Blackberry Priv: Android-Slider wird im Hands-On eine ordentliche Qualität bescheinigt

11. Oktober 2015 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von:

artikel_bb_privMit dem Blackberry Priv schickt sich der im Hardware-Bereich doch äußerst angeschlagene Hersteller an, eines der interessantesten Android-Smartphones 2015 zu veröffentlichen. Nicht nur, dass man bei Blackberry anstatt auf BB 10 nun auf Android setzt, man spendiert dem Smartphone auch noch eine Hardware-Tastaur, die sich im Slider-Stil ausfahren lässt. In Sachen Vorabinformationen und Interesse bei den Lesern, steht das Blackberry Priv seinen Kollegen von Samsung und Apple wenig nach. Blackberry zeigte sogar schon offizielle Bilder, blieb aber einen Erscheinungstermin, konkrete Spezifikationen oder einen Preis bisher schuldig.

Was Blackberry nicht liefert, gibt es jetzt bei derStandard.at zu lesen, wo es ein ausführliches Hands-on zu diesem Gerät gibt. Es handelt sich dabei zwar um ein Vorserien-Modell, erst im Frühjahr 2016 soll das Smartphone auf den Markt kommen, man bekommt aber dennoch bereits einen recht guten Eindruck, auf was man sich bei Interesse eventuell einlässt.

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Die technische Ausstattung ist High-End. Das Display misst 5,4 Zoll in der Diagonalen und ist an den Seiten leicht abgerundet. Die Auflösung beträgt 2560 x 1440 Pixel (544 ppi). Beim Prozessor hat sich Blackberry für einen Snapdragon 808 entschieden, 3 GB RAM stehen zur Verfügung und der Speicher beläuft sich auf 32 GB, kann aber mittels microSD-Karte erweitert werden. LTE, NFC und Bluetooth 4.1 sind ebenfalls an Bord. Rückseitig gibt es eine 18 Megapixel-Kamera mit Schneider-Kreuznach-Objektiv und Dual-Tone-LED-Blitz, auf der Vorderseite ist eine 5 Megapixel-Kamera verbaut.

Die Tastatur des Blackberry Priv ist sehr natürlich das Highlight, auch wenn es vom Touchscreen kommend wohl einiger Übung bedarf, bis man mit dieser flott tippen kann. Wer die originalen Blackberry-Tastaturen kennt, wird sich wohl schneller zurechtfinden, daran sollte auch der geringe Hub der gut erfühlbaren Tasten nichts ausmachen. Wenig zu meckern hat Georg Pichler an der Gesamtleistung des auf Android 5.1 basierenden Gerätes. Es gibt zwar ab und an einmal Hänger, allerdings sollte man hier nicht vergessen, dass es sich um ein Vorserienmodell handelt.

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Für mich ein bisschen erstaunlich ist das nahezu unverändert benutzte Android. Blackberry liefert neben dem Play Store auch einige andere Google-Apps mit, versieht das Gerät aber auch mit eigenen Anwendungen. Ich persönlich hätte ja gedacht, dass man hier eher radikal in das System eingreift, um ein nahezu unangreifbares Smartphone zu gestalten, dem scheint aber nicht so.

Ich kann Euch nur empfehlen, bei Interesse das gesamte Hands-on bei derStandard zu lesen, dort gibt es auch Bilder zu sehen, die mit der Kamera des Blackberry Priv gemacht wurden. Leider gibt es immer noch keinen Preis, die Hardware scheint jedenfalls keinen Grund zu liefern, dass das Gerät zum Schleuderpreis angeboten werden wird.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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