BitTorrent Sync: Definitiv einen Blick wert

12. Januar 2014 Kategorie: iOS, Software & Co, geschrieben von:

Cloud-Ausfälle sind ärgerlich für die Betroffenen. Doch man muss sich natürlich die Frage stellen, was die Vorteile und die Nachteile sind. Als Vorteil dürfte bei den großen Diensten wie Google, Amazon, Microsoft und Dropbox gelten, dass sie eure Daten mehrfach vorhalten.

setupWas in deren Cloud ist, ist mehrfach auf unzähligen Platten gesichert. Habt ihr beispielsweise zu Hause eure Urlaubsfotos auf nur einer Platte und diese raucht ab – dann ist es Essig mit diesen Urlaubserinnerungen. Oder die Computer werden gestohlen, die Bude brennt ab oder sonst etwas.ordner

Die Chance, dass Daten lokal abhanden kommen, dürfte größer sein, als bei den besagten Cloud-Anbietern. Nachteil: hat der Dienstleister Probleme, habt ihr vielleicht Probleme, an die Daten zu kommen. Und dann ist natürlich immer noch das Damoklesschwert namens „gehackter Account > Daten im Netz“ und „Daten-Spionage“. Gar nicht so einfach und ich finde, das sollte auch jeder für sich entscheiden.

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Ich hab auch unwichtigen Kram bei Dropbox liegen, Google Drive nutze ich so gut wie gar nicht, auch SkyDrive spielt bei mir keine Rolle. Aber es ist ja immer gut, Alternativen im Auge zu haben. Synology-Nutzern habe ich hier schon einmal die Synchronisation mit der Cloudstation vorgestellt und auch die Synchronisation mit BitTorrent Sync war hier schon einmal Thema – Alternativen wie OwnCloud ebenfalls.

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Ich persönlich finde derzeit die Synchronisation mittels BitTorrent Sync recht interessant, denn sie bietet gegenüber Dropbox einen entscheidenden Vorteil bei mobilen Apps: während Dropbox immer noch nicht in der Lage ist, komplette Ordner offline verfügbar zu machen, so ist dies bei BitTorrent Sync nicht der Fall, hier kann ich mobil sowohl unter iOS, als auch unter Android definieren, dass Dateien und Ordner automatisiert offline verfügbar gemacht werden.

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Davon ausgenommen sind natürlich externe Folder Sync-Lösungen, die es in Form von Cloudii unter Android oder Documents unter iOS gibt. Die Einrichtung des Ganzen ist mittlerweile in wenigen Augenblicken erledigt und sowohl unter Windows / Android / OS X / iOS fast identisch. Man muss nur noch Software installieren, Synchronisationsordner festlegen – die übrigens auch Netzwerkordner sein können – und mobil scannt man einfach die QR-Codes für die Ordner. Und gemeinsame Ordner oder welche mit Lesezugriff? Ebenfalls möglich.

Bildschirmfoto_2014-01-12_um_15_15_56-2Für diesen Beitrag habe ich einmal ein paar Screenshots gemacht, die die Installation und die erste Nutzung zeigen. Dauer der Ersteinrichtung – nicht einmal 5 Minuten, kein Expertenwissen vonnöten. Kann man sich definitiv einmal anschauen, sollte für viele Menschen ausreichend sein.


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