BITKOM-Studie: Mobile Banking auf dem Vormarsch

11. Juni 2013 Kategorie: Mobile, geschrieben von:

Smartphones sind deshalb smart, weil sie Dinge erledigen können, für die man früher ein anderes Gerät benötigte. Dies gilt auch für Bankgeschäfte. Fast 5 Millionen Deutsche nutzen ihr Smartphone, um Kontostände abzufragen, Überweisungen zu tätigen oder Wertpapiere zu kaufen. Das entspricht 17% der Smartphone-Nutzer.

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Im Westen Deutschlands liegt der Anteil bei 18%, während im Osten gerade einmal 10% ihr Smartphone zu diesem Zweck einsetzen. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf sieht vor allem für Banken ohne eigenes Filial- und Automatennetz einen Vorteil, da diese den Kunden so weitere Services anbieten können. Eine Etablierung von mobile Banking wird nach seiner Aussage stattfinden.

Aber Banking ist nicht das einzige, das die Deutschen gerne mit dem Smartphone erledigen würden. 14% der Befragten können sich vorstellen, alle Zahlungsgeschäfte mobil abzuwickeln. Mobile Wallet statt Portemonnaie, so wie es heute schon in einigen Verkehrsverbünden, Supermärkten und Museen möglich ist. Vor allem bei der jüngeren Generation trifft das Thema den Nerv. 23% der Personen im Alter zwischen 14 und 29 Jahren können sich dieses Szenario vorstellen. Ebenfalls überdurchscnittlich hoch ist der Anteil der Männer (19%) und von Abiturienten (18%). Bei den Besitzern von Smartphones sind es 21%, überraschend wenig, wenn man bedenkt, dass diese die Technik praktisch schon in der Hosentasche haben.

Für diese BITKOM-Studie befragte forsa mehr als 1000 Personen im Alter ab 14 Jahren.


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Quelle: BITKOM |

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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