Bitcasa: Unendlicher Speicherplatz im Web – ein erster Blick

23. Januar 2012 Kategorie: Apple, Internet, Windows, geschrieben von:

Bitcasa machte vor einigen Monaten im Web die Runde. Mit unendlichem Speicherplatz im Web werben die Macher, Grund genug für viele, darüber zu berichten. Was mir allerdings fehlte, waren Erfahrungsberichte. Grau ist bekanntlich alle Theorie. Ich schrieb mich als Tester ein und bekam Zugang zu Bitcasa. Bitcasa selbst sieht sich als wohl als Wettbewerber, bzw. fehlendes Puzzleteil zu SkyDrive, Wuala, Dropbox & Co – nur der wirklich unbegrenzte Speicherplatz soll das Killer-Argument sein.

Mittlerweile gibt es einen Client für Windows & Mac OS X – Linux soll folgen. Bitcasa ist in der Tat ein waschechter Cloud-Dienst. Wenn man mit unbegrenztem Speicherplatz wirbt, dann kann man schlecht nur auf der Festplatte des Benutzers leben. Diese ist bekanntlich beschränkt in der Größe. Und so legt Bitcasa lediglich einen Puffer auf der lokalen Festplatte an, der Rest wandert 1:1 in die Wolke. In der Oberfläche der Software lassen sich Ordner hinzufügen. Diese werden dann ins Dateisystem eingebunden, sind aber tatsächlich nur online verfügbar.

Das funktionierte in meines Tests ganz gut, selbst der Datenaustausch Mac <-> Windows funktionierte 1a. Die von mir definierten Ordner landeten im Mac-Dateisystem und vice versa. Auch lassen sich Ordner mit anderen Bitcasa-Nutzern teilen. Bitcasa scheint für mich auf einem guten Weg, doch es gibt Faktoren, die mich stören. Trotz des lokalen Caches will ich nicht, dass Dateien ausschließlich in der Cloud lagern.

Ja, mit angedachten 10 Dollar im Monat ist Bitcasa günstig. Günstig für die, die es brauchen. Doch werden zahlende Kunden sicherlich auch mobile Apps benötigen, die es zumindest jetzt noch nicht gibt. Des Weiteren muss noch einiges in der Client-Software getan werden, damit sich diese auch wirklich rund anfühlt. Bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.


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