BING führt als erste Suchmaschine Pop-Ups bei illegalen Inhalten in UK ein

28. Juli 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Vor ein paar Tagen gab es die Info zu einem möglichen Porno-Filter im Vereinigten Königreich. Premierminister forderte er Pop-Ups, wenn illegale Inhalte gesucht würden. Diese hat die Suchmaschine BING nun eingeführt. Sucht man eine Seite, die Bilder von Kindesmissbrauch enthält, gibt es eine Benachrichtigung.

bing-logo

Die Warnung enthält nicht nur den Hinweis, dass man etwas illegales gesucht hat, sondern liefert auch gleich Kontakt zu den Stellen, an die man sich wenden kann. Außerdem wird die Warnung auch einen Link zu StopItNow.org beinhalten. Diese Organisation engagiert sich seit 1992 gegen den Missbrauch von Kindern.


Natürlich ist so ein Einsatz eines Warnhinweises ein positiver Effekt, es gibt aber auch genug Stimmen, die behaupten, dass so etwas gar nichts bewirkt. Das Ziel ist laut Microsoft “stop those who may be drifting towards trying to find illegal child abuse content on the web via search engines”.

Google will hingegen solches Material am liebsten gar nicht in den Suchergebnissen erscheinen lassen. Deshalb arbeite man mit Kinderschutz-Organisationen wie der Internet Watch Foundation zusammen, um solchen Content zu entfernen. Zusätzlich arbeite man mit Experten zusammen, um Wege zu finden, Suchende davon abhalten zu können: “We are working with experts on effective ways to deter anyone tempted to look for this sickening material.”

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Quelle: Independent |
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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6 Kommentare

Ben 28. Juli 2013 um 18:03 Uhr

Meiner Meinung nach besser eine Warnung, als zu filtern

swaginator 28. Juli 2013 um 18:44 Uhr

Naja, wenn es wirklich PopUps sind, dann find ich das recht sinnlos. Viele Leute blocken die sowieso. Ich würde das Suchergebnis in der Liste direkt rot/hellgrau einfärben, sodass man zwar die Möglichkeit hätte, die Webseite zu besuchen, aber man dennoch vorgewarnt wird.

Mike 28. Juli 2013 um 22:12 Uhr

Bin auch der Meinung, dass eine reine Warnung besser wäre, die automatischen Filter sind einfach nicht gut genug. Wenn die genauso schlecht sind, wie “Pornofilter”, die regelmäßig auch Aufklärungsangebote filtern, dann suckt das. Wenn ein Pädo sich vielleicht schämt und nicht mit einem Arzt o.ä. reden will, sondern sich online erstmal nach Hilfe umsehen möchte und das dann ev. gefiltert wird, kann das auch nach hinten losgehen.

Die Suchmaschinen sollten indexieren, was man finden kann und dann gerne an die Polizei weiter melden, dass das Zeug gelöscht wird(oder Fallen für Verbreiter stellen, …).

Ongdar 28. Juli 2013 um 23:56 Uhr

Vorauseilende gehorsam. MS dreck

Fraggle 29. Juli 2013 um 08:11 Uhr

Unfug in meinen Augen.
Wie schon hinreichend bei Zensursula gezeigt wurde, können die Seiten direkt recht zügig gelöscht werden, wenn man den Hoster kontaktiert. Dann entfallen auch die Suchergebnisse.
Löschen von solchem Müll basiert auch auf den Rechtssystemen in der Welt während das hier vorgeschlagene eine Möglichkeit bietet eben auch anderes zu pop-upen, z.B. um auf Konkurrenz hinzuweisen. Oder ungeliebte Konkurrenz zu diskreditieren.
Letzlich sollten KiPo Hersteller und Verteiler strafrechtlich verfolgt werden und nicht nur deren Seite so behandelt werden.
Genau aus diesem Grund sehe ich einen eigentlich anderen Hintergrund hinter dieser Maßnahme.

3k 30. Juli 2013 um 13:00 Uhr

1) Löschen statt Sperren.
2) Wer würde son Kram denn googlen?


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