Bei Netto kann man komplett per App bezahlen

10. Mai 2013 Kategorie: Android, iOS, geschrieben von: caschy

Beim Discounter Netto wird man ab der kommenden Woche komplett per App bezahlen können. Das Bezahlsystem funktioniert dabei über eine App, die auf dem Android-Smartphone oder dem iPhone installiert werden muss. Der Kunde bekommt dabei nach dem Einscannen der Artikel einen Zahlencode auf das Smartphone geschickt, der wiederum an der Kasse eingetippt werden muss, damit die Zahlung ausgelöst wird.

Netto

Die Apps für Apples iPhone und Smartphones mit  Android werden von der deutschen Software-Firma Valuephone entwickelt. Dabei werden übrigens auch alle verfügbaren Rabatt-Coupons automatisch gegengerechnet. Kunden können wöchentlich bis zu einem Betrag von 250 Euro über die App einkaufen, als Dienstleister des Lastschriftverfahrens tritt die Deutsche Post auf. Kassenbons findet man dann hinterher in der App. Interessant ist, dass die Meldungen alle von deutschlandweiter Bezahlung sprechen, innerhalb der App aber nur “teilnehmende Märkte” erwähnt werden. Auch muss erwähnt werden, dass die App nicht zufriedenstellend funktioniert. So wurde bei meinem Test der Server nicht gefunden, sodass eine Nutzung unmöglich war. Lass das mal an der Kasse passieren. (via rp online)

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Über den Autor: caschy

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31 Kommentare

markussimo 10. Mai 2013 um 18:15 Uhr

muss ich da jeden artikel selbst einscannen?
schade, dass man nicht mehr nfc bezahlen kann. denn das hinkt in dtl echt noch hinterher

Torsten 10. Mai 2013 um 18:15 Uhr

Und sowas jetzt mit ner “Sammelapp” die bei allen Discountern und Supermärkten funktioniert, das wäre der Hammer.

Michael 10. Mai 2013 um 18:16 Uhr

Hoppla, wenn an der Kasse kein Server erreichbar ist, sitzt dir aber schnell der Mopp im Nacken. Ich zahle gerne bargeldlos an der Tankstelle oder beim Klamotten kaufen, aber im Lebensmittelhandel komischerweise nicht, da habe ich immer nur Bares dabei. Ich habe immer das Gefühl, dass dort die Geduld der Kunden viel geringer als sonst wo ist.

Andreas 10. Mai 2013 um 18:16 Uhr

An sich eine tolle Entwicklung, wenns denn sauber funktionieren würde. :)

caschy 10. Mai 2013 um 18:18 Uhr

Natürlich ist das Humbug. Für jeden Laden musste dich reggen, freischalten und ne App haben. Und dann funktioniert es nur unsauber und via Mittelalter-PIN-Codes. Da kann ich auch ne Karte rumtragen….

Ben 10. Mai 2013 um 18:24 Uhr

Immerhin ein Anfang :-)

JMK 10. Mai 2013 um 18:27 Uhr

Meine Geduld ist in Supermärkten extrem kurz. Deshalb verfluchte ich jeden der mit Bargeld zahlt.

basti 10. Mai 2013 um 18:31 Uhr

Aus Perth und auch Sydney kenne ich es in den Supermärkten (Wallmart), dass es dort neben einigen Kassen mit Kassiererin auch etliche Kassen gibt, an denen man seine Waren selbst einscannt, wiegt und dann eben auch bezahlt. Ich denke die sollten sich durchaus sehr gut für ein solchen Vorhaben eignen. Zum Beispiel mit einem QR-Code den man einscannt, dann am Smartphone auf “bezahlen” klickt und fertig ist man.

Mich wundert es, dass das noch nicht besser umgesetzt wurde. Das System von Netto könnte doch so viel eleganter umgesetzt sein. Wobei ich persönlich dem Bezahlen mit dem Smartphone aktuell nicht viel abgewinnen kann. Ich sehe schon die ersten Leute durch den Laden eilen und in der Schlange drängeln, weil der Akku gegen 0% tendiert :-D

Jan Falkenroth (@tux2tux) 10. Mai 2013 um 18:37 Uhr

Zahlung per NFC wird wohl auch gehen:

“18. Zahlungen über Mobile-Payment

18.1 Zahlungen über Mobile-Payment erfolgen per Darstellung und Scannen eines User Idents oder über die NFC-Schnittstelle des Mobiltelefons an der Kasse von Netto. Der Teilnehmer muss zunächst die aktuelle Filiale auswählen, sofern mehrere Favoriten festgelegt sind. Wenn der Teilnehmer für Mobile Payment registriert ist und die ausgewählte Filiale das Bezahlen mit dem Mobiltelefon unterstützt, erfolgt die Abfrage der persönlichen PIN. Die PIN wird bei jeder Eingabe online geprüft und nicht auf dem Mobiltelefon des Nutzers gespeichert. Erfolgt eine dreimalige Falscheingabe der PIN, so wird der Nutzer vom Mobile Payment zur eigenen Sicherheit gesperrt. In diesem Fall muss sich der Teilnehmer für den Dienst Mobile Payment erneut registrieren. Nach Eingabe der PIN erfolgt die Freigabe der Transaktion an der Kasse über die Darstellung und das Nennen/Scannen eines Transaktions-Idents auf dem Mobiltelefon oder durch das Auflegen der NFCSchnittstelle des Mobiltelefons auf das NFC-Empfangsgerät an der Kasse („Zahlungsfreigabe“). Die Nutzerkennung wird für jeden Vorgang neu erstellt und ist jeweils für 5 Minuten gültig. Die Transaktion wird von der Kasse an die Clearingstelle, aktuell die DPZ Deutsche Post Zahlungsdienste GmbH in Bonn (DPZ) gesendet und validiert. Bei erfolgreicher Validierung erfolgt die Meldung an der Kasse, dass die Zahlungstransaktion erfolgreich durchgeführt wurde Den Kassenbon erhält der Verbraucher nach kurzer Zeit per E-Mail und in der NettoApp angezeigt. Mit der Zahlungsfreigabe ermächtigt der Teilnehmer Netto, den geschuldeten Betrag von dem im Rahmen der Registrierungsinformationen für Mobile-Payment angegebenen Bankkonto des Kunden einzuziehen (“Einzugsermächtigung”). Die Zahlungsabwicklung erfolgt im Wege des Online- Lastschrift-Verfahrens (“OLV”) über DPZ.”

Jim-Phelps 10. Mai 2013 um 19:02 Uhr

@JMK
Mir geht es im Supermarkt immer so ähnlich.. nur mit dem Kartenzahlern.
Wenn sie nach mehreren erfolglosen Kartenzahlungsversuchen ihres 2,85 EUR Einkaufs, mit den Worten “Ach, dann zahle ich doch bar” beenden, könnte ich sie jedes mal mit meinem Einkaufswageninhalt bewerfen und “Warum hast du das dann nicht direkt gemacht, du Depp?!” hinterherrufen.
Als Barzahler ist man meistens schneller.

tamcore 10. Mai 2013 um 19:08 Uhr

Wenn mann irgendwann per NFC über Google Wallet und somit ohne separate Anmeldung zahlen kann, liebend gerne. Bis dahin dürfen die sich auch weiterhin mit meiner EC-Karte rumschlagen :)

mo 10. Mai 2013 um 19:36 Uhr

ach leute..was soll denn das gemoser??? vor allem von dir caschy…

Der Deutsche Einzelhandel verhält sich als wäre er im Mittelalter. Da freu ich mich doch, wenn zumindest netto hier mal mutig was neues probiert. Auch wenn es nicht perfekt ist.
Mir fällt spontan kein anderer Laden ein, der etwas ähnliches anbietet. Und viele Ketten werden sich das ganz genau anschauen wie das klappt.

Und wir hier wieder einige krampfhaft versuchen nach Gründen zu suchen warum genau DIESE Lösung schlecht ist und sie auf die nächste warten und erst dann das ganze nutzen…wundert mcih schon, wenn sogar in nem tech-blog solche meinungen vertreten werden.

wenn google wallet akzeptiert wird, wird auch wieder geheult, weil das ja nur mit kreditkarte geht und es impossible ist eine zu bekommen ;)

FlyingT 10. Mai 2013 um 19:39 Uhr

“Beim Discounter Netto wird man ab der kommenden Woche komplett per App bezahlen können…… So wurde bei meinem Test der Server nicht gefunden, sodass eine Nutzung unmöglich war.”

Soll doch auch erst kommende Woche starten? oder steh ich da jetzt irgendwie auf dem Schlauch?

mo 10. Mai 2013 um 19:43 Uhr

ich konnte mich übrigens gerade problemlos registrieren. Freischaltcode per sms bekommen, jetzt fehlt nur noch der aus der Überweisung…

mo 10. Mai 2013 um 19:47 Uhr

@basti
Selbstbedienungskassen gibts doch auch in Deutschland überall (wenn man nicht grad in Kleinkackersdorf wohnt)
Mir fallen allein in Düsseldorf 5 Supermärkte + Ikea ein…

@FlyingT
ich denke mal es ging um Serverprobleme bei der Registrierung. Darüber berichten auch einige in den google play Kommentaren.
Aber ist doch fast normal wenn etwas live geht. Wenn der Fehler jetzt wirklich schon behoben ist, ist alles tutti..

basti 10. Mai 2013 um 19:53 Uhr

@mo: Dann muss ich wohl aus besagtem Dorf kommen ;-) Ist finde ich eine tolle Sache, man kann einiges an Zeit sparen. Gesehen habe zumindest ich derartiges in Deutschland allerdings noch nicht.

Stefan 10. Mai 2013 um 20:28 Uhr

Ich fände es genial,wenn es eien mlöglcihkeit gäbe,ganz ohen Elektronik zu bezahlen.
Man könnte doch irgendweche scheine oder münzen erfinden,auf dennen Werte aufedruckt sind.
Und mit dennen könnte man total anonym in Geschäften bezahlen.

JMK 10. Mai 2013 um 20:54 Uhr

Wenn die Kartenzahlungsversuche fehlschlagen ist idR nicht der Kunde schuld, sondern das Gerät spinnt oder hat keine Verbindung zum Server etc.
Barzahler kramen ja erstmal in ihren Taschen um ihren Geldbeutel zu finden, kramen darin rum um ihre Cents noch loszuwerden, wenn man Pech hat, gerne auch in Jackentaschen etc.

fbjoern 10. Mai 2013 um 21:29 Uhr

Also das mit “teilnehmenden Geschäften” galt bisher. Denn die Funktion gibt es schon was länger, nur gab es nur sehr wenige Filialen. Jetzt haben sie es wohl gerade frisch auf alle Filialen ausgebreitet.

Dominik 10. Mai 2013 um 21:46 Uhr

Wie funktioniert das bei Netto? Ich scanne mein Artikel beim einkaufen, lege diese in den Wagen. Und an der Kasse fahr ich nur noch vor, ohne etwas aufs Band zu legen, und gebe der Kassiererin den Code aus der App?

ChristophQu 10. Mai 2013 um 22:32 Uhr

Was mir dazu noch einfällt: http://www.supermarktblog.com/2013/02/18/warum-wir-an-der-kasse-wirklich-mit-dem-handy-bezahlen-sollen/

Habe auch gerade mal die Anmeldung getestet. Von Valuephone wie die App von Edeka. Ist dann ein Account mit dem gleichen Passwort. Finde ich als Kunde eher irritierend mich bei netto und edeka gleich anzumelden.

Ich werd’s mal probieren.

Gruß
Christoph

Sascha 10. Mai 2013 um 22:36 Uhr

Hm, da ist man in der Schweiz weiter… Hier gibt es in einigen Supermärkten (coop) Handscanner, mit denen man seine Waren selbst einscannen kann. Mittlerweile geht das sogar per iPhone App und, mit der kann man dann auch direkt zahlen. Das iPhone loggt sich dazu in das WLAN des Marktes ein – wie genau die Zahlung läuft, kann ich allerdings nicht sagen, weil ich ein Android Device besitze und die Android App z. Z. noch auf sich warten lässt. Das Einscannnen selbst läuft auf Vertrauensbasis, allerdings wird stichprobenartig (dies wählt das Kassensystem aus) ein Einkauf komplett kontrolliert, so dass die Verlockung, doch etwas nicht einzuscannen, relativ gering ist. Eine schöne und vor allem zeitsparende Lösung, wie ich finde (bin selber Deutscher und kannte das bis vor 1 Jahr auch nicht).

elknipso 11. Mai 2013 um 07:19 Uhr

Solange das wie in der tiefsten Steinzeit über irgendwelche PIN-Codes läuft, welche auch noch die Kassiererin am eigenen Gerät (!) eingeben muss, kann man sich das ganze auch gleich sparen.

Bezahlen mit dem Handy hat sicher eine Zukunft aber erst, wenn es deutlich (!) schneller und einfacher in der Handhabung wird wie das bezahlen mit einer EC oder Kreditkarte.

Exitone 11. Mai 2013 um 08:17 Uhr

Ich bin eher für anonymes Zahlen, Große Summen zahle ich gerne mit EC-Karte, aber in Supermärkten usw. “wasche” ich gerne noch mein Geld, da anonym.

Michael 11. Mai 2013 um 09:11 Uhr

Toll, in unserem Netto gibt es alles außer D-Netz ^^

Dominik Stauber 11. Mai 2013 um 12:15 Uhr

Also die Netto App bekomm ich nicht zum laufen. Immer Serverfehler bei registrieren :-(

Finde auch den Ansatz von REWE mit Fingerabdruck wesentlicher cooler, das nutze ich schon seit langem.

Ruam 11. Mai 2013 um 17:27 Uhr

Wieso benutzt man nicht Apples Passbook? Lufthansa hat das schon gut hinbekommen.

Gerd Letzing (@gerlet1) 11. Mai 2013 um 18:33 Uhr

Gibt’s das nicht bei anderen Discountern auch, ich meine schon vor längerem mal was von einer Plus App gehört zu haben, weiß ich aber nicht mehr so genau – hab ich jetzt beim Fußball auch nicht gegoogelt;)

Xenios Zeus (@xenzeu) 11. Mai 2013 um 21:57 Uhr

Auch wenn es Caschy nicht geschrieben hat – die App gibt es auch für Windows Phone:
http://bit.ly/121myzE


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