Bei Hewlett-Packard rollen Köpfe: 27.000 Mann sollen gehen

24. Mai 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Gastautor

HP – größter PC-Hersteller der Welt, aber wenn ich den Namen höre, denke ich – und vielleicht nicht nur ich – an das Tablet-Debakel, welches man uns unlängst geliefert hat. Jahrelang mit halbgaren Ideen rumgekaspert, dann das HP TouchPad mit sehr gelungenen Ansätzen und einem ordentlichen, eigenen OS (webOS) ausgeliefert – um dann nach wenigen Monaten mit einem Firesale wieder komplett von der Tablet-Landkarte zu verschwinden.

Jetzt hat das Unternehmen Zahlen rausgekloppt und die sind sehr unterschiedlich aufgenommen worden. An der Börse beispielsweise freute man sich, dass der Gewinneinbruch nicht ganz so dramatisch war wie befürchtet – und die Ansage, dass man mit der Entlassung von bis zu 27.000 Menschen pro Jahr über 3 Millionen Dollar einsparen möchte, sorgte so sehr für Freude, dass sogar die Kurse wieder kletterten. Damit sind wir dann jetzt bei den Leuten, die sich nicht so sehr über diese Zahlen freuen: nämlich bei den 27.000 Angestellten, für die in absehbarer Zeit die Lichter ausgehen.

HP räumt mittlerweile ein, dass die Tablet-Strategie nicht so richtig aufgegangen ist – man merkt das nämlich nicht nur am TouchPad-Fiasko, sondern besonders daran, dass die Verkäufe mittlerweile deswegen einbrechen, weil so mancher Kunde lieber zu einem Tablet als zu einem herkömmlichen Rechner greifen. C’est la vie, Hewlett-Packard.

Quelle: FTD und Golem via Netbooknews.de



Werbung: Drohne, GoPro & Oculus Rift: Instaffo.com verlost coole Gadgets Zur Infoseite.

Über den Autor: Gastautor

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Der hat bereits 1429 Artikel geschrieben.