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Baut Google das nächste Nexus-Smartphone selbst?

27. Juni 2016 Kategorie: Android, Google, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Artikel_NexusEs gibt schon länger Gerüchte, Google wolle Android auch mit eigener Hardware vertreiben. Bisher gibt es das Nexus-Programm, für das sich Google unterschiedliche Hersteller aussucht, um jährlich ein oder zwei neue Nexus-Modelle verkaufen zu können. Quasi Android-Referenzgeräte, die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Google, wobei Google vor allem den Software-Part mit Android übernimmt. Letzten Monat erklärte Google CEO Sundar Pichai, mehr Energie in Smartphones stecken zu wollen, aber weiterhin auch weiterhin mit anderen Herstellern auf die Nexus-Reihe setzen wird. Dieses Jahr wird es aller Voraussicht nach HTC sein, hoffentlich mit größerem Erfolg als mit dem Nexus 9-Tablet.

Der Schritt der eigenen Hardware, hat wohl einen sehr einfachen Grund. Zwar hat Android einen sehr hohen Marktanteil, im Geld bringenden Premiumbereich ist die Luft aber dünner. Hier wartet nicht nur die Konkurrenz durch Apple, sondern auch durch die Hersteller, die mit Android groß geworden sind und nun an eigenen Systemen arbeiten, um Googles Dienste nicht mehr mit vermarkten zu müssen.

Ob es dieses Jahr bereits ein eigenes Nexus von Google geben wird? Für mich schwer vorstellbar. Oder gut von Google abgesichert. Denn so ein Smartphone wird ja nicht mal eben so entwickelt, da benötigt Zeit. Im November letzten Jahres hieß es, Google möchte ein eigenes Chipdesign, das klingt für dieses Jahr realistischer als ein komplett eigenes Smartphone. Aber wer weiß, Google ist hin und wieder doch für eine Überraschung gut.

(Quelle: The Telegraph)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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