AVM warnt: alte Sicherheitslücke wird wieder aktiv von Angreifern ausgenutzt

28. September 2014 Kategorie: Backup & Security, Hardware, geschrieben von:

Viele erinnern sich sicherlich noch an die Sicherheitslücke, die im Februar 2014 viele Besitzer einer AVM FRITZ!Box betraf. Diese Sicherheitslücke machte es Angreifern möglich, Zugang zur FRITZ!Box des Opfers zu bekommen und diese unter anderem dahingehend zu manipulieren, dass teure Rufnummern im Ausland angerufen werden können.

AVM_FRITZBox_7490_Heimnetz

Doch anscheinend ist die Gefahr noch nicht ausgestanden. Zwar lagen schon kurz nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Updates vor, die die Lücke schließen, doch noch immer haben nicht alle Besitzer der FRITZ!Box ihr Gerät aktualisiert. Laut AVM gibt es derzeit wieder Anzeichen, dass Angreifer versuchen, die Sicherheitslücke auszunutzen.

Von diesen Angriffen sind nur Anwender betroffen, die das Sicherheits-Update von Februar 2014 nicht eingespielt haben, den Fernzugriff (Port 443) aktiviert haben und über eine Telefoniefunktion (VoIP, Festnetz) verfügen.

Laut AVM ist nur ein verschwindend geringer Teil der Geräte betroffen, dennoch können diese im Ausnahmefall über einen längeren Zeitraum von den Telefonbetrügern missbraucht werden. Dabei können hohe Telefonkosten entstehen, beispielsweise durch missbräuchliche Telefonverbindungen nach Kuba, Sierra Leone oder Afghanistan.

In diesem Sinne – wenn ihr mal wieder mit der nicht so technisch versierten Verwandschaft zusammenhockt, dann fragt doch mal nach deren Router und etwaigen Updates. Wie die Updates eingespielt werden, ist hier zu lesen.


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Quelle: AVM |

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