AVM veröffentlicht neue Labor-Version für diverse FRITZ!Boxen

16. Juni 2015 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Die Testwütigen unter euch dürfen heute wieder etwas herumspielen – zumindest, wenn eine AVM FRITZ!Box 7490, 7360, 7330 oder 7272 vorhanden ist. Für diese Modelle hat AVM eine neue Labor-Version veröffentlicht, die in bestimmten Bereichen Verbesserungen bieten soll.

AVM_FRITZBox_7490_Heimnetz

Laut AVM werden wöchentlich 80.000 Kunden auf All-IP umgestellt. Die neue FRITZ! Labor-Version bietet deshalb einen Assistenten in der Benutzeroberfläche, der die Umstellung von der Festnetz- zur IP-Telefonie vereinfachen soll. Die aktuellen Festnetzrufnummern wandeln sich automatisch in Internetrufnummern um und Nutzer müssen keine Einstellungen vornehmen.

Eine weitere Neuerung kommt aus dem Bereich VDSL-Vectoring. Die aktuellen Erfahrungen von AVM fließen mit der neuen Softwareversion in die FRITZ!Box ein und sollen für höheren Datendurchsatz sorgen. Mit „Impulse Noise Protection“ soll sich das Signal-Rausch-Verhalten in der Übertragung verbessern, sodass Internetanwendungen robuster laufen. Außerdem wurden die DSL-Diagnosedaten für den Fall einer Fehleranalyse erweitert, wie man seitens AVM mitteilt. Auch bei ausgelastetem Anschluss soll das neue FRITZ! Labor den Abruf von Internetseiten durch eine Verringerung der Latenz bei HTTP-Abfragen beschleunigen.

Auch für Vodafone-Kunden soll die neue Version Vorteile bieten: Die bei der Erstinstallation eingegebenen Zugangsdaten richten die FRITZ!Box am gebuchten DSL- bzw. VDSL-Anschluss ein. Die manuelle Eingabe des Anschlusstyps erübrigt sich, da die FRITZ!Box ihn jetzt automatisch erkennt.

Auch in punkto Sicherheit gibt es Verbesserungen, so gibt es jetzt eine Bewertungsanzeige für euer gewähltes Kennwort, zudem ist die Einrichtung von Rufumleitungen zu Sonderrufnummern nicht mehr möglich. Was für viele Bastler aber sicherlich schade ist: mit der aktuellen Version der FRITZ!-Laborversion wird die interne Entwicklungsschnittstelle Telnet nicht mehr unterstützt.

Die aktuelle Laborversion können interessierte Nutzer hier herunterladen. Ich muss sicherlich nicht erwähnen, dass es sich um eine Vorabversion handelt – ihr solltet also eventuell auf Feedback aus der Community warten, ob Fehler auftreten. Man will sich ja sicherlich nicht mit einer unstabilen Kommunikationszentrale herumärgern.


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