Über Samsungs Ch@tOn hatte Caschy hier schon mehrfach berichtet ( hier,hier & hier), es ist ein Versuch von Samsung eine Alternative zu WhatsApp und Co. zu etablieren. Der große Vorteil sollte im Gegensatz zu etwa WhatsApp eine Desktop-Applikation sein und diese ist nun auch verfügbar:
Unter www.ChatOn.com könnt ihr jetzt den Webclient von Ch@tOn erreichen – ich hätte euch auch liebend gerne direkt ein paar Testbilder geschickt, aber die Bestätigungs-SMS lässt auf sich warten. Ich werde die Screenshots nachreichen, so lange könnt ihr ja euer Glück versuchen Edit: Ihr müsst Ch@tOn auf eurem Smartphone installiert und aktiviert haben und dann erst den Code der Webversion anfordern – dann geht alles ganz flott!
Samsung haut derzeit einiges an Geräten raus, was auch durchaus ein kritikfähiger Punkt ist. Heute gibt es aber auf dem MWC ein Gerät zu sehen, was es so noch nicht gibt: das Samsung Galaxy Note 10.1
Wie beim “kleinen” Samsung Galaxy Note gibt es auch hier die Möglichkeit mit einem Stift (S-Pen) sehr genau zu zeichnen. Generell ist das Galaxy Note 10.1 ein großes Galaxy Note, sogar die Spezifikationen sind teilweise gleich:
- 1.4 GHz Exynos Dual-Core SoC
- 10.1″ Display mit 1280×800 Pixeln
- Android 4.0
- 3 MP Kamera
- 7.000 mAh Akku
- 256.7 x 175.3 x 8.9 mm, 583g
- 16GB/32GB/64GB Speicher
Bei Google gilt wie bei kaum einem anderen Unternehmen “ist ein Service kostenlos, bist du selber das Produkt”, der Chrome-Browser zeichnet beispielsweise ziemlich viele Informationen über das Surfverhalten der Nutzer auf um so letztendlich präzise, werbe-relevante Anzeigen zu schalten und so ist es kein Wunder, dass Google hier häufiger Kritik ausgesetzt ist. was der Chrome Browser ist inzwischen deutlich weniger geworden, siehe hier, trotzdem gibt es noch häufiger Kritik.
(ursprünglichesBild unter CC-Lizenz bei FlickR von TopRankBlog)
Nachdem in den USA aber gerade ein kleines Erdbeben in dieser Richtung losgetreten wurde, eine Staatsanwältin gegen Google, Apple und Co. wegen des Datenschutzes auf die Pauke gehauen hat, Datenschutzrichtlinien in den Apps bei Google, Apple und Co. eingeführt werden und sogar US-Präsident Obama eine diesbezügliche Verbraucherschutzrichtline (“Do Not Track”) angestrebt hat, beugt sich a Google dem Druck und wird in den Chrome Browser einen “Do not Track”-Button integrieren.
Huawei weiß gerade zu begeistern, eigentlich für Billig-Tablets und -Smartphones bekannt avanciert es im Moment zum “neuen HTC”. Innovationen wohin man schaut und Konkurrenz zu derzeitigen Branchengrößen – zum MWC Ende des Monats haut Huawei dann scheinbar “richtig auf den Putz” und bringt zum einen nach eigenen Angaben mit dem Ascend D1 Q das schnellste Smartphone auf den Markt, die große Überraschung könnte aber ein eigenes Tablet werden
(Huawei MediaPad 4)
Firmenvorsitzender Yu Cheng Dong hatte in seinem Microblog von dem Gerät geschrieben, inzwischen ist der Beitrag wieder gelöscht – aber ein paar Informationen gibt es noch. So soll zum einen das Display mit 1920×1200 Pixeln auflösen und außerdem ein Quad-Core zum Einsatz kommen. Sollte das der eigene „HiSilicon Cortex A9“ werden, dann dürfte es wohl alle anderen Tablets hinsichtlich der Power überflügeln – zumindest erwarten viele von dem Prozessor, dass er NVidias Tegra 3 in den Schatten stellen wird. Yu Cheng Dong ist sich in dem gelöschten Beitrag sicher, dass man den Titel des stärksten Tablets ein Jahr halten werde, ganz schön selbstbewusst, wenn man die Leistung des iPad 3 noch nicht abschätzen kann und auch Samsung wohl langsam auf den Vierkerner-Zug aufspringen dürfte.
Ich hatte euch bereits in einem anderen Beitrag über die wachsenden Smartphones geschrieben und meine Meinung zu Bildschirmdiagonalen von 5 Zoll geschrieben, nun hat LG für den MWC Ende des Monats mit dem Optimus Vu einen weiteren 5-Zoll-Boliden vorgestellt, der wohl direkt mit dem Samsung Galaxy Note konkurrieren dürfte:
Die technischen Daten sind in Ordnung: 5 Zoll Display mit 1024×768 Pixeln, 1.5 GHz Zweikerner, 2080mAh Akku und 32 GB Speicher, dazu Android 2.3 und ein kapazitiver Stylus. Ob das Teil etwas kann wird man sehen, Android 4.0 soll “innerhalb von 3 Monaten” kommen. Am interessantesten finde ich, dass LG hier auf das doch eher unübliche Format von 4:3 setzt. Es zeigt, dass man hier auch die Tendenz hin zu größeren Displaydiagonalen gesehen hat und ausprobiert, welche Größe die Nutzer am meisten reizt – außerdem dürfte man wohl versuchen, Samsung nicht zu direkt nachzuahmen.
Vodafone hatte gestern in Düsseldorf zur Vorstellung des ersten LTE-fähigen Smartphones HTC Velocity 4G nach Düsseldorf geladen. Über Vodafones LTE und die Pläne für die Zukunft hatte ich euch schon hier geschrieben, jetzt ist der eigentliche Star von gestern an der Reihe: das HTC Velocity 4G
Die Spezifikationen waren ja eigentlich schon seit der CES in Vegas bekannt: 4.5″ IPS Display mit qHD-Auflösung, 1.5 GHz Zweikerner von Qualcomm, 8 MP Kamera hinten – 1.3 MP vorn, dazu 16 GB Speicher und 1 GB RAM und natürlich ganz wichtig: LTE.
Mein erster Eindruck war ein ziemlich positiver: endlich zeigt HTC auch beim Design etwas neues – statt dem altbekannten Alu-Unibody setzt man hier “nur” auf eine schicke Aluminiumabdeckung und ein wirklich schön geformtes und wertiges Kunststoffgehäuse! Durch die Trapez-Form liegt das Velocity 4G wirklich gut in der Hand, obwohl es mit über 11mm nicht gerade flach ist – die schwarze Version kommt dazu noch mit einer leicht gummierten Oberfläche daher, über Design lässt sich streiten, mir gefällt es!
Ich hatte euch ja vor einigen Tagen einen Beitrag über die eher mäßige Lage bei den Mobilfunknetzen geschrieben und einiges an Kritik dafür geerntet. Größtenteils berechtigt, mea culpa. Also war ich heute in Düsseldorf bei Vodafone und habe mir die Vorstellung des HTC Velocity 4G angeschaut und meine Kenntnisse über das Mobilfunknetz und LTE aufgefrischt – und natürlich das brandneue LTE-Smartphone in den Fingern gehabt:
Von dem Gerät gibt es später noch ein kurzes Video mit den ersten Eindrücken, erstmal ein paar Informationen zu Vodafone und LTE. Anfang 2011 hatte man gerade einmal 1.1 Mio Haushalte mit LTE versorgt, durch den Ausbau des Netzes kommt man inzwischen bei rund 9 Millionen Haushalten an – laut Vodafone hat man sich dabei freiwillig erst auf die ländlichen Gegenden konzentriert. Tatsächlich dürften aber die Versorgungsverpflichtungen die bei Vergabe der Frequenzen eingegangen wurden der Grund dafür sein – bis Ende 2012 will man aber über 90 Prozent der Haushalte mit UMTS und LTE erreichen …
Wenn ich heute auf mein erstes “echtes” Smartphone, das HTC Hero zurückschaue, oder es sogar neben mein derzeitiges Galaxy Note halte, dann kommt gerne ein “ach wie süß – habe ich wohl zu heiß gewaschen”. Fakt ist, dass Smartphones immer größer werden und das wird gerne kritisiert:
Die nette Grafik habe ich bei Carrypad.com gefunden, hier macht man sich die Weissagung, wie es mit der Größe der Smartphones weitergeht, ziemlich einfach und schaut sich einfach die Trendlinie aus den Displaygrößen von 155 Geräten an und fertig ist die Prognose von 5″ Ende 2013 als Standard. Nicht wirklich wissenschaftlich korrekt, allerdings könnte man damit durchaus Recht haben…
Eine neue Meldung im Patent-Mimimi rund um Apple und Samsung: das LG Düsseldorf hat eben entschieden, dass das Galaxy Tab 10.1N weiterhin verkauft werden darf.
Am 31. Januar hatte das OLG Düsseldorf noch entschieden, dass das Galaxy Tab 10.1 nicht verkauft werden darf und die entsprechende einstweilige Verfügung aufrecht erhalten – jetzt kam das Urteil des LG Düsseldorf über das Galaxy Tab 10.1N welches Samsung nur wegen dem Rechtsstreit um das erste Galaxy Tab 10.1 optisch abgeändert hatte. Laut LG Düsseldorf verletzt das Galaxy Tab 10.1N zum einen nicht das berühmt-berüchtigte iPad-Geschmacksmuster und verstößt zum anderen auch nicht wegen Nachahmung gegen Wettbewerbsrecht – die Veränderungen in Form eines breiteren Rahmens sowie eines dicken Schriftzugs und den Lautsprechern auf der Vorderseite haben also gefruchtet. Samsung freut sich entsprechend über das Urteil:
Microsoft OneNote kennen einige von euch wahrscheinlich um Notizen, ToDo-Listen un Co. zu verwalten. Gibt es inzwischen schon ein wenig länger und für iOS gab es auch schon seit Anfang 2011 die Möglichkeit mobil auf die Daten zuzugreifen. Heute Nacht hat Microsoft nachgerüstet und eine entsprechende App für Android veröffentlicht:
Ist sehr einfach und schlicht gehalten – daher optisch auf jeden Fall Büro-tauglich, außerdem ist der Funktionsumfang ausreichend. Ich spiele derzeit mit einem Samsung Galaxy Note rum und hätte mir daher gerne noch die Zeichen-Funktion des Desktop-Programms hier gewünscht, damit dürfte ich aber wohl eher in der Minderheit sein…
Jetzt wo ich hier für Caschy ein bisschen häufiger meinen Senf abgeben werde, nutze ich die Gelegenheit doch mal, um ein wenig zu pöbeln. Wenn mir eins derzeit gegen den Strich geht, dann sind das Provider, zwar auch die herkömmlichen von DSL und Co, aber vor allem beim Mobilfunk könnte ich immer wieder brechen. In meinen Augen (und denen von vielen anderen) gibt es im Moment kaum etwas wichtigeres als das Internet (wirtschaftlich gesehen), alles zieht es ins Netz und ganze Branchen kämpfen um ihre Daseinsberechtigung wegen dem Netz.
Warum ich am meckern bin? Weil die Provider uns es nicht wirklich leicht machen „am Ball zu bleiben“. Mein Problem ist (hier grade) nicht, dass man in Köln City (da komm‘ ich her) längst nicht bei allen Providern über eine 6.000er Leitung hinauskommt, sondern, dass man längst nicht bei allen Mobilfunk-Anbietern sicher sein kann, erreichbar zu sein. Ich meine damit nicht Probleme in der U-Bahn, da ist der Empfang manchmal sogar besser als über der Erde – mein Problem ist eher, dass sobald man sich einem Ort nähert, wo ein paar mehr Leute unterwegs sind, das mobile Internet mein damaliges 28k Modem in seiner Schneckengeschwindigkeit noch unterbietet und man nicht mehr sicher sein kann, dass eingehende Anrufe tatsächlich ankommen.
Caschy hatte euch hier mit “A Day Made of Glass 2” schon ein echt starkes Video gezeigt, wie die Zukunft mal aussehen könnte – noch Science-Fiction, allerdings gibt es schon echt lohnenswerte Ansätze in eine rundum vernetzte Welt voll mit Widgets. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Video an anderer Stelle gezeigt, was zeigt, wie sich Samsung irgendwann mal euer Haus vorstellt, Wände voll mit Widgets, die sich über Gesten steuern lassen:
Ein Projektor schmeißt hier ein Bild an die Wand und eine Kamera am Boden nimmt eure Bewegungen war – marktreif ist die ganze Kiste also nicht. Aber wenn man jetzt ein bisschen weiter geht und an irgendwelche Manschetten mit Bewegungssensoren denkt und vielleicht sogar LCD-Wände, dann wird aus der Nummer eine ziemlich abgefahrene Sache. Alleine schon die Möglichkeiten beim Zocken
Nokia hat auf der CES das lange erwartete Flaggschiff Lumia 900 vorgestellt. Viele sehen in dem Teil eine der letzten Chancen von Nokia, sich doch noch mal zu fangen und auf dem Smartphone-Markt zu etablieren…
So, was kann das Ding? Optisch dem Lumia 800 sehr ähnlich hat es einen flotteren 1.5 GHz Single-Core Prozessor und ein 4.3 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln, außerdem ist LTE an Bord. Eine 8 MP Kamera mit einer vernünftigen Optik, 16 GB Speicher, 512 MB RAM sind auch an Bord, dazu Windows Phone 7.5 Mango und ein dickerer 1840 mAh Akku.
Die CES ist vorbei, Caschy sitzt schon im Flieger zurück und dürfte uns bald einiges an Videos liefern. Ein paar Hardware-News hatte ich ja schon rausgepickt, zwei nennenswerte Neuigkeiten gab es bei den Smartphones in meinen Augen noch, Nummer 1: das Motorola Razr Maxx
Im Endeffekt ein “normales” Motorola Razr, aber ein paar Millimeter dicker, insgesamt 8,99 mm dürften trotzdem noch top sein und nicht stören. Bei manchen mag es dadurch sogar besser in der Hand liegen. Das “neue” ist für mich der festeingebaute 3.300 mAh Akku … ein klares Kaufargument für manche, ich habe schon häufig gehört “ich brauch kein HD Display und den Bombenprozessor, sondern eine dicke Batterie”. Das war es auch schon mit den Neuerungen, die anderen Specs bleiben gleich, aber ich finde es super, dass endlich ein Hersteller den Schrei nach längerer Laufzeit hört! Ein Wermutstropfen hat die Kiste aber: ist erstmal nur für Verizon in den USA angekündigt …hier ein Video von Johannes
Spaß muss sein und ich finde die Spielidee irgendwie lustig:
Quasi ein Labyrinth auf Google Maps Basis … schaut irgendwie lustig aus, könnte man natürlich weiterspinnen die Idee und ein Rennspiel auf Google StreetView Basis basteln Erstmal kommt aber das Google Maps-Spiel, natürlich auf Google+ …