Ausprobiert: Mophie Juice Pack Air: Mehr iPhone 6-Saft für viel Geld

23. August 2015 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, geschrieben von: caschy

Mophie Juice Pack Air8Als das iPhone 6 Plus erschien, hatten auch die iPhone-Nutzer eine Akku-Leistung, die an gängige Phablet-Lösungen herankam, die man so kennt. Starker Akku, das machte sich auch in meinem iPhone 6 Plus-Test bemerkbar. Nun nutze ich dieses Gerät nicht mehr, sondern die kleinere Ausgabe, das iPhone 6. Noch immer komme ich über den Tag, wenn ich es normal nutze. Anders sieht es aus, wenn ich eine gepflegte Runde spiele. Gerne verliere ich mich im Pro Evolution Soccer Club Manager, den ich hier vorstellte.

Hier zeigt sich dann, dass die Spieler nicht über den Tag kommen werden. Wie in unserer Monatsumfrage erwähnt, greife ich gerne zu zusätzlichen Universal-Akkus, die ich in diversen Kapazitäten und Größen vorrätig habe. Extra-Akkus für spezifische Geräte erwerbe ich nicht, sie sind mir zu unflexibel. Ich hatte in der Vergangenheit auch Mophie-Packs im Einsatz, die es in verschiedenen Kapazitäten gibt.

Mophie Juice Pack Air4

Ich war kürzlich zwei Mal im Krankenhaus und konnte das Mophie Pack für das iPhone 6 einmal unter die Lupe nehmen. Nein, einen richtigen Test kann ich darüber nicht schreiben, dazu geben Akkus einfach zu wenig Inhalt. Dennoch kann ich eine kurze Einschätzung zur Verarbeitung und zur Leistung abgeben, denn die Mophie Packs sind ja auch in diversen Konstellationen zu haben.

Meine Variante lädt das iPhone 6 noch ein ganzes Mal auf, zudem agiert das Mophie Pack als Schutzhülle. Ich hatte das Modell „Juice Pack Air“ im Einsatz, welches eine gute Symbiose aus Schutz, Leistung und Zusatzgewicht (knapp 100 Gramm) bringt. Mophie-typisch bietet das Juice Pack Air vier LEDs, welche über den Zustand des Akkus informieren, per Druck auf den Button auf der Rückseite wird dann visualisiert, wie viel Power das Juice Pack Air noch hat.

Mophie Juice Pack Air2

Bedauerlicherweise ist der Lightning-Anschluss nach Einstecken des iPhones in das Juice Pack Air Vergangenheit, aufgeladen und synchronisiert wird via microUSB-Kabel, was bedeutet, dass eure Lightning-Docks nichts funktionieren, so lange das Juice Pack Air zum Einsatz kommt. Nicht so wild eigentlich, nutzt man das Juice Pack Air wahrscheinlich nur unterwegs, wenn man nichts großartig via Lightning anschließen will. Die Verarbeitung des Juice Pack Air ist wie bei den Vorgängern sehr gut, wer sein iPhone mit Juice Pack Air laden will, der bekommt zudem Priority+ Charge & Sync. Hierbei wird erst das iPhone 6 geladen, gefolgt vom Juice Pack Air.

Mophie Juice Pack Air9

Mophie liefert übrigens einen zusätzliches Adapter für Kopfhörer mit, da die Hülle den Kopfhöreranschluss für die 3,5mm Klinkenanschlüsse unerreichbar macht. Meine persönliche Meinung dazu? Das Mophie Juice Pack Air ist definitiv ein lohnenswertes Zubehör – allerdings nur für die, die bereits sind, den doch sehr hohen Preis von 90 Euro zu zahlen. Definitiv ein Kostenfaktor, den man einplanen muss – verkauft man sein iPhone vielleicht schon nach ein bis zwei Jahren wieder.

Mophie Juice Pack Air8

Andere Hersteller arbeiten da etwas anders und bieten ähnliche Hüllen für einen Bruchteil des Mophie-Preises an, Anker hat beispielsweise ein Case mit 130%-Akku im Angebot, der für knapp 40 Euro zu haben ist, andere No Name-Brands bieten teilweise Akkus für unter 20 Euro an.

Wer die Bequemlichkeit schätzt, der wird mit so einem Pack glücklich, ich selber habe das Juice Pack Air zum Test gestellt bekommen, muss aber sagen, dass ich selber nicht gekauft hätte – eben aufgrund meiner Affinität zu immer kompatiblen Extra-Akkus, die ich auch schon in unserer aktuellen Monatsumfrage erwähnte – und viele von euch denken auch so. Das Preis-Leistungsverhältnis muss einfach stimmen – und gerade den Preis finde ich einfach nicht stimmig.

Pro: Wertige Verarbeitung, gute Haptik, hält, was es verspricht

Cons: Kopfhörer nur via Adapter nutzbar = zusätzliches Teil zum mitschleppen, nur microUSB und sehr teuer.


 

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Über den Autor: caschy

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