Ausprobiert: Elgato Avea Flare

6. Februar 2016 Kategorie: Smart Home, geschrieben von: caschy

Avea Flare Elgato3Von Elgato gibt es nicht nur die Avea-Leuchtlösungen, die sich in jeder Fassung versenken lassen und via Bluetooth gesteuert werden, es gibt auch die etwas neuere Elgato Avea Flare, die als eigenständiges Modell daherkommt. Rein optisch erinnert die Elgato Avea Flare an einen Protagonisten aus dem Film „Die Coneheads“. Ihr habt hier ein eigenständiges Leuchtmodul im Form eines groß geratenen Eies. Die Lampe kommt in zwei Teilen daher, denn ihr habt einmal eine Bodenplatte nebst Netzteil und einmal das Avea Flare-Modul.

Avea Flare Elgato1

Dieses kommt mit Akku, Hardwareschalter und Aufhängung daher. Richtig: Ganz oldschool könnt ihr Modi auch an der Lampe ohne Smartphone schalten und auch das komplette Ausschalten ist möglich.

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Wie bei den Glühbirnen der Avea-Reihe wird Bluetooth und die identische App zur Verbindung eingesetzt. Dies bedeutet, dass Nutzer der Glühbirnen keine separate App benötigen und zudem die voreingestellten Presets (Abendstimmung, Polarlicht, Kirschblüte, Kaminfeuer etc.) nutzen können.

Avea Flare Elgato2

Neue Nutzer können sich ratz fatz in die App finden, denn nach erfolgreicher Einbindung – was sich bei Bluetooth recht einfach gestaltet – kann die Lampe schon gesteuert werden. Mit Akku sind bis zu acht Stunden autarke Nutzung drin und ihr könnt eure dynamischen Szenen aus der App nutzen oder natürlich auch eine statische Farbe einstellen. Eine Lampe mit Akku, die ein bisschen bunt bespielbar ist? Nein, die Avea Flare von Elgato kann auch etwas mehr.

Avea Flare Elgato3

An Bord ist noch ein Lichtwecker. Dieser weckt euch mit ansteigendem Vogelgezwitscher (oder eigenem Song) zur eingestellten Zeit und regelt langsam das Licht hoch – hierbei setzt man auf einen Intervall von rund 20 Minuten. Das Licht wird in diesem Zeitraum immer heller, der Sound nimmt dabei langsam zu, plärrt also nicht direkt – hier allerdings aus eurem Smartphone, nicht aus der Lampe – denn ein Lautsprecher ist nicht verbaut.

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Als Einzellösung ist die Avea Flare durchaus nett, finde nicht nur ich, sondern auch meine Frau. Allerdings ist die Lösung nicht als direktes Licht zu gebrauchen, obwohl sie ein schönes und helles Weiß hat. Ist eher was für die indirekte Beleuchtung. Kann übrigens auch gut auf der Terrasse oder im Garten eingesetzt werden, die Avea Flare setzt auf IP 65.

Neben der Android-App steht die Lösung, wie bei den Bulbs, auch für das iPhone und die Apple Watch zur Verfügung. Dennoch sollte man vor Anschaffung natürlich darüber nachdenken, was man möchte. Man kann eine einfache Bulb für 40 Euro haben, hier verzichtet man dann auf den Schirm als solches und auch der Akku ist nicht mit drin. Wer einen reinen Lichtwecker sucht, der wird ebenfalls günstiger fündig. Elgato versucht hier die Kunden zu erreichen, die irgendwie mehr machen wollen – mit einer Lösung. Preislich ist das Ganze natürlich nicht günstig, persönlich finde ich, dass man hier ruhig 10 bis 15 Euro günstiger sein darf.


 

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Über den Autor: caschy

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