Atomic Floyd SuperDarts: Kopfhörer der Premiumklasse

5. Februar 2012 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von:

Kurz vor meiner Reise zur CES nach Las Vegas flatterten noch einmal Kopfhörer bei mir ein. Sehr passend, denn der Flug in die USA dauert bekanntlich einige Stunden und ich wollte mich nicht nur beschallen lassen, sondern auch Spiele auf dem iPad spielen – ohne meinen Sitznachbarn auf den Sack zu gehen. Zwar habe ich hier insgesamt drei Paar Kopfhörer rumfliegen, aber das sind die Standard-Kopfhörer, die zu Apple-Stuff mitgeliefert werden.

Die sind wirklich ok, aber nicht gut. Atomic Floyd – da hatte ich noch nie etwas von gehört – aber bekanntlich ist irgendwann immer das erste Mal. Als ich die Kopfhörer auspackte, staunte ich nicht schlecht: es handelte sich um In Ear-Kopfhörer. Mit diesen Dingern stand ich bisher immer auf Kriegsfuß, Stichwort Tragekomfort.

Leistungsumfang & Verarbeitung der Atomic Floyd SuperDarts?

Ich selber hatte bis zum Zeitpunkt des Auspackens kaum besseres in der Hand, selbst die Verpackung ist aufwändig gestaltet.  Im Lieferumfang befinden sich drei verschiedene, formbare Silikon-Aufsätze (SoftSeal-Silikon-Ohrstöpsel in den Größen S/M/L), je nachdem, was ihr für Lauscher habt. Ohren sind bekanntlich nicht alle gleich.

Des Weiteren findet ihr eine Silikon-Schutzhülle, einen Klinken- und eine Flugzeugadapter vor. Die Stecker sind vergoldet, die Aufsätze aus Metall. Das Kabel ist nicht irgendein Plastik-Geraffel, sondern es wird von einer Stoff-Ummantelung unterstützt. Die Briten von Atomic Floyd haben gute Arbeit geleistet in Sachen Materialien (Stahl, Titan, Gold und Kevlar), das muss man ihnen lassen. Hochwertig. Robust. Darf man bei einem Preis von momentan 249 Euro auch erwarten.

Anwendungszweck der Atomic Floyd SuperDarts?

Hier hat man sicherlich die Apple-affine Gruppe im Visier, denn die Atomic Floyd SuperDarts kommen mit einer Remotefunktion (diese Fernbedienung ist aus Edelstahl) daher, mit der ihr euer iPhone, das iPad oder den iPod bedienen könnt.

Die schnöden technischen Daten?

Treiber

  • Schalldruckpegel: 100 dB
  • Treibertyp: Armatur,Membran
  • Frequenzgang: 5–25.000 Hz
  • Treiber: 4
  • Impedanz: 16 Ohm

Passform

  • Formfaktor: Im Ohr sitzend
  • Offene und geschlossene Rückseite: Geschlossen

Allgemein

  • Inline-Kontrollen: Entgegennehmen und Beenden von Anrufen,Stumm,Nächster Titel,Anhalten,Wiedergabe,Vorheriger Titel,Lautstärke
  • Sonstige Funktionen: Ruhezustand, Außengeräuschdämpfung, mit Fernbedienung und Mikrofon ,Inline-Lautstärkeregler,Stereo

Anschlüsse

  • Steckertyp: Vergoldet,Gerade

Eigene Meinung über die Atomic Floyd SuperDarts?

Es dürften die bis zum heutigen Tage besten Kopfhörer sein, die ich bislang in meinen Ohren hatte. Ich selber höre gerne Musik mit satten Bässen und diese Disziplin erledigen die Atomic Floyd SuperDarts mit Bravur. Man soll keine Marken miteinander vergleichen, doch ich traf für mich die Aussage: meine Lautsprecher auf dem Schreibtisch (Teufel) sind das, was die Atomic Floyd SuperDarts für mein Ohr sind.

Ich habe exzellente Höhen und knackige, warme Bässe (ein spezieller Basstreiber sorgt für tiefe, klangvolle Bässe). Und man kommt garantiert nichts von draußen mitt, die Kopfhörer sind dicht. Aber wie ihr mich kennt, erzähle ich euch nichts vom Pferd. Ich mag In Ears bislang nicht wirklich. Die Atomic Floyd SuperDarts drückst du dir ein wenig ins Ohr und du spürst sie nicht. Keine Ahnung, ob ich oft mit den Ohren wackle, aber mir sind die In Ears oft aus den Ohren gefallen. Das ist wirklich sehr nervig.

Wer mit In Ears aber klar kommt: die Atomic Floyd SuperDarts sind Köpfhörerkuchen mit Sahne. Es kann hier aber kein Fazit geben, nur meine Meinung. Jeder hat ein anderes Hörgefühl und andere Ohren. Kopfhörer muss man sich immer passend suchen – die AtomicFloyd Super Darts sind wie für mich gemacht, die einzige Sache ist halt die In Ear-Geschichte, mal sehen, wie ich das optimieren bzw. mich daran gewöhnen kann. Ich kann und werde in Sachen Kopfhörer keine Empfehlung aussprechen, euch nur meine Meinung aufschreiben – Probe hören und Tragekomfort prüfen muss jeder für sich selber – in Sachen Klang sind die Atomic Floyd SuperDarts aber bislang unübertroffen – und ich hatte schon wirklich viel auf und in den Ohren.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 25478 Artikel geschrieben.