AppYet: Wie meine App in den Android Market kam

29. Oktober 2011 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: caschy

Nachdem ich vorhin über die Stadt-Bremerhaven.de App im Android Market berichtet habe, kamen ganz viele Anfragen, wie ich das denn gemacht hätte. Ist ja kein Geheimnis und das kann man ja als Tipp weitergeben. Es handelt sich dabei um den Dienst AppYet. Pauschal ist dieser kostenlos, dann wird allerdings Werbung über die App verteilt.

Zum Ausprobieren war das für mich ok, doch auf dem Smartphone oder Tablet wollte ich euch das ersparen und habe mir die Pro-Version gekauft, die mit 49 Dollar zu Buche schlug (knapp 36 Euro). AppYet ist super simpel. Konto anlegen, Feed eingeben, Icon wählen und eventuelle Features ein- / ausblenden und schon kann man seine App direkt als APK auf das Smartphone herunterladen.

Wie ihr seht, alles kein Hexenwerk.

Diese APK kann man nun jedem geben oder man meldet sich als Developer im Android Market an. Süßer die Kassen bei Google nie klingeln – 25 Dollar werden fällig, zu zahlen via Kreditkarte oder Google Checkout. Auch dort findet man kein Hexenwerk vor. Infos eingeben, Screenshots und die APK hochladen, fertig. Nach ein paar Stunden sollte eure App im Market sein. Ihr könnt auch Kohle dafür verlangen, aber wer macht sowas bei nem Feed?

Wie gesagt: innerhalb weniger Stunden und mit wenig Klicks habt ihr eine tolle Android-App, über die ihr alle möglichen Nachrichten rauspusten könnt, die sich via RSS-Feed auslesen lassen.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

17 Kommentare

Martin 29. Oktober 2011 um 16:18 Uhr

Mir fällt auf das in deiner App die Bilder bei mir unscharf bleiben.
Hab eingrstellt das er Bilder nur im Wlan lädt, aber bin ja im Wlan.
Im Reader sind sie aber scharf. Samsung Galaxy Mini.

Günter Born (twitter ) 29. Oktober 2011 um 16:30 Uhr

@Carsten: Klingt zwar interessant – aber ich hänge mich bei dir mal mit einer ganz anderen Frage an. Vielleicht haben deine Besucher eine Meinung zu.

Was mich momentan umtreibt: Schaue ich mir den Desktop auf meinem iPad oder auf meinen Android-Testgeräten an, wimmelt es da von App-Symbolen und ich persönlich verliere immer häufiger den Überblick.

Wenn ich mir jetzt auch noch für jede Webseite eine eigene App hole bzw. installiere, käme eine inflationäre Zunahme zusätzlicher App-Icons zum Desktop hinzu.

Meine Frage: Wie sinnvoll sind eigentlich solche Apps, wenn ich das Ganze auch im Browser abrufen könnte? Wie seht ihr das? Oder wie regelt ihr dies?

Volker 29. Oktober 2011 um 16:41 Uhr

@Günter, Pulse Reader :)
@Cashy, cooles Spielzeug!

Ich seh das ähnlich wie Günter, Apps für Webseiten braucht man eigentlich nicht mehr weil die mobilen Browser jetzt eigentlich alle ganz gut mit Webseiten klar kommen. Wenn es einen Feed gibt, dann gibt es auch passende Feed Reader die dann (vielleicht) ein paar Vorteile gegenüber bookmarks im Browser haben.

Sergiu (twitter ) 29. Oktober 2011 um 17:21 Uhr

@Günter: Mit Ordner bei Android. Bzw. installiere ich nich für alles irgend ne App ;)
Außerdem folge ich den Leuten sowieso lieber auf Twitter, als auf RSS oder sonst irgendwie. Bei Twitter kann man viel schneller Meldungen abchecken, als bei RSS, der doch relativ lange alle Nachrichten abruft.

Henry 29. Oktober 2011 um 17:33 Uhr

Wenn man das RAM schonen will oder muss, dann lieber Taptu als Pulse verwenden.

https://market.android.com/details?id=com.taptu.streams

Gerald 29. Oktober 2011 um 18:16 Uhr

Danke für die Anleitung. Gibt es sowas denn auch für iPAD? Dann könnte man sich so eine App ja für seine Android und für seine Apple Kunden bauen. Echt stark.

Salomo 29. Oktober 2011 um 18:45 Uhr

Wird die Berechtigung “Standortabfrage” wirklich benötigt? Ich rätsel noch wofür das bei nen Rss-Reader gebraucht wird? Oder hängt das die Website automatisch beim generieren dran?

Alexander 29. Oktober 2011 um 18:56 Uhr

Hallo Cashy,

ich habe deinen Beitrag hier vorhin gelesen gehabt, und mir dann anschließend gleich auch die Pro-Version für 49 Dollar gekauft.

Kann man als Pro nur eine einzige App erstellen und alle weiteren bei denen man die Pro Variante dann wieder nutzen will, muss man dann wieder mit 49 Dollar zahlen?

Ist bei mir im Moment zumindest der Fall. :-(

Hab Vorhin eine App zum Test als Pro erstellt und wollte eine weitere App als Pro anlegen und da kommt dann wieder die Aufforderung für den Kauf.

Ist das bei dir auch der Fall?

Wen man in den Versionsvergleich free und pro schaut heißt es ja bei der Pro ” Number of applications Unlimited ”

Würde ich ja so verstehen das dann auch alle neuen Apps die man erstellt die Pro Funktionen nutzen können.

Gerald 29. Oktober 2011 um 19:43 Uhr

Hmm, das mit den mehreren Apps würde mich auch interessieren. Ich wollts auch grad kaufen. Aber nur, wenn ich für 49 Dollar auch mehrere Apps erstellen kann.

Jakob (twitter ) 29. Oktober 2011 um 21:36 Uhr

Also ich persönlich würde mir nie für jede Seite eine extra App herunterladen, dafür nutze ich Google Reader.
Wobei es sicher ne Menge Leute gibt, die sich die App laden würden, weil keine Feeds nutzen.

caschy (twitter ) 29. Oktober 2011 um 22:33 Uhr

Nur eine App, dafür unbeschränkte Feeds pro App.

Alexander 30. Oktober 2011 um 08:15 Uhr

Dann hab ich 49 Dollar nur für eine Test App gezahlt. :-(

Auf der Website war eindeutig bis gestern Abend noch ” Number of applications Unlimited ” bei der Beschreibung der Pro.

Ich hatte gestern Abend ja den Betreiber der Seite dann noch angeschrieben.

Der hatte sich dann dafür bedankt das ich Ihn darauf hingewiesen hatte das seine Website fehlerhaft beschriftet sei.

Jetzt steht unter der Beschreibung für Pro tatsächlich nur noch eine App, mit unbeschränkten Feeds pro App.

Jens 30. Oktober 2011 um 10:11 Uhr

@Günther
Ich würde mir auch keine App pro Webseite installieren, allerdings folge ich diesem Blog auch nicht auf Twitter oder Facebook. Es lohnt einfach, so viele Kanäle wie möglich anzubieten, wenn man Besucher bekommen möchte. Und wenn es dann nicht mal zusätzliche Arbeit macht (die App ist ja tatsächlich nur ein Feedreader für den sowieso schon existierenden Feed), warum nicht?

@Salomo
Bei der werbefinanzierten Version sicherlich für lokalisierte Werbung. Bei der werbefreien fällt mir auch kein Grund ein.

Friloo (twitter ) 16. November 2011 um 15:08 Uhr

So…. an alle hier, auch wenns älter ist. Solltet ihr WordPress nutzen oder sonst irgendein System was Feed nutzt installiert euch bei WordPress doch bitte das Plugin Feed.nu. Dann erstellt ihr noch fix ein Nutzerkonto auf Feed.nu und ihr könnt so viele Apps wie ihr wollt erstellen… Das ganze ist auch Werbefrei oder ihr könnt eure eigene Werbung einblenden. Schnell und kostenlos!

Maxx (twitter ) 5. Januar 2012 um 16:58 Uhr

@Friloo: Feed.nu hatte ich schon mal installiert. Sobald ich aber versuche, eine APK zu generieren, zählt er paar mal die Sekunden runter und das wars dann. Es passiert nichts – auch nicht auf einem komplett clean aufgesetzten Blog. Irgendwelche Tipps?

@Appnet: Ist es eigentlich mit der PRO-Lizenz möglich, einige Kategorien auf WordPress (die man ja auch als RSS exportieren könnte) als Menü in die App einzubinden. Meine damit, wenn die Website zB. drei große Bereiche hätte wie zB. Fußball, Handball, Tennis – dann will man ja nicht alle drei Bereiche in einer Wurst darstellen.

Vielleicht hat Caschy oder sonst wer ja einen Tipp?



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