Apples Spamfilter scheitert an Pornofilmreihe

1. März 2013 Kategorie: Apple, Backup & Security, geschrieben von: caschy

Kleine Geschichte aus dem Internet. Bekanntlich bietet auch Apple einen eigenen Mail-Dienst an. Dieser ist, wie viele andere Mailer auch, mit einem Spamschutz versehen. Der arbeitet anscheinend gut – beziehungsweise zu gut. Dass Apple ab und an ein Problem mit anstößigen Wörtern oder Nacktheit hat, ist auch klar. Die Geschichte ereignete sich bereits Ende letzten Jahres. Ein Autor wollte sein Drehbuch verschicken – doch es kam nie an. Verschluckt, ohne Hinweise.

iCloud

Man testete hier und da, warum das Drehbuch nicht beim Empfänger ankommen wollte, da andere PDF-Dateien und Mail anstandslos durchgekommen sind. Heraus kam, dass im Drehbuch die Figur eine Werbung zu einer pornografischen Seite sah: Barely Legal Teens.

Wikipedia weiss, dass es sich dabei um eine Pornofilmreihe handelt, die seit Ende der 90er gedreht wird. „Barely Legal“ bezeichnet Darstellerinnen, die gerade 18 Jahre alt sind und somit das gesetzliche Alter erreicht haben, ab dem sie in pornographischen Darstellungen mitwirken dürfen. Mittlerweile gibt es zig Ableger der Reihe und an jener Begrifflichkeit soll Apples Maildienst gescheitert sein.

Die MacWorld testete gegen und konnte bestätigen: das Problem besteht. Zwar kann man wohl Barely Legal verschicken, aber nicht empfangen. Allerdings gab es auch Menschen, die das Problem nicht bestätigen konnten. Ich habe mal ein bisschen weiter gesucht, da es sicherlich leicht erscheint, den Stab über Apple zu brechen. Anscheinend sind einige oder mehrere Mailserver falsch konfiguriert, da diese sofort bei den Wörtern den Adult Score auf 100 setzen und den Spam Score auf 34. So oder so, egal mit welchem Score: E-Mails sollten angekommen, wenn auch in einem gesonderten Ordner für Spam oder suspekte Mails.



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Über den Autor: caschy

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