Apples Beats Musikstreaming soll noch im Juni in viele Länder kommen

6. Mai 2015 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von:

Die diesjährige WWDC rückt näher, der Termin, an dem Apple unter anderem seine neuen Versionen von iOS und OS X vorstellen wird und bereits einen Ausblick auf kommende Dienste gibt. Einer der Dienste wird Musikstreaming sein. Nach der Übernahme von Beats Music soll der Dienst an sich nun stehen und auch im Juni bereits veröffentlicht werden. Aber auch iTunes Radio soll erweitert werden. Nicht nur funktional, sondern vor allem in weitere Länder. Bisher ist es nur in den USA und in Australien verfügbar.

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Die Angaben zum Start von Apples Streaming-Angebot sind etwas widersprüchlich. Billboard berichtet, dass der Dienst keinesfalls im Juni starten wird, da die Deals mit den Plattenlabels noch nicht durch sind. Andererseits hat Apple auch schon in der Vergangenheit solche Deals recht schnell zum Abschluss gebracht, sodass dies durchaus noch im Rahmen des Möglichen wäre. So berichtet es auch 9to5Mac, zwar seien die Verträge noch nicht gemacht, die Vorstellung solle aber dennoch über die Bühne gehen.

Der Streamingdienst wird Teil von iOS 8.4 und iTunes 12.2 werden. Eine kostenlose Version soll es nicht geben, wenn man sich aber für den Dienst entscheidet, erhält man dadurch auch Vorteile bei iTunes Radio, in Form von unendlich skipbaren Tracks. iTunes Radio soll nämlich nicht ersetzt werden, im Gegenteil, es soll sogar in vielen weiteren Ländern angeboten werden. iTunes Radio ist in Ländern, in denen es verfügbar ist, Bestandteil der Standard-Musik-App.

Auch wird Apple iOS 9 und OS X 10.11 vorstellen, die neuen Version der Betriebssysteme werden dann aller Voraussicht nach im Herbst veröffentlicht. Und dann ist da natürlich noch der Apple TV, der ebenfalls einen Auftritt auf der WWDC haben soll. Dass Apple seinen Streamingdienst hart in den Markt drücken will, haben wir bereits erfahren. Apple soll immerhin versuchen, die Publisher von Spotify wegzuholen und bietet sogar an, YouTube-Einnahmen zu übernehmen, wenn Musik nicht mehr über die Plattform ausgeliefert wird.


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