Apple weist Apps zurück, die auf Dropbox setzen

2. Mai 2012 Kategorie: Apple, Internet, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Ich versuche mal, die lange Story relativ kurz zu machen. Freund Apple mag es im AppStore nicht, wenn es Abos gibt, die man außerhalb der In-App-Käufe abschließen kann. Gehen der Firma aus Cupertino, die bekanntlich ja schon den Peter Zwegat mit den Hufen scharren hört, dadurch Einnahmen flöten.

70 Prozent verdient der Entwickler, 30 Prozent Apple. Nun gibt es unzählige Apps, die auf Dropbox setzen, die Problematik war: durch einen Zugriff auf Dropbox wären bei Apps die Möglichkeiten gewesen, ein Dropbox-Konto zu eröffnen und so auch Speicher zu kaufen.

Aus diesem Grunde wurden Apps eben abgelehnt. Ist nicht das erste Mal, auch Amazons Kindle-App war schon betroffen. Es darf also keine App auf der mobilen Sign-up-Seite einen klickbaren Link haben, der zu irgendwelchen Abo-Möglichkeiten führt. Faustregel: kannst du deinen Stuff nicht per Apple In-App-Purchase anbieten, dann darf deine App auch keine Klickmöglichkeiten haben, außerhalb ein Abo abzuschließen.

Dropbox
Apple weist Apps zurück, die auf Dropbox setzen
Entwickler: Dropbox
Preis: Kostenlos*
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Dropbox hat mittlerweile reagiert und hat ein neues SDK veröffentlicht, welches den „bösen“ Link entfernt. Das ist der Preis eines zwar wunderbaren, aber doch geschlossenen Ökosystems. (via)



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Über den Autor: caschy

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