Apple weist Apps zurück, die auf Dropbox setzen

2. Mai 2012 Kategorie: Apple, Internet, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Ich versuche mal, die lange Story relativ kurz zu machen. Freund Apple mag es im AppStore nicht, wenn es Abos gibt, die man außerhalb der In-App-Käufe abschließen kann. Gehen der Firma aus Cupertino, die bekanntlich ja schon den Peter Zwegat mit den Hufen scharren hört, dadurch Einnahmen flöten.

70 Prozent verdient der Entwickler, 30 Prozent Apple. Nun gibt es unzählige Apps, die auf Dropbox setzen, die Problematik war: durch einen Zugriff auf Dropbox wären bei Apps die Möglichkeiten gewesen, ein Dropbox-Konto zu eröffnen und so auch Speicher zu kaufen.

Aus diesem Grunde wurden Apps eben abgelehnt. Ist nicht das erste Mal, auch Amazons Kindle-App war schon betroffen. Es darf also keine App auf der mobilen Sign-up-Seite einen klickbaren Link haben, der zu irgendwelchen Abo-Möglichkeiten führt. Faustregel: kannst du deinen Stuff nicht per Apple In-App-Purchase anbieten, dann darf deine App auch keine Klickmöglichkeiten haben, außerhalb ein Abo abzuschließen.

Dropbox
Apple weist Apps zurück, die auf Dropbox setzen
Entwickler: Dropbox
Preis: Kostenlos*
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Dropbox hat mittlerweile reagiert und hat ein neues SDK veröffentlicht, welches den „bösen“ Link entfernt. Das ist der Preis eines zwar wunderbaren, aber doch geschlossenen Ökosystems. (via)



Über den Autor: caschy

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53 Kommentare

Paul Mircher 2. Mai 2012 um 09:00 Uhr

„Das ist der Preis eines zwar wunderbaren, aber doch geschlossenen Ökosystems.“ Dieser Spruch kann nur von einem Fanboy kommen. Die ist reine Willkür und sollte vom Kartellamt fett bestraft werden. Ich kann eh nicht verstehen warum M$ Milliardenbussen bezahlen musste weil sie ihr Monopol missbraucht haben und Apple darf nacht Lust und Laune abzocken! Apple missbraucht ihr Monopol (eher Diktatur) nicht nur bei software, sonder auch bei Hardware, Bücher, MP3…

caschy 2. Mai 2012 um 09:02 Uhr

Hättest du den zweiten Satz nicht gebraucht, hätte ich deine Aussage ernst nehmen können.

sonyon 2. Mai 2012 um 09:05 Uhr

@Caschy, er hat aber nunmal Recht. Kein Android User würde ein ungejailbreaktes IOS als Wunderbar bezeichnen schon alleine wegen den Unmassen an Beschränkungen 😉

Enno 2. Mai 2012 um 09:06 Uhr

Au man, schon nen bissl hirnrissig. Schade, dass Apple sich durch solche Verhaltensweise immer wieder ins Abseits katapultiert.

caschy 2. Mai 2012 um 09:09 Uhr

@sonyon Also ich bin auch Android-User und finde das Ökosystem wirklich klasse – und die meisten meiner Bekannten auch – auch wenn sie Apple nicht mögen. Ich rede nicht von Verhaltensstrukturen oder Maßregelungen, sondern die Apps & Co….

Jo 2. Mai 2012 um 09:15 Uhr

Dropbox & Co. fliegen über kurz oder lang eh aus dem Store. Die wollen ja die iCloud forcieren.

Marc 2. Mai 2012 um 09:19 Uhr

Wieso? Er hat ja irgendwie vollkommen Recht damit, vor allem da du die Worte „wunderbar“ und „geschlossen“ in einem Satz benutzt. Was ist an einem geschlossenem System denn bitte schön wunderbar, außer man ist absolut fanatischer Fanboy?

Ein Fanboy 2. Mai 2012 um 09:26 Uhr

Selbst als Fanboy kommt man bei Apple nicht drumherum sich für bestimmte Geschäftspraktiken zu schämen.

Neo 2. Mai 2012 um 09:27 Uhr

Kaum wird Google oder Apple in einem Artikel erwähnt, gehen die Kindergartenkommentare an. Schade.

JürgenHugo 2. Mai 2012 um 09:32 Uhr

Wenn man etwas wirklich nicht mag, dann sollte man auch soviel „Arsch in der Hose haben“ und das nicht benutzen.

Wenn mehr so denken würden, anstatt wie die Dödel 😛 schon nächtens auf das nächste iPhone zu warten…

Luco 2. Mai 2012 um 09:32 Uhr

„Was ist an einem geschlossenem System denn bitte schön wunderbar, außer man ist absolut fanatischer Fanboy?“

Denkt einfach mal weniger aus Nerd-Sicht und mehr aus der eines nicht technikaffinen Users der kein Bock hat sich was zu frickeln. Da ist und bleibt iOS ein „wunderbar geschlossenes System“. Das ist und bleibt das Erfolgsrezept von Apple. Die Nutzbarkeit von jedem DAU!

Komisch warum Android-Fanboys jede nur leicht positiv klingende Bewertung von iOS direkt auf das angebliche (wenn man Caschy öfter lesen würde wüsste man das der Gegenteil der Fall ist) fanatistische Fanboysein zurückführen. Diese Sichtweise ist alles andere offen

Hans 2. Mai 2012 um 09:47 Uhr

Cashys Schlusssatz trifft doch den Nagel auf den Kopf, wenn man ihn nicht falsch interpretiert: Da steht „ZWAR wunderbar, ABER geschlossen“ und nicht „wunderbar, WEIL geschlossen“.

Hendrik 2. Mai 2012 um 09:51 Uhr

Ich sehe das immer aus Sicht meiner Freundin. Der ist das absolut egal, dass das System geschlossen ist, die merkt es nicht einmal.

Ihr iPhone funktioniert, sie ist damit total glücklich, obwohl Technik sonst nicht so ihr Dingen ist, und fertig.

Der ist das egal, dass sie (wie bei Android) nicht auf irgendwelchen Internetseiten nach Programme suchen kann und die direkt installiert, weil das macht sie eh nicht.

Matze_B 2. Mai 2012 um 09:56 Uhr

.. ‚wunderbar geschlossen‘ vielleicht lieber?

Michael 2. Mai 2012 um 10:16 Uhr

@Hendrik:
>>Ich sehe das immer aus Sicht meiner Freundin. Der ist das absolut egal, dass das System geschlossen ist, die merkt es nicht einmal.

Richtig: Sie zahlt nur. Schöne neue Welt…

Paul Mircher mit seinem ersten Kommentar kann ich nur voll und ganz zustimmen: „Die ist reine Willkür und sollte vom Kartellamt fett bestraft werden. Ich kann eh nicht verstehen warum M$ Milliardenbussen bezahlen musste weil sie ihr Monopol missbraucht haben und Apple darf nacht Lust und Laune abzocken! Apple missbraucht ihr Monopol (eher Diktatur) nicht nur bei software, sonder auch bei Hardware, Bücher, MP3…“.

Warum Caschy auf diesem Auge so blind ist, konnte ich noch nie nachvollziehen.

Beebee 2. Mai 2012 um 10:17 Uhr

crApple schaut halt darauf, dass seine Schäfchen nichts vorfinden, das nicht geignet für ihr Seelenheil ist (zB nackte Busen) bzw. schlecht für die Brieftasche des Religionsbetreibers.

Sekten machen das eben so, die ganzen iSheep sind freiwillig beigetreten, so what?

Paul Peter 2. Mai 2012 um 10:21 Uhr

Super. In meinem Porsche passt auch nurnoch der Tankstuzen für Shell-V-Power. Find ich geil. Bei anderen Kraftstoff weist mich die nette Stimme in der Bordnavigation hin, dass ich den falschen Kraftstoff getankt hätte und ich jetzt pech habe….. Ich liebe meinen goldenen Käfig. Mein Auto fährt doch (mit dem „richtigen“ Tiger im Tank. Achne, der darf ja nicht rein, weil andere Tankstelle. Aber ihr versteht schon 😀 )!

Paddy0174 2. Mai 2012 um 10:28 Uhr

Immer die gleiche Leier, Apple vs. Google…

Ich, als Nutzer von Android finde die geschlossene Landschaft von Apple auch zum k****, ich nutze sie aber deshalb auch nicht.

Andererseits, und das sollten sich mal alle vor Augen halten, ist es wirklich ein tolles System, wenn man reiner Nutzer ist (nicht Freak, Geek oder so). Ich bin es z.B. ernsthaft leid, allen Leuten aus meinem Bekanntenkreis ständig bei Ihren Android Problemen zu helfen. Bei Apple kann ich immer sagen: „Keine Ahnung, geschlossenes System, ist halt so.“ – langsam gewöhne ich mich dran, dass man mich endlich nicht mehr auf Apple Probleme anspricht – ich kann dieser Seite echt was abgewinnen, auch wenn ich selbst niemals ein iPhone haben werde…

Just my two cents

Link 2. Mai 2012 um 10:44 Uhr

@Paddy0174: Ich stimme dir voll zu!

Ich bin ja auch Android-User, schlichtweg, weil ich Nerd und Geek bin und eben in der offenen Welt dort mich wohler fühler. Ich gestehe nebenbei auch: mein Androide ist zusätzlich gerootet, für den absoluten „Mod-Komfort“. Allerdings sehe ich es eben auch im Bekanntenkreis.. Android kann viel Gefrickel werden.. die Freunde, die iPhones (ohne Jailbreak) nutzen.. das Ding funktioniert halt einfach – Probleme mit App X und Y gibt es nicht, da eben das ganze ein sehr exakt definierter Raum ist. Bei Android sieht man eben die Probleme, dass wir da einerseits die Flaggschiffe wie das Galaxy S2 im Raum haben, die sich neben „Kinderspielzeug“ wie den Huaweis bewegen, die entsprechend deutlich mieser ausgestattet sind und mit vielen Apps nicht klarkommen.

Daher: für DAUs hat die abgeschlossene Apple-Welt wirklich Vorteile, für erfahrene Nerds finde ich nicht.

Hendrik 2. Mai 2012 um 10:47 Uhr

Ich frickel zwar selber, aber ich hab mich nach meinem HTC Desire mal für ein iPhone 4S entschieden, einfach weil ich es auch selber ausprobieren möchte.

Das heißt aber nicht, dass ich ewig da bleiben möchte, z.B. reizt mich auch das HTC One S

gustl 2. Mai 2012 um 10:48 Uhr

wieso ist das Willkür von Apple wenn Sie Apps nicht zulassen, die gegen die Richtlinien verstoßen? Es trifft doch alle Apps, die „Waren/Dienste“ per Verlinkung nur außerhalb des App-Stores anbieten. Ihr solltet mal im Duden das Wort Willkür nachschlagen.

Geschlossen oder nicht, ich bin was Apps und Content angeht mit meinem iPhone glücklicher als mit meinem Galaxy S2. Beide OS-Philosophien haben halt Vor- und Nachteile, wem es nicht passt, der muss es ja nicht nutzen, andere aber als „dumm“ oder so darstellen, dass ihnen das gefällt ist einfach nur… naja genauso dumm 🙂

Hendrik 2. Mai 2012 um 10:53 Uhr

Naja, sagen wir mal so, manche Methoden von Apple sind schon grenzwertig.

Wenn man sich anguckt, was damals für ein Aufriss wegen dem Internet Explorer gemacht worden ist, und man sich anschaut, dass Apple OSX 10.7. nur mit persönlicher Bindung an einen Account verkauft hat..

leosmutter 2. Mai 2012 um 10:53 Uhr

Apple setzt einfach nur konsequent auf sein Shop-Konzept. Was ist daran jetzt so schlimm?

ChrisHH 2. Mai 2012 um 10:54 Uhr

Ich kann wirklich die Applenutzer verstehen, die von der Apple Infrastruktur und dem System als solches begeistert sind. Obwohl ich selber M$ Nutzer bin und bleibe, empfehle ich jedem der von Computern keine Ahnung hat, Apple zu verwenden. Man hat eine Software mit der man die gesamten Medieninhalte steuern kann. Man muss sich keine Gedanken über Hartware, Treiber, Software Versionen, Codec usw. machen und nutz die Hardware einfach nach belieben. Das MP3, Filme, Software usw. Geld kosten ist ja wohl verständlich und sollte nicht diskutiert werden.

Dennoch sehe ich es wie „Paul Mircher“. Ich verstehe schon seit langem nicht, wieso der Apfel nicht längst vom Kartellampt stärker unter die Lupe genommen wird. Würde M$ von heute auf morgen sagen, ich arbeite nur mit diesem und jenem Hersteller zusammen, ihr dürft nur meine lizensierten Produkte/Hardware verwenden und alles andere wird nicht unterstützt oder kann entsprechend nicht instelliert/verwendet werden, dann wäre das Geschrei sofort sehr groß. Die meisten Probleme entstehen doch durch fehlerhafte Treiber/Software die vom Hersteller nicht gut auf das M$ System abgestimmt wurden. Nur fragt am Ende niemand wer das Problem verursacht hat.

Am Ende gibt es aber eben immer einen Dummen und der heißt M$.

Modi 2. Mai 2012 um 11:03 Uhr

Welches Apple-Monopol ist hier eigentlich immer gemeint?

pcf 2. Mai 2012 um 11:18 Uhr

@PaulMircher&ChrisHH
Vom Kartellamt wird man in der Regel nur verfolgt wenn eine marktbeherrschende Macht vorliegt. Das ist bei einigen Microsoftprodukten wie Windows oder Office der Fall (Marktanteil weit über der Hälfte).
Apple stellt meines Wissens kein Produkt her, dessen Marktanteil überhaupt die 50% erreicht. Wenn Apples iOS das einzige angebotene Mobilbetriebssystem in den Handyläden wäre (oder zumindest klar in der Überzahl) wäre Apple sicher ein Fall fürs Kartellamt – Momentan hat allerdings Android in Deutschland einen größeren Marktanteil (sogar Symbian steht in der Hinsicht noch vor Apple) – es liegt kein Monopol vor.

Mister Blue 2. Mai 2012 um 11:18 Uhr

Klar ist es verlockend, wenn einem das Denken und Entscheiden abgenommen wird. Die Geschichte hat allerdings gezeigt, dass das in der Regel einen hohen Preis hat.

Deshalb lieber etwas mehr Eigenverantwortlichkeit und etwas weniger Bequemlichkeit (und damit gleichzeitig Unabhängigkeit, Selbständigkeit und Freiheit), so schnell sollt man mit etwas gutem Willen ja nicht überfordert sein, oder?

Paul Mircher 2. Mai 2012 um 11:20 Uhr

@Modi: Apple hat den grössten „MP3-Onlineshop“, also ein Monopol wenn ma so will. Damit können sie auf die Hersteller/Labels druck ausüben damit sie mitmachen oder damit sie nur bei ihnen dabei sind und nicht auch noch wo anders… Beim iTV kommen sie bis jetzt damit nicht durch, aber wenn einer einlenkt, dann müssen alle anderen auch, sonst sind sie weg vom Markt. Wenn das kein Monopol ist, …

@gustl: Willkür: …das Fehlen eines sachlichen Grundes… Apple nimmt Apps vom Store ohne irgend einen Grund, einfach weil es ihnen passt, darum Willkür. Vielleicht verstosst es in diesem Fall gegen die AGB, aber es gibt dutzend Fälle wo es keine Grund gab und die Apps einfach vom Store genommen wurden.

pcf 2. Mai 2012 um 11:28 Uhr

@PaulMircher
Es gibt noch dutzende andere Möglichkeiten MP3’s zu kaufen (Die man im iTunes-Store übrigens auch nicht bekommt) – der Besitzer eines 0815-MP3-Players dürfte mit dem Apple-Format AAC überfordert sein (außer der Player spielt das Format ab). Übrigens sind die kleinen billigen Player (Mit keinem oder nur einem kleinen LC-Display) immer noch die Hauptmacht der dedizierten Player – und die unterstützen fast nie AAC (i.d.R. MP3, WAV und WMA)

Martin 2. Mai 2012 um 11:34 Uhr

Man Jungs. Immer ruhig mit dem Pferden! Wenn Carsten IOS mag, dann lasst ihm doch in Gottes willen seine Meinung, auch wenn ihr sie nicht teilt! Nur weil man etwas gut findet ist man doch nicht gleich ein Fanboy, vor allem er nutz ja auch Android und hat somit auch das „andere Lager“, was ein wahre Fanboy ja als Verrat ansehen würde. Ich mag OIS auch nicht, eben wegen der Praktiken bei Apple, aber es ist an sich kein schlechtes OS!

Ich fahre Benz. Ich mag Benz. Ich würde mir wieder einen kaufen. Ich bin überzeugt von der Qualität (14 Jahre und TÜV ohne Mängel). Bin ich Jetzt ein Benz-Fanboy oder besser gesagt ein Benz-Fanopa?

Wir haben Meinungsfreiheit, also lasst den Kindergarten und stürzt euch nicht gleich auf jeden der eine andere Meinung hat als ihr! 😉

gustl 2. Mai 2012 um 11:39 Uhr

@Paul Mircher: kann sein, dass es andere Apps gibt, die ohne Grund nicht zugelassen werden (kann ich mir jetzt aber irgendwie schwer vorstellen und mir ist da nun auch kein Fall bekannt, alle Ablehnungen, die ich kenne waren wohl begründet und haben gg AGBs/Richtlinen usw verstoßen). Aber hier geht es ja um Dropbox-Apps und dass diese nicht zugelassen werden hat ja einen bestimmten Grund, also sehe ich da keine Willkür.

ChrisHH 2. Mai 2012 um 11:40 Uhr

Entschuldigt mal bitte aber es ist ganz schön blauäugig zu glauben das Apple kein Monopol hält. 2 von 3 verkauften Tablets sind von Apple. iTunes wird für alle Apple Systeme (Mac, iPhone, iPad, iPod) vorausgesetzt und nur wer sich mit Name und Adresse registiert, kann diese Systeme nutzen.

iTunes ist für DVD, MP3 und E-Books ein Gigant und nutzt diese Stellung 100% aus. In den USA ist derzeit das Kartellamt am rödeln wegen des Verdachts der Preisabsprache zwischen Apple, Amazon und Co. Wer hat sich nicht schon gewundert, warum die DVD bei itunes so teuer ist wie im Laden obwohl weder ein Laden noch Versand noch Druck zu finanzieren ist.

Hast du schon mal versucht einen Mac auseinander zunehmen, um Hardware zu erneuern? Geht nicht.

Schon mal versucht iOS auf einem Samsung, HP, ASUS, DELL usw. Computer zu bestellen? Geht nicht! Es hat einen Grund warum iOS nur auf Systemen zu finden ist, die von Apple angeboten werden.

Infinite Loop 2. Mai 2012 um 11:41 Uhr

Leute! Das ist doch nur zu eurer Sicherheit!

Wer weis, was alles auf Dropbox an Malware und unmoralischen Bildern so zu finden ist.

Ich finde es gut, dass Apple mich vor all dem Negativen da draussen beschützt.

😉

gustl 2. Mai 2012 um 11:42 Uhr

@Cashy: was das bitte für nen Käse, dass man seine Kommentare nicht mehr bearbeiten kann sobald noch jemand unter mir geschrieben hat? ;( so paar Mins nach Post Erstellung sollte man sein Kommentar schon bearbeiten können, find ich 🙂

Paul Mircher 2. Mai 2012 um 11:46 Uhr

@ChrisHH:
Genau richtig! Keine Ahnung warum die netten Herren und Damen das nicht einsehen.

Beim meinem Android kann ich offiziell anhaken „installation von nicht Market APPS“ …

ChrisHH 2. Mai 2012 um 11:57 Uhr

Man möge mich nicht falsch verstehen. Wie gesagt ich empfehle jedem, der sich mit Computersystemen nicht auskennt ein iOS zu nehmen, da man dort alles Vorverdaut angeboten bekommt. Wer einmal versucht hat meiner Mutter zu erklären, wie man Musik im Internet läd und auf einen MP3 Player überspielt, der wird ein System schätzen, das unkompliziert und einfach zu bedienen ist.

Aber dieses „all from one source“ Konzept ist eben nicht zu unterschätzen, da auf lange Sicht immer ein Monopol gefördert wird.

@Infinity Loop, dieser Schritt der Ausgrenzung von Dropbox ist nicht geschehen, um den Anwender vor „Malware und unmoralischen Bildern“ zu schützen, sondern da dem Anwender die Möglichkeit geboten wurde ein Abo direkt mit Dropbox abzuschließen, ohne das Apple hier mitverdienen kann (30%). Ist also ein rein wirtschaftlicher Beweggrund.

gustl 2. Mai 2012 um 12:07 Uhr

ich denke Infinite Loop hat das eher ironisch gemeint 😛

Tobias W. 2. Mai 2012 um 12:31 Uhr

Mein Vater – fast 60, keine Ahnung von Computern – hat sich zu Weihnachten einen neuen Laptop gewünscht. Meine Mutter hat einen gekauft, ich habe Ubuntu (anstelle eines weniger einsteigerfreundlichen Derivats) draufgespielt. Siehe da, er kommt damit bestens zurecht, und alle benötigte Software ist kostenfrei erhältlich; die Umgeöhnung von Windows: problemlos. Basis-Software muss den Anwender nichts kosten.

Für mich bevorzuge ich Windows 7, auch hier gibt es meines Wissens weit mehr Gratistools als für den Mac, und der Einstieg ist deutlich günstiger.

zhet 2. Mai 2012 um 12:41 Uhr

Irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht! Wo ist denn das Problem? Die Richtlinie von Apple sagt, dass man AUCH eine eigene Kauflösung anbieten kann, aber eben NUR dann, wenn der Kauf gleichzeitig auch über Apples Lösung zum GLEICHEN Preis möglich ist. Als Benutzer kannst du dann entscheiden, welchen Weg du gehst – es gibt ja (als Benutzer) durchaus auch Vorteile, wenn man seine Kreditkartendaten nicht überall verteilen will. Wenn man Apple die 40% nicht geben möchte, kann man ja dann den externen Weg wählen…

tom wolf 2. Mai 2012 um 13:12 Uhr

Es ist und bleibt ein Blog: subjektiv und manchmal ungerecht 😀

und das ist gut so

SammyDierx 2. Mai 2012 um 13:23 Uhr

Also vorweg, bevor ich als Apple-Fanboy abgetan wurde: ich in Android-Fanboy…

Aber die Vergleiche hier hinken so dermaßen, dass es einfach schon fast lächerlich ist!
Apple verbietet keine Software auf Ihrem System, sie verkaufen sie nur einfach nicht über Ihren Shop. Und Leute, da können sie schlichtweg machen, was sie wollen.

Das ist ein mächtiger Unterschied und den sollte man auch so beachten. Es mag vielleicht ähnlich wirken, weil der App-Store die scheinbar einzige Möglichkeit ist, Software auf ein iOS-Device zu bringen, ist aber ein himmelweiter Unterschied.

Niemand, aber absolut niemand verbietet mir, eine natives Software zu schreiben, die auf jedem iOS-Device läuft. Das macht nur keiner, weils sau aufwending ist und das iOS-SDK einfach zu gut.
Um mal wieder den Quervergleich zu Microsoft anzustellen: Microsoft stellt schon immer eine Windows SDK bereit. Mittlerweile ist das zu .NET gewachsen und ist natürlich eine Möglichkeit Windows-Programme zu schreiben. Wenn Microsoft alle .NET-Programme jetzt über eine zentralen Shop verkaufen würde, könnten sie da machen was sie wollen.
Macht aber keinen Sinn, für Windows gibt es offene Compiler, andere Frameworks, für iOS gibts die schlichtweg nicht. Deswegen haste als Entwickler entweder brutal viel Arbeit: native Anwendung schreiben, Installer schreiben, Hosting usw. oder du sparst dir das und nutzt den Service von Apple. Dann musst du dich aber auch an die Regeln halten, die Apple aufstellt!

Nicht, dass das jetzt jemand falsch versteht. Ich find nicht richtig, das kann eigentlich nicht gut für den Endbenutzer also mich sein. Aber: Sich über sowas aufzuregen, ist ungefähr genauso sinnvoll, als würde man sich darüber aufregen, warum Amazon keine Barnes and Noble Produkte verkauft oder es im Schalke-Fanshop keine Dortmund-Fahne gibt…

FlashZ 2. Mai 2012 um 13:25 Uhr

Gute Unternehmen versuchen ihre Kunden durch Innovationskraft und Kundenservice von ihren Produkten zu überzeugen.

Schlechte Unternehmen machen ihr Geld damit, ihre Kunden in ihrem Ökosystem einzusperren und die Konkurrenz mit Trivialpatenten und Schikanen zu behindern.

Dumme Menschen lassen sie damit durchkommen. Intelligente Menschen zeigen ihnen dafür den Mittelfinger.

Henning 2. Mai 2012 um 14:23 Uhr

Es ist de facto kein Monopol, das Apple besitzt. Es gibt eine Vielzahl weiterer Geräte/Handys, die auf dem Markt sind. Aber ja: Die restriktive Handhabe stößt einem gerne mal auf.

Was soll man sagen? Schlichtweg genial, ein solch „potentes“ Handy (= Fetish) zu entwickeln und zu vermarkten, bei dem das ganze Ökosystem kontrolliert werden kann. Ein bisschen meckern hier und ein wenig Kartellamt dort werden (zumindest international) keine Änderungen herbeiführen.

Der Kunde ist König: Android oder Windows Phone, Jailbreak oder gar die Entwicklung eines eines wahren Open Source Handysystems – aber letzteres hätte dann vielleicht andere Schwachstellen (Spam, Schadcode, …).

Jochen 2. Mai 2012 um 14:36 Uhr

Wunderbar geschlossen,
wie gegossen,
aus einer Hand…
Freiheit an die Wand.

(Freiheit)…vermisst eh bald keiner mehr,
…alles eine Sache der Gewöhnung 🙂

MrApfel 2. Mai 2012 um 14:50 Uhr

Ich bin ein Großer Fan von Apple, aber ich finde mit solchen Aktionen schneiden Sie sich ins eigene Fleisch.
Gerade bei Dropbox, wo jeder weiss das man mehr Speicherplatz mieten kann.

Tobias W. 2. Mai 2012 um 15:40 Uhr

@SammyDierx: De facto schließt Apple Programme aus. Übrigens empfehle ich, auf amazon.com nach „Nook“, dem eBook-Reader von Barnes & Noble, zu suchen — gar kein Problem, ihn über den Marketplace zu kaufen.

Tobias W. 2. Mai 2012 um 15:40 Uhr

@SammyDierx: De facto schließt Apple willkürlich Programme aus. Übrigens empfehle ich, auf amazon.com nach „Nook“, dem eBook-Reader von Barnes & Noble, zu suchen — gar kein Problem, ihn über den Marketplace zu kaufen.

Heisenberg 2. Mai 2012 um 17:06 Uhr

@ tom wolf:

Ab einer gewissen Popularität verfügt ein Blog auch über gewisse journalistische Rechte und Pflichten… siehe neuste c’t Ausgabe.

„Das ist der Preis eines zwar wunderbaren, aber doch geschlossenen Ökosystems.“

würde ich in

„Das ist der mit Goldfarbe bestrichene Käfig in den sich Apple-Käufer gesetzt haben. Schöne Farbe, aber in einen Käfig zu sitzen ist nicht erstrebenswert.“

ändern.

Mikhail 2. Mai 2012 um 17:23 Uhr

Meines Erachtens hat Carsten hier vollkommen recht. Er ist mitnichten ein Fanboy, wenn er anspricht, dass das Ökosystem von Apple „wunderbar“ und „geschlossen“ ist. Es liegt in seiner journalistischen Freiheit seine Meinung hier kundzutun. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass man sofort als Fanboy dargestellt wird, sobald man etwas als positiv darstellt, was in seinen Augen auch positiv ist. Bin ich ein Android-Fanboy, wenn ich sage, dass die Google-Integration bei Android gelungen ist? Und bin ich ein Apple-Fanboy, wenn ich sage, dass Apple alles dafür tut, damit der User EINEN Ansprechtpartner und EINEN Store hat.

Genau das ist – in meinem Augen – das Problem mit den Android-Geräten. Kaufe ich ein Gerät von Samsung und habe mit der Software ein Problem, werde ich an Google verwiesen. Das ist in meinen Augen hinfällig…

Paul 2. Mai 2012 um 19:13 Uhr

Zitat von Mikhail:
„Und bin ich ein Apple-Fanboy, wenn ich sage, dass Apple alles dafür tut, damit der User EINEN Ansprechtpartner und EINEN Store hat.“

Nein, deshalb sicher noch nicht, obwohl ich dieses,
– IRONIE-ON „Userfreundliche“ Apple-Geschäftsmodell IRONIE-OFF -,
persönlich mitnichten mag. Aber Mikhail ist als bekennender Apple-Fanboy schon auf der richtigen Schiene mit der angesprochenen „journalistischen Freiheit“…:

http://stadt-bremerhaven.de/de.....rch-apple/




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