Apple Watch bestellt? Hier sind die passenden Crowdfunding-Projekte für Armbänder und Zubehör

11. April 2015 Kategorie: Apple, Internet, Wearables, geschrieben von:

Die Apple Watch kann seit gestern vorbestellt werden, die Lieferzeiten sind bereits sehr weit nach hinten gerückt, sodass man sich bei jetziger Bestellung auf längere Wartezeiten einstellen muss. Und wie bei jedem Apple-Produkt wächst in kurzer Zeit ein enormer Zubehörmarkt heran, das zeigt sich bereits auf den einschlägigen Crowdfunding-Plattformen. Einige der Projekte sind bereits kurz vor Ende, sodass eine Auslieferung im Prinzip relativ zügig erfolgen sollte.

apple watch

Crowdfunding-Projekte für Apple Watch Armbänder

Apple stattet seine Smartwatch nicht mir herkömmlichen Armbändern für Uhren aus, sondern hat sich einen eigenen Mechanismus ausgedacht. Über alternative Armbänder haben wir bereits berichtet, hier kann man sich sogar selbst welche designen. Bei Kickstarter stolperte ich gestern über zwei Projekte, die lediglich Adapter anbieten, um die Apple Watch aufnahmefähig für herkömmliche Armbänder zu machen.

AW_Click

Click ist ein Adapter, der in drei Ausführungen bestellt werden kann. Der Unterschied sind die verwendeten Materialien. Die günstigste Option ist ein Adapter aus Polymer, dann kommt Aluminium und zu guter Letzt Edelstahl. Man kann die Adapter auch direkt mit einem Armband bestellen. Leider sind die Versandkosten nach Deutschland mit 12 Dollar recht hoch, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Polymer-Adapter ebenfalls nur 12 Dollar kosten. Außerdem muss man noch mit Einfuhrabgaben rechnen. Dennoch, die Adapter sind relativ günstig und machen die Apple Watch fit für jedes andere Armband. Die Lieferung soll ab Juni erfolgen. Das Projekt findet Ihr hier, es läuft noch sechs Tage.

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SteelConnect A ist ebenfalls ein Adapter im Stil von Click, allerdings hat man hier auch die Möglichkeit einen Anhänger aus der Apple Watch zu machen. Auf diese Weise würde sie sich als Anhänger an einer Kette oder als Taschenuhr ausführen lassen. Die Adapter gibt es in Ausführungen aus Aluminium und Edelstahl, zudem sind verschiedene Pakete mit Anhängern und Adaptern erhältlich. Immerhin kostet hier der Versand nur 3 Pfund. Das Projekt ist noch nicht finanziert und läuft noch 18 Tage. Erfahrungen mit Smartwatch-Adaptern haben die Ersteller jedenfalls schon, so dass auch die Lieferangabe mit Juni voraussichtlich eingehalten werden kann. Das Projekt findet Ihr hier.

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Monowear bietet direkt fertige Armbänder für die Apple Watch an, über das Projekt berichteten wir bereits. Es gibt verschiedene Armbänder aus unterschiedlichen Materialien. Günstiger als die Angebote von Apple, aber nicht so günstig, dass man mit einem Adapter und einem normalen Armband nicht besser fahren würde. Vier Tage läuft das Projekt noch, ab 45 Dollar geht es los. Ihr findet es hier.

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Adappt ist ebenfalls ein Adapter für normale Armbänder. Das Projekt wird bei Indiegogo finanziert, leider sind die günstigen Early Bird Perks bereits alle weg. Somit geht es bei 29 Dollar (inklusive weltweiter Versand) los, um den Adapter in der Aluminium-Version zu erhalten. Die Edelstahl-Version kostet 39 Dollar und die goldene Version fängt bei 250 Dollar an. Das Projekt läuft noch 14 Tage, hat bisher allerdings erst 34 Prozent des Kampagnen-Ziels erreicht. Hier findet Ihr das Projekt.

Zubehör für die Apple Watch

Dass man die Apple Watch nciht dauerhaft tragen kann, ist hinlänglich bekannt. Spätestens am Abend muss sie abgenommen werden, um wieder mit Strom versorgt werden zu können. Apple setzt hier auf induktives Laden, das Kabel wird magnetisch an der Uhr fixiert. Da man die Uhr sicher besser platzieren kann als sie einfach lieblos auf den Tisch zu legen, gibt es auch schon diverses Zubehör. Transportvorrichtungen, Ladestationen oder gar portable Ladegeräte. Oder alles zusammen, wie das erste Projekt zeigt.

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NuDock Power Station Lamp heißt das Komplettpaket, welches es bei Indiegogo gibt. Es handelt sich hier um eine Nachttischlampe, die nicht nur Licht macht, sondern auch Aufnahmevorrichtungen für die Apple Watch und ein iPhone bietet. Zusätzlich ist auch noch ein Zusatzakku enthalten, den man unterwegs nutzen kann, wenn einem einmal der Saft ausgeht. 129 Dollar kostet das Teil, an Versand kommen noch einmal 25 Dollar hinzu. Wer nicht ganz so viel ausgeben möchte oder nicht alle Funktionen benötigt, kann beispielsweise auch nur ein Dock für die Apple Watch bestellen, dieser kostet dann nur 19 Dollar, allerdings fallen auch hier vergleichsweise hohe 20 Dollar Versandkosten an. Schönes Produkt, das auch bereits fertig finanziert ist und noch 25 Tage läuft. Fündig werdet Ihr hier.

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Eine nicht ganz zu Ende gedachte Idee ist der Portable Apple Watch Charger. Hier soll ein Armband finanziert werden, das quasi neben der Apple Watch getragen werden kann. Im Falle des Falles soll man dann das normale Ladekabel nehmen, um die Uhr während des Tragens zu laden. Was hier allerdings nicht bedacht wurde: die Apple Watch wird auf der Unterseite geladen. Man müsste das Kabel praktisch zwischen Handgelenk und Uhr platzieren, das kann gar nicht praktikabel funktionieren. Wohl auch der Grund, warum das Projekt bisher exakt 0 Prozent des Ziels erreicht hat. Aber es sind noch 27 Tage Zeit, das Projekt findet Ihr hier.

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Moduul ist ebenfalls ein Dock, zum Aufladen der Apple Watch. Aber auch für Pebble Time-Käufer gibt es eine Variante. Moduul ist in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich, die Aufnahme für das Ladekabel ist aus Holz gefertigt. Zu den 35 Dollar, die die einfache Ausführung kostet, gesellen sich noch 15 Dollar für den internationalen Versand, gegebenenfalls müsst ihr noch mit Einfuhrabgaben rechnen. Sieht meiner Meinung nach schick aus und macht auf dem Schreib- oder Nachttisch sicher eine bessere Figur als die Uhr einfach abzulegen. Wer es etwas extravaganter möchte, greift zum goldenen Modell, das für schlappe 8.000 Dollar angeboten wird. Das Projekt läuft noch 20 Tage und ist hier zu finden.

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Ein wasserdichtes Case für die Apple Watch versprechen die Ersteller des Waterproof Case-Projekts. Leider keine Bilder und auch keine Beschreibung wie man das anstellen möchte, dafür ein Zielbetrag von 250.000 Dollar. Dieser wird wohl nicht erreicht werden, aber die Idee dahinter ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Die Apple Watch kommt zwar mit Spritzwasser klar, aber mehr auch nicht. Da könnte so ein Case schon für den ein oder anderen praktisch sein. Das Projekt findet Ihr hier, auch wenn Ihr Euch die 69 Dollar für das Case vorerst durchaus sparen könnt.

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Premium One heißt ein Kickstarter-Projekt, das ebenfalls Eure Apple Watch aufladen möchte. Und Euer iPhone. Und Euer iPad. Je nachdem, ob Ihr nur Eure Apple Watch oder auch gleich weitere Apple-Geräte aufladen möchtet, gibt es verschiedene Optionen bei diesem Projekt. Nur für die Apple Watch kostet die Ladestation 55 Dollar, die Kombi mit iPhone-Dock gibt es für 99 Dollar. Die Lieferung erfolgt im Juni, produziert wird das Ganze in den USA und in Deutschland. Interessantes Projekt, das noch 14 Tage läuft und an dieser Stelle zu finden ist.

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Mit WatchDock Steel wird es etwas farbenfroher. Das Projekt ist noch nicht finanziert und läuft noch 18 Tage, bietet aber offensichtlich die günstigste Option für eine Apple Watch Ladestation. Wer die letzten Early Bird Perks verpasst hat, erhält WatchDock Steel in verschiedenen Farben für 25 Dollar. Hinzu kommen noch einmal 10 Dollar Versand und eventuell Einfuhrgebühren. Sicher auch die einfachste Variante eines Apple Watch Docks, aber weniger ist ja manchmal mehr. Sieht auf jeden Fall gar nicht so verkehrt aus und ist wie bereits erwähnt die wohl günstigste Lösung. Das Projekt findet Ihr hier.

Wenn man bedenkt, dass die Apple Watch noch überhaupt nicht im freien Verkauf ist, ist dies schon eine beachtliche Anzahl an Projekten. Und das ist sicher nur der Anfang. Wenn das neue Apple-Gadget dann einmal breit verfügbar ist, wird es erst so richtig losgehen. Vorausgesetzt die Apple Watch wird von den Kunden auch so angenommen, wie es die jetzigen Wartezeiten bei Bestellung vermuten lassen.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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