Apple veröffentlicht Zulieferer-Report 2014

13. Februar 2014 Kategorie: Apple, Hardware, geschrieben von:

Apple hat einen neuen Zulieferer-Report veröffentlicht. Hier nennt man Zulieferer der beliebten Produktkategorien iMac, iPhone, iPad, iPad und Co, gibt aber auch Auskunft darüber, wie es in Sachen Rohstoffgewinnung aussieht. Apple teilt mit, dass man weitestgehend auf Rohstoffe verzichten will, die aus Krisen- / Konfliktregionen wie zum Beispiel dem Kongo kommen. Als Beispiel führt man Tantal an, welches nun aus Regionen kommen soll, die man gemeinhin als „konfliktfreie Quelle“ bezeichnen kann. In der heute getickerten DPA-Meldung, die ihren Ursprung anscheinend in einem Bericht des Wall Street Journals hat, wird allerdings festgehalten, dass man nicht für alle Rohstoffe ethisch saubere Quellen lückenlos liefern kann.

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Man dränge aber die Zulieferer von Zinn, Wolfram und Gold, nur verifizierte Quellen zu verwenden. Um dies noch einmal zu unterstreichen, hat Apple eine komplette Liste aller Erzhütten veröffentlicht, die die Rohstoffe liefern. Auch in Sachen Arbeitszeit soll es Fortschritte geben, 95 Prozent der Zulieferer haben sich an die Einhaltung der maximalen wöchentlichen Arbeitszeit von 60 Stunden gehalten, 2011 waren dies lediglich 38 Prozent. Sollten Überstunden geleistet werden, dann solle dies nur auf freiwilliger Basis geschehen, in China soll es durch Kürzungen Proteste der Arbeiter gegeben haben, da diese etwaige Überstunden einkalkuliert hatten.

Wie denkt ihr darüber: Apple wird ja sicherlich nicht nachweislich und wissentlich Blödsinn auf der Webseite veröffentlichen. Logo – tue Gutes und sprich drüber – gerade in Sachen Umwelt. Ist ja auch eine Form der PR. Aber: interessiert euch so etwas? Im Tech-Bereich kennen wir uns ja ein wenig aus und können vielleicht steuern, ob wir Produkte von Firmen kaufen, die vielleicht etwas „sauberer“ mit der Umwelt und ihren Mitarbeitern umgehen. Aber meistens steckt man ja halt nicht drin – man weiss eigentlich nicht, unter welchen Umständen das Produkt gefertigt wurde, welche „Leiden“ hinter Klamotten, Fleisch und Co steht. Und nein, ich bilde da keine Ausnahme.


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Quelle: WSJ |

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