Apple soll sich an Smart Glasses ausprobieren, Augmented Reality für die Massen?

15. November 2016 Kategorie: Apple, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_appleSmart Glasses waren schon einmal ein größeres Thema, seinerzeit durch Google aufgebracht. Google Glass brachte dann die sogenannten Glassholes hervor – nicht der einzige Grund, warum eine Consumer-Variante der smarten Brillen scheiterte. Im Business-Umfeld gibt es solche smarten Brillen aber und das ist ein Gebiet, in dem sich bekanntlich Geld verdienen lässt. Ein Bericht von Bloomberg bringt Smart Glasses nun erneut ins Spiel, diesmal von Apple. Das Unternehmen soll Interesse an dieser Form von Wearables haben, denn Augmented Reality scheint eher etwas für Apple zu sein als Virtual Reality, das bekräftigte CEO Tim Cook bereits zu verschiedenen Gelegenheiten.

Allerdings erklärte Cook letzten Monat auch, dass Augmented Reality noch eine ganze Weile benötigen werde. Vor allem technische Herausforderungen gilt es zu überwinden. Wenn dies allerdings geschafft sei, soll AR groß werden, sich ganz natürlich in das Leben einfügen, sodass man sich fragt, wie man bisher ohne leben konnte. Vergleichbar mit der Smartphone-Nutzung heute.

Die Herausforderung ist natürlich, ein Gerät zu kreieren, dass von jedem getragen werden kann und auch entsprechende Laufzeiten mitbringt. Denn sowohl die äußere Erscheinung als auch die miserable Akkulaufzeit machten schon Google mit Google Glass zu schaffen. Mit Apple Glass wird indes nicht vor 2018 gerechnet – falls überhaupt. Apple hat zwar bereits einzelne Komponenten bei Zulieferern angefragt, aber das heißt noch lange nicht, dass dies auch zu einer Massenproduktion führt oder da ein tatsächlich nutzbares Gerät daraus entsteht.

Interessant ist das auch insofern, da sich die Tech-Industrie vermehrt auf Virtual Reality stürzt, lediglich Microsoft geht mit seiner HoloLens und dem Mixed Reality-Ansatz andere Wege. Für ein Wearable, das man stets nutzen soll, ist ein VR-Headset freilich nichts, immerhin schottet man sich damit komplett von der Umgebung ab. Augmented Reality hat hier den großen Vorteil, dass man eben sehr wohl mitbekommt, was um einen geschieht, beziehungsweise wird das Gesehene ja sogar erweitert.

Wir werden irgendwann sehen, ob und wann Apple mit einem solchen Gadget daherkommt. Es kommt dabei ja nicht nur unbedingt auf die Hardware an, auch ein entsprechendes Ökosystem wäre sehr vorteilhaft, wenn man ein neues Produkt erfolgreich machen will.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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