Apple-Patent: Flexible Akkus für flexible Geräte

8. Juli 2013 Kategorie: Apple, Mobile, Wearables, geschrieben von:

Wearable Gadgets, sei es nun in Form von digitalen Brillen oder Smartwatches, sollen das nächste große Ding im mobilen Bereich werden. Smartwatches gibt es seit Jahren, durchsetzen konnte sich bisher aber keine so richtig. Auch Apple wird das Arbeiten an einer Smartwatch nachgesagt, momentan versucht man iWatch als Marke eintragen zu lassen.

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Bereits im Dezember 2011 reichte Apple ein Patent ein, dass einen flexiblen Akku beschreibt, der natürlich wunderbar in so eine Smartwatch integriert werden könnte. Die Akkulaufzeit der Alleskönneruhren könnte ausschlaggebend für deren Erfolg sein. Sonys neuestes Modell setzt auf einen Akku, der nur im Gehäuse verbaut ist und dementsprechend auch oft geladen werden muss. Die unter Tech-Freaks beliebte Pebble-Smartwatch bietet zwar eine längere Akkulaufzeit, hat dafür aber „nur“ ein E-Ink-Display an Bord.

Apples Akku-Patent verbindet feste Akkuzellen über flexible Verbindungen, diese könnten also theoretisch im kompletten Armband untergebracht werden. Die Vorteile liegen auf der Hand, vorrangig eine höhere Laufzeit bei gleichzeitig flexiblen Eigenschaften. Aber auch abseits einer iWatch könnte sich dieses Patent positiv auswirken. In Verbindung mit flexiblen Displays oder Geräteformen, die nicht an eine Tafel Schokolade erinnern, könnte dieser Akku-Typ ebenso zum Einsatz kommen.

Ich bin sehr gespannt, was Apple dieses oder nächstes Jahr so bringen wird. Tim Cook hatte ja bereits angekündigt, dass man großartige neue Produkte in der Pipeline hat. Eine Smartwatch würde ich zwar nicht als großartiges neues Produkt betrachten, sondern eher als nettes Gadget, aber wer weiß, mit was wir sonst noch überrascht werden.

Wer sich durch die vollständige Patenbeschreibung wühlen möchte, findet diese direkt beim US Patent & Trademark Office.


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Quelle: Patently Apple |

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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