Apple: Neue „Themenseite“ zu Datenschutz, Sicherheit von Face ID erklärt

28. September 2017 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von:

Face ID heißt Apples neue biometrische Abfrage auf dem iPhone X, die den Zugang zum Smartphone via Gesichtserkennung statt Fingerabdruck ermöglicht. Gesichtserkennung ist nicht neu und vor allem im Bereich Smartphone auch nicht gerade als sicher bekannt. Immer wieder gab es in der Vergangenheit Meldungen, dass sich Gesichtserkennung per Foto aushebeln lässt und diese noch nicht einmal besonders gut sein muss. Apple erklärte zur Vorstellung des iPhone X bereits, dass dies bei diesem Smartphone natürlich anders sein soll.

Die TrueDepth-Kamera des iPhone X soll für die nötige Sicherheit sorgen, das erklärt Apple jetzt noch einmal ein einem ausführlichen Dokument zur Sicherheit von Face ID. In diesem Dokument wird noch einmal erklärt, wie das Ganze technisch funktioniert, wo die Daten gespeichert werden und in welcher Form Apps Zugriff auf diese Daten erhalten.

In Kurzfassung: Daten von Face ID verlassen nie das Gerät, ebenso werden die von Face ID erfassten Daten nicht an Apps übergeben, sondern eben nur der benötigte Schlüssel, den man mit dem Gesicht freischaltet. Zudem werden beim Entsperrvorgang im Normalbetrieb (Ausnahme ist hier über eine Diagnose-App möglich, aber nur mit Zustimmung des Nutzers) keine Aufnahmen gespeichert, die Erfassung des Gesichtes wird direkt nach dem Unlock wieder gelöscht.

Gespeicherte Informationen, die bei der Einrichtung von Face ID anfallen, werden verschlüsselt in der Secure Enclave gespeichert, dort wo auch schon die Fingerabdrücke bei anderen Modellen landen. Die weniger technisch erklärende Version zu Face ID für Nutzer gibt es auf dieser Apple-Seite. Apple hat gleichzeitig auch eine neue Seite zum Thema Datenschutz veröffentlicht, wo sich Nutzer ebenfalls über den Verbleib ihrer auf dem iPhone gespeicherten Daten informieren können.


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