Apple löscht Fake-Rezensionen im App Store im großen Stil

14. Juni 2014 Kategorie: Apple, iOS, Mobile, geschrieben von:

Es gibt auch in Apples gut überwachtem App Store den ein oder anderen Entwickler, der mit gefakten Rezensionen versucht, seine App populärer zu machen oder sie zumindest mit einer guten Bewertung dastehen zu lassen. Rezensionen, die unter den Apps erscheinen, können gekauft werden, das ist kein Geheimnis, funktioniert in etwa so wie beim Kauf von Facebook-Likes. Dagegen scheint Apple nun im großen Stil vorzugehen.

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Wie Apple Insider berichtet, wurden über Nacht 15.000 Rezensionen der App „Better Fonts“ gelöscht. Eine derartige Menge kann nur durch eine Aktion von Apple entfernt worden sein. Zwar geht Apple ab und zu auf diese Weise gegen Entwickler vor, die sich so einen besseren (und wertvolleren) Platz im App Store-Ranking ergattern wollen, aber in diesem Umfang wurde es bisher noch nicht beobachtet.

Apple betonte auch auf der WWDC, dass der App Store und die Entwickler ein wichtiges Instrument für den Erfolg eines Ökosystems sind. Der App Store wird immer wieder mit kleinen Änderungen versehen, die versuchen, wirklich gute Apps in den Fokus zu rücken, auch wenn jemand den App Store vielleicht nur kurz besucht. Da ist es logisch, dass Apple gegen Rezensionen vorgeht, die nicht der Wahrheit entsprechen oder die einfach nur gekauft sind.

Ich selbst versuche meist vor einem App-Download die Rezensionen zu vermeiden, da ich unvoreingenommen an eine App herangehen will. Aber der Sinn hinter den Rezensionen ist ja, dass sie eben bei der Entscheidung helfen sollen. Lasst Ihr Euch von Rezensionen in den App Stores zu einem Download bewegen?


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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