Apple lockert HomeKit-Vorgaben für Hersteller, auch ältere Geräte können kompatibel gemacht werden

8. Juni 2017 Kategorie: Apple, Smart Home, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Es deutete sich auf der Keynote der WWDC schon an, in einem kurzen Nebensatz wurde erwähnt, dass Apples HomeKit für Entwickler besser nutzbar sein wird. Das gilt nicht nur für die App-Entwickler, sondern vor allem auch für die Entwickler von Hardware im Smart Home-Bereich. Bislang war es so, dass HomeKit-Hardware einen speziellen Chip benötigte und auch bereits im Vorfeld „MFi“-zertifiziert werden musste. Das lockert Apple nun ein wenig, was auch Chancen für Updates bestehender Hardware bringt.

Apple öffnet sich dahingehend ein bisschen. Entwickler können nun auch ohne Zertifizierungsprozess an Hardware basteln, erst vor dem Release muss das Ganze dann zertifiziert werden. Und dann auch nicht mehr zwingend über einen bestimmten Chip, die Hardware muss nur bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Das ermöglicht es eben auch bestehenden Geräten, per Firmware-Update HomeKit-kompatibel gemacht zu werden, wenn sie eben die Voraussetzungen erfüllen. Ärgerlich für alle Hersteller, die den Chip-Ansatz wählten, ist das nicht nur mit höherem Aufwand, sondern auch mit höheren Kosten verbunden.

Den Nutzer wird es freuen, durch die niedrigere Einstiegshürde für die Entwicklung von HomeKit-Produkten wird es sicher eine weitere Verbreitung geben, auch abseits der hochpreisigen Angebote, wie man sie heute vorfindet. Allerdings ist es wohl nach wie vor einfacher, seine Hardware mit Amazon Alexa zu verknüpfen, die Hersteller müssen also dennoch gewillt sein, HomeKit auch zu unterstützen.

(via Forbes)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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