Apple: Keine Entwicklung von eigenen Routern mehr

21. November 2016 Kategorie: Apple, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_appleApple möchte mehr und mehr Produkte für die Massen machen. Das Zugpferd iPhone steht hier eindeutig an der Spitze, von anderen Bereichen trennt man sich hingegen. Apple hörte schon auf, eigene Monitore zu entwickeln, diese Aufgabe hat man nun an Partner abgegeben, angefangen bei LG und den neuen 4K- und 5K-Monitoren. Das ist aber nicht der einzige Bereich, der wegrationalisiert wurde, auch bei kabellosen Routern sinkt das Interesse von Apple, diese selbst zu entwickeln. Die Airport-Produkte waren bis 2013 immer auf neuestem Stand, was die Funktechnik anbetrifft, seither haben sie allerdings wenig Liebe erfahren.

Die dafür zuständige Abteilung soll laut Bloomberg bereits aufgelöst sein, die Teammitglieder in anderen Bereichen, zum Beispiel in den des Apple TV, untergekommen sein. Die Entwicklung sei zu sehr abhängig von dem, was Chiplieferanten wie Broadcom liefern können. Andere Hersteller wie D-Link, Netgear oder Belkin wurden hingegen immer schneller, was die Aktualisierung der Hardware angeht.

Auch finanziell lohnt sich das Router-Geschäft für Apple nicht wirklich. Die Airport-Angebote laufen in der gleichen Kategorie wie Apple Watch und Apple TV, die Gesamtkategorie macht gerade einmal fünf Prozent des Gesamtumsatzes aus. Ob Apple im Bereich Router nun ähnlich vorgeht wie bei den Monitoren, ist nicht bekannt, aber auch nicht sehr wahrscheinlich.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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