Apple iPhone: Ungeeignet für Entwicklungsländer

28. Mai 2012 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von:

Vor knapp einer Woche berichtete Casi über das iPhone 3GS als abgespecktes Smartphone für Entwicklungsländer. Demnach soll ein Analyst davon erfahren haben, dass das iPhone im Preis gesenkt werde und damit attraktiv sei für Entwicklungsländer. Dies wurde nun von Orange in einem Artikel dementiert. Hauptgrund dafür sei neben dem Anschaffungspreis die hohe Belastung durch das mobile Datennetzwerk.

Yves Maitre (Vizepräsident bei Orange und Autor der Stellungnahme) vergleicht dabei das iPhone sowie Android-Smartphones mit einem Acht-Zylinder-Fahrzeug, welche er stets bewunderte. Seine Familie habe jedoch nur einen Zwei-Zylinder-Citroen gehabt. Durch den Mangel an Ressourcen wie Öl haben sich jedoch eher japanische Hybrid-Fahrzeuge wie der Toyota Prius durchgesetzt.

Dies sei – nach seinen Aussagen – auch auf Smartphones bezogen. Zwar sei man bereit sein Netzwerk auszubauen, um somit auch in Schwellenländer die nötigen Ressourcen bieten zu können, jedoch werden die Geräte immer Ressourcen-intensiver. Android mauserte sich im Laufe der Entwicklung von einem Zwei-Zylinder zu einem Acht-Zylinder, da man immer mit iOS habe mithalten wollte, so Maitre.

Aktuell liegt der Durchschnittspreis in Schwellen- und Entwicklungsländern für mobile Endgeräte bei rund 54 (ca. 42 Euro) US-Dollar. Die Kunden seien nach seinen Aussagen bereit weitere 30 US-Dollar für ein Smartphone zu bezahlen, jedoch keine 100. Aufgrund dieser Tatsache, haben die Geräte dort aktuell einen sehr schweren Stand. Maitre vermutet in diesen Ländern einen potenziellen Markt mit bis zu sechs Milliarden potentiellen Kunden, wenn die Preise fielen.


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