Apple: gute Patente, böse Patente

23. August 2010 Kategorie: Apple, Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Apple meldet wieder Dinge zum Patent an. Gute Dinge, böse Dinge. Schauen wir uns den Spaß mal ohne das Wort Apple an. Ganz nüchtern also. Fangen wir mit guten Dingen an: das Gerät, nennen wir es Tablet (oder iPad ;)) erkennt anhand der Stimme oder anderer spezifischer Merkmale den Menschen, der es bedient. So könnten zum Beispiel automatisch Benutzerprofile geladen werden.

Finde ich eine tolle Sache. Wie sieht die Realität aus? Im Computerbereich würde ich so etwas klasse finden. Allerdings werden die Telefonhersteller sicherlich nicht so doof sein, sich in das eigene Fleisch zu schneiden. Benutzerprofile am Telefon / iPad? Dann könnten ja mindestens zwei Personen das Gerät nutzen. Bescheuert – warum so freundlich sein: lass die Deppen doch zwei Geräte kaufen. Fazit: wünschenswert ja – der Glaube fehlt mir aber.


Zweite Sache: „Systeme und Methoden zur Identifizierung unautorisierter Nutzer eines elektronischen Gerätes„. Baut natürlich auf der ersten Geschichte auf. Unautorisierte Benutzer können so erkannt und mittels integrierter Kamera fotografiert und mit GPS geortet werden. Bei Diebstahl kann so zum Beispiel das Gerät veranlasst werden sensible Daten zu löschen. Gleichzeitig könnte der Spaß natürlich gegen die eingesetzt werden, die zwar das Gerät und das System toll finden – dieses aber mittels Jailbreak aufbohren – um zum Beispiel nicht autorisierte Apps einzuspielen (der Jailbreak ist legal).

Reine Zukunftsmusik oder was meint ihr? Mehr zum Thema: Heise: Apple Patent für Notabschaltung von iPhone, iPad & Co, Arstechnica: Apple may be look to locking out unauthorized iOS users, neowin: Apple patents individual device user identification.


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